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Zum vierten Mal in Folge

Heeressoldat führt Volleyballer zum Sieg

Sport

Die besten Volleyballspieler der Luftwaffe haben die HQHeadquarters AIRCOM Inter-Nation Volleyball Championships in Großbritannien gewonnen. Ihr Trainer ist ein Heeressoldat. Im Finale der internationalen Meisterschaft der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Kommandobehörde zur Führung von Luftstreitkräften setzte sich das Team gegen die Auswahl Polens mit 3:1 durch.

Volleyballer spielen in einer Halle. Im Hintergrund sitzen Zuschauer auf Bänken.

Im Finale stellt sich der deutsche Block dem überragenden Polen Slawomir Zemlik entgegen, der noch im Jahr 2018 für den TSV Herrsching in der Bundesliga spielte

Bundeswehr/Frank Otter

Bereits in der Vorrunde blieben die Soldaten der Luftwaffe ungeschlagen. Dem knappen Erfolg über Polen folgten jeweils deutliche Siege gegen Belgien, England und die Auswahl der USUnited States-amerikanischen Luftwaffe in Europa. Im Finale wartete erneut die polnische Mannschaft, die schon in den vergangenen Jahren die stärksten Rivalen der deutschen Volleyballer waren. Nach einem spannenden Finalspiel in Lakenheath ging der Gewinnerpokal dann schlussendlich nach Deutschland.

Vater des Erfolges ist der Trainer des siegreichen Teams, Hauptmann Frank Otter, vom Ausbildungszentrum Infanterie in Hammelburg. Ihn unterstützten die Co-Trainerin, Stabsfeldwebel Daniela Dieckmann aus Appen und Oberstabsfeldwebel a. D.außer Dienst Dietmar Gleisle aus Hammelburg. Er fungierte bereits 2014, 2016 und 2018 als Co-Trainer. In allen drei Jahren stand die deutsche Mannschaft auf dem Siegerpodest. „Der vierte Sieg in Folge ist ein Riesenerfolg. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs“, sagte der Teamtrainer und Truppenversorgungsoffizier des Ausbildungszentrums Infanterie Otter.

Spieler gesucht

Drei Soldaten reichen sich die Hände. Vor ihnen Pokale, hinter ihnen der Stein der Infanterie.

Gruppenbild der Initiatoren für das Trainingslager: der Standortälteste in Hammelburg, Stabsfeldwebel Thomas Knüttel (r.), der Kommandeur des Ausbildungszentrums Infanterie, Brigadegeneral Michael Matz (l.) und Trainer, Hauptmann Frank Otter (M.)

Bundeswehr/Anja Viering-Kamp

Schon bei der Vorbereitung auf das Turnier spielte der Bundeswehrstandort Hammelburg eine zentrale Rolle. Stabsfeldwebel Thomas Knüttel, Standortfeldwebel in der Saaleck-Kaserne, bot Otter an, das Trainingslager am Heeresstandort zu organisieren. „Das Highlight während der Vorbereitungen war das Testspiel gegen die Volleyballer der Bundesliga vom TV/DJK Hammelburg“, resümiert Otter.

Mit dem vierten Triumph in Folge verkündete Otter abschließend das Ende seiner Trainerlaufbahn. „Nachdem ich nun sechs Jahre Trainer gewesen bin, ist es Zeit für neue Impulse.“ Zum Abschluss appelliert er an seine Kameraden in der Bundeswehr: „Ich rufe alle Volleyballer der Bundeswehr auf, sich unabhängig von der Spielklassenzugehörigkeit für die Volleyballauswahlen zu melden. Wir sind auf die Spieler angewiesen, um den erfolgreichen Weg auch künftig zu beschreiten.“

von Jan Volkmann
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