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Heer
Auszubildende im Gefechtsdienst

Von Beginn an das Soldatenhandwerk lernen

Ausbildung

Die Soldatinnen und Soldaten des Feldwebel-/Unteroffizieranwärterbataillons 2 aus Celle üben das Gefecht. „Der Krieg in der Ukraine zeigt unmissverständlich, wie wichtig solide Grundlagen im Soldatenhandwerk‘ für die Feldwebel- und Unteroffiziersanwärter sind“, beschreibt der Kommandeur, Oberstleutnant Peter Schröbel. Gut ausgebildete Zug- und Gruppenführer seien dafür eine zwingende Grundvoraussetzung.

Zwei Soldaten stehen nebeneinander hinter kleinen Mauern und schießen jeweils mit einer Panzerfaust.

Der Gefechtsdienst steht im Mittelpunkt: Aus vorbereiteten Stellungen kämpfen die Soldaten mit der Panzerfaust.

Bundeswehr/Martin Kuschel

Kommandeur Schröbel betont im Vorfeld des Übungsplatzaufenthaltes die Bedeutung der geplanten Ausbildungsinhalte. Auf dem Übungsplatz in Altengrabow legt er den Schwerpunkt für seine Soldaten auf den Umgang mit Handgranaten, Granatpistolen, Panzerfäusten sowie auf das Gefechtsschießen bei Tag und eingeschränkter Sicht. Für ihn war wichtig, die Einsatzgrundsätze und Kampfweise auf der Ebene Gruppe und Zug unter erschwerten Bedingungen zu üben, zu festigen und zu verstetigen.

Gefechtsschießen bei Tag und eingeschränkter Sicht

Aus einer Stellung beobachten zwei Soldaten Häusersilhouetten auf der Schießbahn.

Das Beobachten des Gegners, um dann sicher zu reagieren, ist eine Grundlage für das Gefecht

Bundeswehr/Martin Kuschel

Hauptmann Andre Brandenburg, eingesetzt als Leitender beim Schießen, erklärt dazu: „Es ist gut, sich neben dem fachlich geprägten Grundbetrieb wieder verstärkt, um das soldatische Handwerk zu kümmern. Dieses Können ist wichtig für jeden Soldaten.“ Getreu dem Grundsatz „Führen durch Vorbild“ gliedert sich Kommandeur Schröbel bei den Gruppen ein, um an der Schießausbildung teilzunehmen und seine Schießfertigkeiten zu verbessern.

Üben für den Einsatz

Ein kniender Schütze schießt mit einer Granatpistole.

Mit der Granatpistole verschießen die Soldaten 40 Millimetergranaten bis in eine Entfernung von 400 Metern

Bundeswehr/Martin Kuschel

Die Gespräche an den Abenden im Truppenlager zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, das Soldatsein zu verinnerlichen und sein grundlegendes Handwerk zu beherrschen. Diese Professionalität und die Einsatzbereitschaft aller Soldaten zeugte deutlich von diesem soldatischen Verständnis. Der Kommandeur dankte abschließend allen Beteiligten für eine gelungene Ausbildung, gute Schießergebnisse, klare und strukturierte Führung und insgesamt für einen soliden Truppenübungsplatzaufenthalt.

von Alexander Gerecke
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