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Zivile Berufsausbildung

Die Ausbildungswerkstatt in Bückeburg – Ausbildung zum Abheben

Die Ausbildungswerkstatt in Bückeburg – Ausbildung zum Abheben

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In der Ausbildungswerkstatt Bückeburg werden junge Menschen zu Fluggerätelektronikern oder Fluggerätmechanikern ausgebildet. Von den Grundlagen bis zur praktischen Ausbildung an aktiven Luftfahrzeugen lernen sie die Luftfahrt in allen Facetten kennen. 

In einer Montagehalle stehen mehrere Menschen um einen auseinandergenommenen Hubschrauber.

Während der Ausbildung lernen die Azubis in der Ausbildungswerkstatt Bückeburg alle technischen Details der Fluggeräte, hier eines Hubschraubers, kennen

Bundeswehr

Die Bundeswehr als Ausbildungsbetrieb

Die Bundeswehr steht für Sicherheit, Souveränität und Schutz – im In- und Ausland. Damit sie ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen kann, braucht sie neben Soldatinnen und Soldaten auch qualifizierte zivile Fachkräfte. In den Werkstätten der Bundeswehr lernen junge Menschen, komplexe Geräte und Systeme zu warten, zu prüfen und instand zu setzen.

Die Ausbildungswerkstatt in Bückeburg bildet pro Jahr zwölf weibliche und männliche Fluggerätelektroniker und 28 Fluggerätmechaniker aus. In den ersten beiden Jahren werden die Grundlagen in den Werkstätten und des Lehrdocks vermittelt. Dann erwerben die Auszubildenden die weiterführenden Kenntnisse und Fertigkeiten praxisnah bundesweit in den Regimentern der Heeresflieger, Geschwadern der Luftwaffe und bei zivilen Kooperationspartnern an fliegenden Luftfahrzeugen aller Art.

Ihre Ausbildung in der Luftfahrt!

Fluggerätelektronikerinnen und Fluggerätelektroniker sind für verantwortlich für alle Systeme in Luftfahrzeugen, bei denen es um Strom und Spannung geht. Seien es Funkgeräte, Navigationssysteme, Anzeigen oder Beleuchtung: Ohne die Arbeit der Fluggerätelektronikerinnen und Fluggerätelektroniker bleibt es still und dunkel. Sie sind hoch ausgebildete Spezialisten, die mit Bytes und Elektronen per Du sein müssen. Verantwortungsvolle Aufgaben in der Überprüfung und Reparatur von Flugzeugen und Hubschraubern sorgen für einen abwechslungsreichen und spannenden Arbeitsalltag.

Fluggerätmechanikerinnen und Fluggerätmechaniker sind zuständig für die Technik von Flugzeugen und Hubschraubern. In ihr Aufgabengebiet fällt alles von der Steuerung über Fahrwerke bis hin zu den Triebwerken. Sie kennen jede Schraube, jedes Bauteil und jede Hydraulikleitung. Fundierte Kenntnisse der hochkomplexen Systeme und handwerkliches Geschick sind erforderlich, um Luftfahrzeuge sicher für den Flugbetrieb vorzubereiten und freizugeben. 

Die Ausbildung in beiden Berufen dauert 42 Monate, also knapp dreieinhalb Jahre. Wer in der Schule und im Betrieb gute Leistungen bringt, kann um ein halbes Jahr verkürzen. Die Ausbildung richtet sich nach dem Berufsausbildungsgesetz und den rechtlichen Vorgaben des spezifischen Berufs. Nach erfolgreichem Abschluss ist eine Weiterbeschäftigung bei der Bundeswehr möglich: als ziviler Mitarbeiter oder zivile Mitarbeiterin, in der Beamten- oder in der militärischen Laufbahn.

Blick in eine Ausbildungshalle mit verschiedenen Flugzeugen und Hubschraubern

Blick in das Lehrdock in Bückeburg: Hier lernen die Auszubildenden zunächst ganz praktisch direkt anhand verschiedener Fluggeräte, wie diese gewartet und repariert werden

Bundeswehr/IHTC
Mehrere Jugendliche sitzen an Tischen mit Laptops, Messgeräten und Leiterplatten.

Zum Lehrdock gehören auch PC-Arbeitsplätze für den theoretischen Teil der Ausbildung

Bundeswehr/IHTC

Ausbildung in allen Bereichen der Luftfahrt 

Die Ausbildungswerkstatt befindet sich auf dem Heeresflugplatz des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums. Der tägliche Flugbetrieb lässt die Luftfahrt hautnah erleben.

Die umfangreiche und modern ausgestattete Ausbildungswerkstatt schafft ein ideales Umfeld zum Erlernen der Berufe. So stehen beispielsweise 13 eigene Ausbildungsluftfahrzeuge zur Verfügung. Vom ersten Tag an wird praxisnah ausgebildet und somit optimal auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Dienstsport und Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sorgen für einen Ausgleich zu den Arbeiten in der Werkstatt.

Die Ausbildung im dritten und vierten Lehrjahr ist einzigartig in Deutschland: Hier lernen die Auszubildenden die Luftfahrt in der ganzen Bundesrepublik kennen. In Form einer betrieblichen Ausbildung durchlaufen die Auszubildenden Qualifizierungen in den Regimentern der Heeresflieger, Geschwadern der Luftwaffe sowie in der zivilen Luftfahrtindustrie. Vom Kleinflugzeug über Hubschrauber bis hin zu großen Flugzeugen arbeiten die Auszubildenden unter Aufsicht von Facharbeiterinnen und Facharbeitern an aktiven Luftfahrzeugen mit und erlernen so praxisnah die modernste Technik der Fliegerei. Unterkünfte vor Ort werden durch die Bundeswehr gestellt und die Reisekosten gemäß Tarifvertrag vergütet.  

Für einen Einblick in die Ausbildung bietet die Ausbildungswerkstatt Schülerpraktika an. 

Bewerbung und Kontakt 

Die Einstellung erfolgt immer zum 1. September eines Jahres. Interessierte bewerben sich über das Bewerbungsportal der Bundeswehr. Infos zum Verfahren gibt es beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Wunstorf. Das Team der Ausbildungswerkstatt beantwortet gern Fragen zu Ablauf und Inhalten der Ausbildung. Hier geht es zum Bewerbungsportal.

Voraussetzung für einen Start in der Ausbildungswerkstatt Bückeburg ist mindestens ein qualifizierter Haupt- oder Realschulabschluss. Gute Noten in Deutsch, Englisch, Mathematik und Physik sind von Vorteil – ebenso wie Interesse an Technik, handwerkliches Geschick und Teamfähigkeit. 

Bewerbungsunterlagen:

Weitere Ausbildungswerkstätten der Bundeswehr

Bückeburg ist die einzige Ausbildungswerkstatt für luftfahrzeugtechnische Berufe im Heer. Es gibt jedoch weitere Ausbildungsstätten für technische Berufe bei der Luftwaffe in Wunstorf, bei der Marine in Flensburg oder beim Heer in Aachen. Überall dort lernen junge Menschen praxisnah, wie man elektronische Systeme lötet, verkabelt und programmiert.

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