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FMNFederated Mission Networking – als Grundlage für Einsätze und Übungen erklärt

FMNFederated Mission Networking – als Grundlage für Einsätze und Übungen erklärt

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Bonn
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11 MIN

Mitte Mai findet ein großes Federated Mission Networking (FMNFederated Mission Networking)-Event statt. Während diesem 4. FMNFederated Mission Networking Seminar werden Ideen und die kontinuierliche Implementierung eines unterstützenden Rahmenwerks mit hochrangigen Entscheidungsträgern, militärischen Führern und Fachexperten verschiedener Branchen diskutiert. In einem Interview erklärt Oberst i.G.im Generalstabsdienst Dr. Joachim Bartels, Referatsleiter Multinationale Fähigkeitsplanung im Kommando Cyber- und Informationsraum, die wichtigste Auswirkung und den Mehrwert von Federated Mission Networking.

Soldat sitzt hinter einem Schreibtisch an einem Laptop.

Die Administratoren des German Mission Network üben während Common Roof die Betriebsführung

Bundeswehr/Sebastian Wanninger

Gemeinsame Missionen und Einsätze haben gezeigt, dass es entscheidend ist, Prozesse, Ausbildung, Dokumente und Technologien kontinuierlich multinational aufeinander abzustimmen. Interoperabilität auf dem Gefechtsfeld, sei es zu Lande, in der Luft, im Weltraum, auf See und im Cyber- und Informationsraum, ist oft nur nach langjähriger technischer und prozeduraler Vorbereitung zu erreichen. Zeit, die bei der Etablierung konkreter Missionsnetzwerke militärpolitisch nicht mehr verfügbar ist, wie uns das Beispiel des Krieges in der Ukraine aktuell vor Augen führt. Mit Federated Mission Networking wurde daher ein Rahmen geschaffen und etabliert, der eine deutliche Verkürzung dieser Vorlaufzeit und zugleich ein gewisses Maß nationaler Autonomie bei der Wahl individueller ITInformationstechnik-Lösungen erlaubt.

Herr Oberst i.G.im Generalstabsdienst Dr. Bartels, Federated Mission Networking, erlangte in den letzten Jahren immer größere Bedeutung. Was steckt eigentlich genau dahinter?

Wenn wir unsere Welt betrachten, müssen wir feststellen, dass Bedrohungen immer globaler und komplexer geworden sind und es weiter werden. Einzelne Nationen sind diesen Herausforderungen kaum noch alleine gewachsen und auch für die NATO als Bündnis stellen sie große Anstrengungen dar. Es sind Bemühungen erforderlich, die oft weit über die verfügbaren Mittel und Ressourcen einzelner hinausgehen. Föderation als Organisationsmodell und die Idee von „Connecting Forces“ sind ein vielversprechender Weg, um diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Auf der Grundlage von Vertrauen verpflichten sich Nationen, bei Federated Mission Networking (FMNFederated Mission Networking) heißen diese Affiliates, sich zu föderieren und ihre Fähigkeiten zu teilen. FMNFederated Mission Networking ist die Art und Weise, wie Kräfte verbunden werden und mit der eine interoperable Führungsfähigkeit und damit auch operative Effektivität schnell erreicht werden kann. Beides ist für die erfolgreiche Erfüllung einer militärischen Mission erforderlich. Gleichwohl müssen Streitkräfte und jede einzelne Fähigkeit, die zu Federated Mission Networking beigetragen wird, bestimmte Anforderungen erfüllen oder bestimmte Merkmale aufweisen, um für Federated Mission Networking bereit zu sein.

Wofür wird dann FMNFederated Mission Networking ganz konkret gebraucht und was soll es können?

Zunächst einmal dreht sich bei FMNFederated Mission Networking alles um umfassende Interoperabilität zwischen FMNFederated Mission Networking Ready Forces – egal ob zu  Lande, zu Wasser, in der Luft oder eben mittlerweile auch im Cyber- und Informations- sowie im Weltraum – und das  auf taktischer, operativer oder strategischer Ebene, um es so zu ermöglichen, sofortige operative Effektivität zu erreichen. Dazu gehören auch ein föderiertes Missionsmanagement, welches z.B. im aktuell neu entwickelten „CISCommunication and Information Systems Planning Process“ ablaufen kann, operative Geschäftsprozesse oder sogenannte „Mission Threads“ (wie sie im FMNFederated Mission Networking-Kontext genannt werden), ein interoperabler Trainingsansatz, Ausrüstung und Infrastruktur, Communication and Information System, Cyber sowie Doktrin und Policy.

Neben all den Punkten, steht ein übergeordnetes Ziel: Die aus FMNFederated Mission Networking resultierende Interoperabilität wird den Kommandeuren multinationaler Streitkräfte die Fähigkeit einer effektiven Führung und Kontrolle vom ersten Tag an geben.

Was wird alles benötigt, um diese Ziele zu erreichen?

Dies ist ein ehrgeiziges und eher visionäres Ziel – insbesondere, wenn wir unsere aktuelle Situation und bestehende Mängel betrachten. Die Anforderung ist mehr als klar: wir müssen damit beginnen, bestehende Interoperabilität zu erfassen und aufrechtzuerhalten, neue Bereiche zu priorisieren, sie weiterzuentwickeln und zu erweitern, um dem, was umfassende Interoperabilität bedeutet, näher zu kommen.

Zweitens ist ein hohes Maß an Sicherheit erforderlich, um sicherzustellen, dass der Zusammenschluss von FMNFederated Mission Networking Ready Forces und Mission Networking mit minimalem Risiko funktioniert.

Und schließlich sollten FMNFederated Mission Networking Ready Forces in die Lage versetzt werden, sich schnell oder besser sofort zusammenzuschließen. Sie sollten in der Lage sein, gemeinsame Verfahren und Anweisungen für die Föderation anzuwenden, und dem Missionskommandanten so von Anfang an operative Effizienz zu verleihen.

Was ist hierbei speziell die Aufgabe der einzelnen Nationen innerhalb der Föderation?

Wenn man die Anforderungen kennt, stellt sich als nächstes die Frage, wer soll in der Lage sein, FMNFederated Mission Networking Ready Forces bereitzustellen? Es liegt eindeutig bei den Affiliates, FMNFederated Mission Networking Ready Forces zu schaffen, aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln, da dies politische Ziele und Entscheidungen, angemessene Ressourcen, hohe Zuverlässigkeit und ein starkes Engagement erfordert. Da FMNFederated Mission Networking Ready Forces für alle Missionstypen und Missionsleitungsoptionen ermöglichen, liegt es wiederum bei jedem Partner, über die Art und Weise der Teilnahme und den eigenen Beitrag zu entscheiden.

Schließlich muss das „Wie“ betrachtet werden. Betrachtet man die Anforderungen an eine FMNFederated Mission Networking Ready Force (umfassende Interoperabilität, hohes Maß an Sicherheit, sofortige Verfügbarkeit und Verbundfähigkeit), wird deutlich, dass vor einem Einsatz einiges getan werden muss. Gemeinsame und dauerhafte Managementmaßnahmen und -aktivitäten müssen auch gemeinsam ergriffen werden, um es den Partnern zu ermöglichen, FMNFederated Mission Networking Ready Forces schnell auf einem sich ständig weiterentwickelnden Interoperabilitätsniveau zu erstellen, zu unterhalten und zu bündeln.

FMNFederated Mission Networking stützt sich dabei in weiten Teilen auf bestehende NATO-Standards und Interoperabilitätsvorgaben ab. Damit öffnen die darin enthaltenen ITInformationstechnik-Lösungen für einige Nationen die Möglichkeit, sich nicht nur systematisch an NATO-Standards anzunähern, sondern diese auch in Einsatzräumen als fertige Lösungen wieder zu verwenden, die außerhalb des NATO-Gebietes bzw. der NATO-Zuständigkeit liegen. Das durch FMNFederated Mission Networking geschaffene Framework ist damit attraktiv für EU-Mitgliedsstaaten, neutrale Staaten in Europa sowie bspw. im pazifischen Raum, in dem sich vergleichbare Interoperabilitätsprobleme westlich orientierter Streitkräfte stellen.

Welcher Mehrwert wird durch eine Teilhabe am FMNFederated Mission Networking Framework erzielt?

Der wesentliche Mehrwert in den Framework-Lösungen besteht darin, dass nicht nur Standards definiert werden, sondern der Weg zur Rüstung von ITInformationstechnik-Services bis hin zu Betrieb und operationeller Nutzung aus gesamtplanerischer Sicht in FMNFederated Mission Networking harmonisiert und zeitlich synchronisiert ist.

Auf dem Gefechtsfeld kommt es nicht nur darauf an interoperable Fähigkeiten irgendwann bereit zu stellen, sondern mit möglichst minimaler Vorlaufzeit und auch zeitgleich. Gerade in Einsatzszenarien von Landes- und Bündnisverteidigung erfahren wir gerade, dass jahrelange evolutionäre Fortentwicklungen von Missionsnetzwerken, wie wir sie aus früheren Szenarien (z.B. Low Intensity Conflict) gewohnt waren, nicht nur hinderlich, sondern schlicht inakzeptabel sind. Es geht also darum, möglichst eine Day-0-Interoperability anzustreben.

Wie viele Mitglieder bzw. Affiliates sind aktuell in FMNFederated Mission Networking beteiligt?

Es sind 37 Nationen sowie einige weitere Entitäten, wie NATO as an Affiliate, EU as an Affiliate, BICES as an Affiliate in das FMNFederated Mission Networking Framework integriert und in unterschiedlichem Maße aktiv. Dabei existieren vier unterschiedliche Rollen, die die jeweilige aktive Teilhabe der Affiliates definieren. Neben der reinen Beobachterrolle, können sich die Affiliates mehr oder weniger voll, teilweise oder rein als Konsument der anderen Affiliates in das FMNFederated Mission Networking-Framework einbringen und dieses mitgestalten.

Zwei Soldaten arbeiten an einem großen Monitr, einer zeigt mit dem FInger auf eine bestimmte Stelle.

Die Harmonisierung von Führungsprozessen, Ausbildung und standartisierter Informationstechnik gewährleisten die Interoperabilität in multinationalen Einsätzen

Bundeswehr/Martina Pump

Wie läuft der oben bereits dargestellt Prozess ab und wo liegen die Herausforderungen?

In vielen Nationen, auch außerhalb der NATO, liegt die Zuständigkeit für die militärische Fähigkeitsentwicklung weiterhin in nationaler Souveränität. Daran haben selbst industrielle Standards und Rüstungskooperationen grundsätzlich wenig geändert. Geht man davon aus, dass bei Entwicklung und Betrieb von ITInformationstechnik-Services in komplexen Missionsnetzwerken damit immer nationale, womöglich abweichende Lösungen, auch aus industriepolitischen Gründen, auftreten werden, muss sich die Bereitstellung einer Day-0-Interoperability auf eine Harmonisierung der Interoperabilität der individuellen ITInformationstechnik-Lösungen orientieren. So entsteht bereits weit im Vorlauf einer Operation die Befähigung, ein föderiertes Netzwerk verzugslos schon während der Kräftegenerierung zu etablieren. Wesentlich dabei ist, dass der im ITInformationstechnik-Bereich rapide technische Fortschritt angemessen berücksichtigt wird und zugleich die nationalen Rüstungsprozesse und Anpassungen der Betriebsorganisationen so synchronisiert werden, dass spätestens zum Zeitpunkt der Kräftegenerierung alle beteiligten Nationen tatsächlich mit jeweils auf demselben technologischen Stand interoperablen ITInformationstechnik-Services und vergleichbar ertüchtigte Betriebsorganisationen antreten können.

FMNFederated Mission Networking adressiert damit jeweils die föderierbaren Anteile nationaler ITInformationstechnik-Services und Betriebsorganisationen. Die genutzte Methode ist ein sogenanntes Spiral Development in zeitlich klar begrenzten Zeitlinien. Dies bedeutet, dass in einer Spiral multinational gemeinsam abgestimmte Fähigkeiten, inklusive der notwendigen Prozesse, Ausbildung, Dokumentation und Technik entwickelt werden sollen, die dann für den Kommandeur des jeweiligen Einsatzszenarios zur Verfügung stehen. Das Prinzip dahinter ist Design to Time, d.h. es wird nur so viel Interoperabilitätszuwachs innerhalb einer Iteration angestrebt, wie alle beteiligten Nationen seriöserweise auch erzielen können. Ganz offensichtlich wird damit das Spannungsfeld autonomer nationaler Rüstung und Betriebsstrukturen bewusst in das Framework eingebracht und ein Ausgleich angestrebt.

Der Mehrwert für die eigene nationale Fähigkeitsentwicklung besteht darin, dass wir national wesentlich transparenter erkennen können, welche Interoperabilitätsstandards von anderen Nationen tatsächlich bedient werden und das bereits im Vorfeld einer Mission. Damit stehen für die konkrete Etablierung von Missionsnetzwerken und deren Zertifizierung im NATO-Rahmen tendenziell besser evaluierte Lösungen „off the shelf“ zur Verfügung als bisher. Von diesen Framework-Produkten wissen wir aufgrund der vielfältigen Evaluierungen im Zuge des Frameworks tendenziell auch eher, dass sie tatsächlich interoperabel sind in realen Einsatzsystemen als bisher.

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Gibt es eine Zielvorstellung, wie sich FMNFederated Mission Networking weiterentwickeln kann und soll?

Grundsätzlich folgt das Spiral Development von FMNFederated Mission Networking einer strategischen Roadmap, die den Zweck des jeweiligen Spirals inhaltlich grob fasst. Es handelt sich hierbei de facto um ein Instrument eines multinational koordinierten Portfolio Managements. Für die nationale Umsetzungsplanung ist es insbesondere für die Ressourcenplanung von zentraler Bedeutung. Es erlaubt die föderierte Fortschreibung nationaler Services vor klar abgrenzbaren Planungshorizonten. Damit eignet es sich ideal für die nationale Ressourcenplanung entlang der ITInformationstechnik-Service bezogenen Clusterprogrammlogik, die aktuell im und durch das BMVgBundesministerium der Verteidigung umgesetzt wird. Aus nationaler Sicht kommt es nun darauf an, die Planungsumsetzung von FMNFederated Mission Networking in diese Methoden des Change-Managements und der Portfoliosteuerung praktisch zu überführen.

Im multinationalen Umfeld wird der zukünftige Schwerpunkt meines Erachtens nach darin bestehen, die offensichtlich durchaus unterschiedlichen Herausforderungen an nationale Rüstungsprozesse noch besser zu systematisieren und transparenter zu gestalten. Für viele Nationen stellen die engen Zeitlinien der einzelnen Spirals von FMNFederated Mission Networking sowie die massive Aufweitung der betrachteten ITInformationstechnik-Services erhebliche Herausforderungen dar. Hier wird es darauf ankommen zu verdeutlichen, dass nicht jeder Affiliate alles (alleine) können muss, sondern dass die Föderation gut geeignet ist und das Ziel verfolgen muss, gemeinsam und miteinander, die für die Erreichung der Übungs- und Einsatzziele notwendigen Fähigkeiten (mit FMNFederated Mission Networking ready Forces) zu erlangen. Meines Erachtens nach wird das einen substantiellen Schritt in Richtung der Day-0-Interoperability eines föderierten Missionsnetzwerks darstellen.

Welche Rolle wird FMNFederated Mission Networking mit Hinblick auf die Aufgaben im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung einnehmen?

Ich gehe davon aus, dass eine zwischen den Nationen zuverlässig vorkonfektionierte und seriös in Einsatzsystemen und Betriebsorganisationen evaluierte Day-0-Interoperability einen operativ noch deutlich höheren Stellenwert für LV/BVLandes- und Bündnisverteidigung hat, als bereits in der Vergangenheit erfolgreich implementierte Missionsnetzwerke wie bspw. das Afghan Mission Network (AMN), in dem FMNFederated Mission Networking seinen Anfang genommen hat. Bei der hohen Lethalitität und Agilität von LV/BVLandes- und Bündnisverteidigung wird man sich noch viel weniger „Bastellösungen“ auf dem Gefechtsfeld und ineffiziente, national isolierte Betriebsorganisationen erlauben können.

Eine wesentliche neue Herausforderung, die wir bereits bei NRFNATO Response Force/VJTFVery High Readiness Joint Task Force erkennen können, sind in ihrer Gefechtsgliederung schnell wechselnde und bis auf die untere taktische Ebene multinational durchmischte, wesentlich umfangreichere Truppenköper und Hauptquartiere. Dies erfordert eine flächendeckende Föderierung der taktischen Communication and Information System und eine hohe Skalierungsfähigkeit, die in FMNFederated Mission Networking frühestens ab Spiral 5, d.h. ab 2025, adressiert werden wird. Eine Ausweitung der Föderierbarkeit von Community of Interest (COI) Services und Cyber-Defence-Befähigungen zur aktiven Führung eines „Hybrid Warfare“ sind weitere Herausforderungen, denen sich FMNFederated Mission Networking wird stellen müssen wird.

Im Mai findet ein großes FMNFederated Mission Networking-Event, das 4. FMNFederated Mission Networking Seminar B6+ 2022 statt. Was erhoffen Sie sich von diesem Seminar und was ist das Ziel dieser Veranstaltung?

Die hochrangigen FMNFederated Mission Networking-Seminare haben sich als überaus wertvolle Foren erwiesen, um die Idee des Federated Mission Networking und die kontinuierliche Implementierung eines unterstützenden Rahmenwerks mit hochrangigen Entscheidungsträgern, militärischen Führern und Fachexperten verschiedener Branchen zu fördern und zu diskutieren. Vornehmlich wird hier die Ebene der Operateure angesprochen, da wir von diesen die operativen Forderungen benötigen und für eine zielgerichtete Missionsführung umsetzen möchten. 

In diesem Zusammenhang bietet das FMNFederated Mission Networking-Seminar 2022 eine perfekte Gelegenheit, Informationen zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen FMNFederated Mission Networking zu erhalten und sich mit ausgewählten Teilnehmenden darüber auszutauschen.

Es ist immer gern gesehen, vor allem durch Personen außerhalb des originären FMNFederated Mission Networking-Frameworks, ein Feedback zu erhalten und offen zu diskutieren, ob die aktuelle FMNFederated Mission Networking-Framework-Implementierung den Erwartungen (vor allem der Operateure) entspricht und wie das FMNFederated Mission Networking-Framework weiter optimiert werden kann.

Basierend auf dem Input von Affiliates wurden neben sogenannten Key Notes zu ausgewählten Themenkomplexen durch hochrangige Flagoffiziere auch vier „Breakout Sessions“ (themenbezogene Gruppenarbeiten) mit gemeinsamen Zielbereichen identifiziert, mit dem Zweck, Antworten auf offene Fragen im FMNFederated Mission Networking zu erarbeiten. Die Breakouts werden ebenfalls von hochrangigen Flagoffizieren geleitet und von erfahrenen Fachexperten unterstützt.

Neben der angesprochenen inhaltlichen Arbeit und Mitarbeit ist vor allem der Austausch und das „Fragenstellen“ ein wichtiges Ziel dieses Seminars. Hierzu bedarf es der aktiven und proaktiven Teilnahme und Gestaltung.

Genau dies ist, was ich mir persönlich von diesem Seminar erhoffe und verspreche, nämlich, dass vor allem die Operateure erkennen, dass FMNFederated Mission Networking wichtig und zielführend ist und, dass eine aktive Beteiligung am FMNFederated Mission Networking-Framework diese Zielführung effizienter und effektiver erreichen kann.

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