Hilfe in Notlagen

Auch Soldaten und Soldatinnen, deren Angehörige und Familien können unverhofft in jede Art von Notlage geraten. Dann stehen Institutionen innerhalb und außerhalb der Bundeswehr bereit. Sie sind über Telefon oder E-Mail erreichbar. Mit Rat und Tat leisten sie schnelle Hilfe.

Eine Soldatin spricht am Telefon
Bundeswehr/Jonas Weber

Die wichtigsten Ansprechpartner im Überblick

Die Anlaufstelle erfährt über den Dienstweg von Todesfällen. Sie nimmt in der Regel zunächst Kontakt zu dem zuständigen Kommandeur oder Dienststellenleiter auf und bittet ihn, die Hinterbliebenen über die Existenz der Ansprechstelle zu unterrichten. Die Hinterbliebenen können aber auch selbst anrufen. Die Stelle existiert seit 2010.

+49 30 1824-23030

BMVgBeauftrAngelegenheitenfuerHinterbliebene@BMVgBundesministerium der Verteidigung.BUND.DE

Bundesministerium der Verteidigung
Beauftragte Angelegenheiten für Hinterbliebene
10785 Berlin

Alle Bürger können sich mit Fragen zum militärischen Flugbetrieb (Fluglärm, Tiefflug und anstehenden Flugoperationen der Bundeswehr in der Umgebung) direkt an das Luftfahrtamt der Bundeswehr wenden.

Für weitergehende Anfragen oder Beanstandungen empfiehlt das Amt eine Eingabe per E-Mail. Insbesondere bei Beanstandungen von militärischen Flugbewegungen benötigt es für eine Untersuchung folgende Angaben:

  • Ort der Flugbewegung
  • Datum
  • Uhrzeit
  • Kurzbeschreibung des Ereignisses
  • Ihre Anfrage/Beschwerde
  • Ihre Adresse

+49 800 8620-730 (Mo-Do, 8-17 Uhr & Fr, 8-12.30 Uhr), kostenfreie Rufnummer

fliz@bundeswehr.org
Telefax: + 49 2203 908-2776

Luftfahrtamt der Bundeswehr
3 I b - Flugbetriebs- und Informationszentrale
Luftwaffenkaserne Köln-Wahn 529
51127 Köln

Ein zivil-militärisches Team unterstützt aktive und ehemalige Bundeswehrangehörige, wenn sie am Arbeitsplatz körperliche oder seelische Gewalt erfahren. Es schaltet auch das psychosoziale Netzwerk ein. Die Anrufer können zunächst anonym bleiben. Die Ansprechstelle wurde im Februar 2017 im Verteidigungsministerium Bonn eingerichtet.

+49 228 12-13083 oder -13371 (Mo-Do, 8-18 Uhr & Fr, 8-15 Uhr)

Bundeswehr: 90-3400-13083 oder -13371

BMVgPChgVIDiskriminierung@bmvg.bund.de

Die bundesweiten Familienbetreuungszentren sind zentrale Anlaufstellen für die Angehörigen aller zivilen und militärischen Mitarbeiter, die für die Bundeswehr im Auslandseinsatz sind. Sie beraten in allen Fürsorge- und Betreuungsfragen, die vor, während und nach einem Einsatz entstehen können. Sie vermitteln auch an andere Stellen wie den Sozialdienst oder die Militärseelsorge weiter.

Bundesweit rund um die Uhr erreichbar.

Ihr regional zuständiges Familienbetreuungszentrum finden Sie hier.

Für alle Unglücksfälle, die die Bundeswehr betreffen (wie z.B. Verkehrsunfälle mit Bundeswehrfahrzeugen) ist die Feldjäger-Notrufnummer der zentrale Notruf. Die Nummer ist sowohl aus dem Festnetz wie auch dem Mobilfunknetz kostenlos und jederzeit (auch an Feiertagen) erreichbar. Anrufende werden automatisch mit der Feldjägereinsatzzentrale in Hannover verbunden und bei Bedarf an das regional zuständige Feldjägerdienstkommando weitergeleitet. Diese entscheiden dann im Einzelfall, was zu tun ist.

+49 800 190-9999

Evangelische und katholische Standortgeistliche gibt es an vielen Standorten der Bundeswehr. Sie betreuen die dortigen Soldaten im soldatischen Alltag wie auch bei den Auslandseinsätzen. Sie stehen auch den Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite.

Alle Informationen finden Sie hier.

Bei PTBSPosttraumatische Belastungsstörung entsteht eine verzögerte Reaktion auf ein belastendes Erlebnis insbesondere im einem Auslandseinsatz der Bundeswehr. Die Störung kann erst Jahre nach dem Einsatz auftreten. Symptome sind Albträume, Aggressivität, Ablehnung sowie Schuld- und Schamgefühle. Betroffene kapseln sich vom sozialen Umfeld ab, vermeiden Kontakt zu Familie und Freunden.

+49 800 588-7957

Bereitschaftsdienst rund um die Uhr.

PTBSPosttraumatische Belastungsstörung-Beauftragter im Verteidigungsministerium: BMVgBeauftrPTBS@BMVgBundesministerium der Verteidigung.BUND.DE

Die Vermittlung sucht den zuständigen regionalen Sozialdienst des Anrufers. Der Sozialdienst der Bundeswehr bietet den Angehörigen der Bundeswehr, ihren Familien und auch ehemaligen Bundeswehrangehörigen bundesweit Beratung und Betreuung in allen sozialen Angelegenheiten.

+49 2241 15-0 (allgemeine Bundeswehr-Vermittlung)

BAPersBwBundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr Referat ZS 2.3
Sozialdienst der Bundeswehr
53757 Sankt Augustin

Für jeden Bürger und jedes Problem. Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge vermitteln auch zu regionalen psychologischen Krisendiensten.

+49 800 1110-111 und +49 800 1110-222, bundesweit kostenlos

Medizinische Hilfe für Bundeswehrangehörige

Erkrankte Soldatinnen und Soldaten wenden sich während der Dienstzeit an eine Truppenärztin beziehungsweise einen Truppenarzt in ihrer Nähe. Die unten aufgeführte Suche beinhaltet die telefonische Erreichbarkeit der regionalen Sanitätseinrichtungen. Außerhalb der Dienstzeit ist der ärztliche Bereitschaftsdienst der Bundeswehr unter der Telefonnummer +49 800 9726378 erreichbar.

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