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Podcast: „Wir ducken uns nicht weg“ – der Inspekteur der Marine im Gespräch

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Am 2. August startet die Fregatte „Bayern“ in den Indo-Pazifik. Admiral Kay-Achim Schönbach, seit März 2021 der neue Inspekteur der Marine, erklärt die Hintergründe der diplomatischen Mission und erläutert Redakteurin Barbara Gantenbein, welche Schwerpunkte er in seiner Amtszeit setzt.

Funkkreis – Podcast der Bundeswehr

Am 2. August läuft die Fregatte ,,Bayern" zu einer langen Reise in den Indo-Pazifik aus. Sie ist auch auf diplomatischer Mission. Wie diese aussieht, erklärt der Inspekteur der Marine, Admiral Kay-Achim Schönbach.

Audio-Transkription

„Die Weltmeere gehören uns allen“, sagt der Inspekteur der Marine, Admiral Kay-Achim Schönbach. Vor dem Hintergrund territorialer Streitigkeiten im Indo-Pazifik sei es wichtig, an der Seite der eigenen Wertepartner zu stehen.

Dabei wolle die Bundesrepublik sich allerdings mit der Fregatte „Bayern“ im Südchinesischen Meer nicht konfrontativ verhalten. „Wir werden die üblichen Handelsrouten benutzen, wo eben jeder fahren kann“, erklärt der Admiral.

Höchster Soldat der Marine

Der neue Inspekteur der Marine ist seit März im Amt. Er vertritt die Marine auf höchster politischer Ebene. Zu seinen Aufgaben gehört die Kontaktpflege zu Politik, Wirtschaft und seinen internationalen militärischen Amtskollegen.

Vor allem aber: Er trägt die Verantwortung für alle knapp 13.000 Soldatinnen und Soldaten seiner Teilstreitkraft. Der „Mindset“, die Haltung zu Dienst und Pflichterfüllung, ist ein wichtiges Thema für Schönbach. „Wegducken ist nicht“, sagt der Admiral. „Wir müssen einfach wieder den Geist schärfen, wofür wir hier eigentlich da sind.“

Kampfbereit sein

„Wir haben einen Auftrag: Das ist die Verteidigung dieser Bevölkerung, die hier lebt und dieses Landes und unserer Werte“, führt Schönbach weiter aus. Jeder in den Streitkräften müsse zum Kämpfen bereit sein, wenn es notwendig sei. Dafür brauche die Marine Verbesserungen bei Material, Personal und Ausbildung: „Da müssen wir richtig ranklotzen.“ Nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie sei viel aufzuarbeiten.

von Barbara Gantenbein

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