Cyberraum

Das Satellitenaufklärungssystem SARSynthetic Aperture Radar-Lupe

SARSynthetic Aperture Radar-Lupe – der Wächter im Orbit

Anders als Flugzeuge und Drohnen, können Satelliten als Träger von optischen oder Radarsensoren jederzeit Aufklärungsergebnisse bereitstellen, ohne dabei die Hoheitsrechte anderer Staaten zu verletzten. Das Satellitenaufklärungssystem SARSynthetic Aperture Radar-Lupe liefert der Bundeswehr Informationen bei jedem Wetter, rund um die Uhr und von fast jedem Ort der Welt. SARSynthetic Aperture Radar-Lupe besteht aus einer Bodenstation und fünf Kleinsatelliten, die die Erde in rund 500 Kilometern Höhe umkreisen.

Radarblick durch die Wolkendecke

Mittels hochauflösenden Radars ist das System in der Lage, scharfe Bilder aus jedem Winkel der Erde zu gewinnen, selbst durch eine Wolkendecke hindurch. Die Auflösung der Radarbilder liegt bei unter einem Meter, sodass auch sehr kleine Objekte erkannt werden. Geländeerhebungen können sehr genau vermessen und Objekte, wie Fahrzeuge oder Einrichtungen, sicher erkannt werden. Mit SARSynthetic Aperture Radar-Lupe verfügt die Bundeswehr über ein effizientes System zur Krisenfrüherkennung, zur Krisenvorsorge und zum Krisenmanagement.

Ein digital erstelltes Bild zur Positionierung des Satelliten.

Die Positionierung eines Satelliten von SARSearch and Rescue-Lupe in etwa 500 Kilometern Entfernung zur Erde

OHB System AG


Technische Daten

Satelliten pro Bahnebene

  • Orbit 1: 2
  • Orbit 2: 1
  • Orbit 3: 2

Mittlere Höhe

500 km

Größe Satellit

4 mal 3 mal 2 m

Gewicht

720 kg

Durchschnittlicher Energieverbrauch

250 W

Lebensdauer

10 Jahre

Bahnkontrolle

Flüssiggastriebwerke

Das Satellitenaufklärungssystem SARSynthetic Aperture Radar-Lupe in Aktion