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Das Bundeswehrkommando Ost

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Besonders herausfordernd war der Aufbau von Bundeswehrdienststellen in den neuen Bundesländern. Im Beitrittsgebiet – man sprach auch von den „neuen Ländern“ – stellte die Bundeswehr am 3. Oktober 1990 im brandenburgischen Strausberg das Bundeswehrkommando Ost sowie eine Außenstelle des Verteidigungsministeriums auf. Bis zum März 1991 hatten beide als Übergangsdienststellen sämtliche Koordinierungs- und Entscheidungsbefugnisse für die neuen Bundesländer inne.

In wenigen Monaten wurden 2.300 Dienststellen der NVA aufgelöst und 35 Standorte vollständig geschlossen. Im gleichen Zuge entstand in den neuen Ländern unter anderem die 5. Luftwaffendivision. Sie umfasste alle dort aufzustellenden Verbände dieser Teilstreitkraft. Das Heer stationierte sechs neu aufzustellende Heimatschutzbrigaden sowie zwei Divisionen und Wehrbereichskommandos, außerdem das Korps- und Territorialkommando Ost in Geltow als höchste Dienststelle des Heeres für diese Region. Die Marine übernahm die Standorte Rostock-Warnemünde und Parow. Aus dem Führungspersonal der alten Bundeswehr und den neuen Kameraden aus der NVA entstanden neue Dienststellen und Verbände.

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