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Unter den Top Five bei Europas härtestem Hindernislauf

Unter den Top Five bei Europas härtestem Hindernislauf

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Datum:
Ort:
Thüringen
Lesedauer:
2 MIN

„Nach den ersten beiden Wasserhindernissen mit fünf Grad Wassertemperatur und bis zur Hüfte im Wasser stehend, wurde mir bewusst, das Rennen wird hart.“ Hauptfeldwebel Markus Manfred Meißgeier hat beim „Getting Tough Race” im thüringischen Rudolstadt einen der Spitzenplätze belegt.

Ein Soldat springt mit Sportkleidung ins Wasser.

Hauptfeldwebel Markus Manfred Meißgeier beim Sprung in fünf Grad kaltes Wasser. Anschließend durchtaucht er sieben Hindernisse.

Bundeswehr/Markus Manfred Meißgeier

3.000 Sportler sind auf eine Gesamtdistanz von 24 Kilometern gestartet. Die Herausforderung: 1.000 Höhenmeter und 150 unterschiedlichste Hindernisse überwinden. Dazu ein Gegner, den keiner auf dem Schirm hat – das Wetter.

Von Anfang an in der Spitzengruppe

Ein Soldat in Sportkleidung steht auf einem Panzer.

Panzerhindernis: Nicht nur die schiere Größe auch das kalte und glitschige Metall machen das Überwinden für die Wettkämpfer schwierig.

Bundeswehr/Markus Manfred Meißgeier

Er habe sich gut vorbereitet, blickt der ehemalige Langstreckenläufer zurück. In sieben Wochen lief er pro Woche 100 Kilometer, war zusätzlich schwimmen und absolvierte ein abgestimmtes Krafttraining. Diese Anstrengungen sollten sich auszahlen.

Bereits nach zwei Kilometern musste Meißgeier zum Beispiel einen Autoreifen über eine Strecke von 1.000 Meter tragen. Auf dem weiteren facettenreichen und anspruchsvollen Streckenprofil galt es, Kräfte genau einzuteilen. Zu diesem Zeitpunkt des Wettkampfes musste Meißgeier nur den Vorjahressieger Charls Franzke und den späteren Sieger Hagen Brosius passieren lassen. Es hieß dranbleiben.

Durch fünf Grad kaltes Wasser

Ein Soldat überwindet an der höchsten Stelle eine Hinderniswand.

Hoch und wieder runter: Die vielen Eskaladierwände kosten richtig Kraft.

Bundeswehr/Markus Manfred Meißgeier

Die nächste Station war eine Sturmbahn der ehemaligen Nationalen Volksarmee. Über die gesamten 400 Meter des Hindernisses schleppten die Teilnehmer einen Sandsack mit sich.

An den körperlichen Grenzen

Ein Soldat klettert an einem Gerüst über Wasser.

Hangelhindernis: Über einem Schwimmbecken an Traversen hangelnd überwinden die Teilnehmer rund zehn Meter.

Bundeswehr/Markus Manfred Meißgeier

Weitere Wasserhindernisse, die vom Technischen Hilfswerk aufgebaut worden waren, brachten die Teilnehmer an ihre körperlichen Grenzen, auch an die von Meißgeier. „Das Highlight war in einem Schwimmbad. Ich musste unter Baumstämmen hindurch tauchen.“ Durch die Kälte und die körperliche Anstrengung sei sein Körper fast steif gewesen. „Als ich aus dem Wasser herauskam, waren es nur noch 50 Meter, die es aber in sich hatten.“

Wie Bundeswehr nur härter

Hauptfeldwebel Markus Manfred Meißgeier während des Wettkampfes, dahinter Stapel aus Traktorenreifen.

Ein Hindernis von vielen: Zwei Meter hohe Stapel aus Traktorenreifen müssen schnellstmöglich überwunden werden.

Bundeswehr/Markus Manfred Meißgeier
von Steffen Holler