Glossar militärischer Begriffe
Bundeswehr erklärt von A-Z
Sie warten auf Ihren Dienstantritt beim Panzerbataillon 104? Hier finden Sie erste Informationen, mit denen Sie sich persönlich vorbereiten können.
Sehr geehrte Rekruten und Rekrutinnen,
ich heiße ich Sie herzlich im Panzerbataillon 104 willkommen. Es ist mir eine große Freude, Sie in unserem stolzen Verband, hier in der Oberpfalz, begrüßen zu dürfen. Die Oberpfalz zeichnet sich insbesondere durch ihre Verbundenheit mit uns, den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, aus.
Kommandeur des Panzerbataillons 104, Oberstleutnant Sascha Uyanik
Bundeswehr/Panzerbataillon 104Ihre Entscheidung, Soldat oder Soldatin zu werden, zeugt von Ihrem Mut, Ihrer Entschlossenheit und Ihrer Tapferkeit, für die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland und unserer Verbündeten und für Recht und Freiheit auch mit der Waffe in der Hand einzutreten. Ich schätze diese Bereitschaft und freue mich, Sie als neue Kameradinnen und Kameraden an meiner Seite zu wissen.
In den kommenden Wochen und Monaten werden Sie eine intensive militärische Ausbildung durchlaufen, die Sie physisch und mental herausfordern und vielleicht auch an Ihre Grenzen führen wird. Dabei werden Sie nicht nur soldatische Grundfertigkeiten erlernen, die für alle Soldatinnen und Soldaten unerlässlich sind, sondern auch eine besondere Gemeinschaft erfahren. Denn ebenso wie individuelle Fähigkeiten zählen Teamwork, Kameradschaft und gegenseitiges Vertrauen zu den Grundpfeilern des Soldatenberufs.
Unser wichtigstes Ziel ist es, Sie bestens auf die bevorstehenden Herausforderungen vorzubereiten, die auf Sie zukommen können. Die Angehörigen des Panzerbataillons 104 stehen Ihnen dazu mit ihrer umfangreichen Erfahrung und ihrem Wissen zur Seite. Sie können sich auf die Unterstützung Ihrer Vorgesetzten und Ihrer Kameradinnen und Kameraden verlassen.
Bitte vergessen Sie nie, dass Sie mit Ihrem Dienst und Ihrem Einsatz bei der Bundeswehr einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit unseres Landes leisten. Die Freiheit Deutschlands, unserer Heimat, ist keine Selbstverständlichkeit. Diese Freiheit muss verteidigt werden. Sie sind Teil einer stolzen Tradition und tragen eine große Verantwortung.
Nochmals: Herzlich willkommen im Panzerbataillon 104. Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihren ersten Schritten in unserer Bundeswehr zu begleiten und gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Ich wünsche Ihnen viel Soldatenglück.
Panzer Hurra!
Oberstleutnant Sascha Uyanik
Hier erhalten Sie einen Einblick, welche Ausbildungsinhalte Ihnen in der Basisausbildung vermittelt werden. Der zeitliche Ablauf und die Reihenfolge der Themen können variieren.
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Die Sportausbildung beginnt immer mit einem lockeren gemeinsamen Aufwärmen
Bundeswehr/Versorgungsbataillon 141
Zur Sportausbildung gehören Dehnungs- und Kräftigungsübungen unter Anleitung eines Ausbilders
Bundeswehr/Versorgungsbataillon 141
Am und im Fitnesscontainer ist ein umfangreiches funktionelles Krafttraining möglich. Mehrere Soldatinnen und Soldaten können daran gleichzeitig trainieren.
Bundeswehr/Panzerbataillon 104
Auf der Schießbahn üben die Rekrutinnen und Rekruten unter anderem mit der Pistole P8
Bundeswehr/Panzerbataillon 104
Auch auf Übungsplätzen erfolgt die Schießausbildung – hier mit dem Gewehr G36
Bundeswehr/Panzerbataillon 104
Schießen und treffen – das Handwerkszeug der Soldatinnen und Soldaten
Bundeswehr/Panzerbataillon 104
Ein Augenpaar stets am Himmel, das andere sichert mit dem Maschinengewehr MG3
Bundeswehr/Panzerbataillon 104
Mit Marschgepäck und Waffe den Balancierbalken auf der Hindernisbahn zu überwinden, erfordert besondere Konzentration
Bundeswehr/Kevin Pühn
Während der Sanitätsausbildung lernen die Rekrutinnen und Rekruten, wie sie verwundete Kameradinnen und Kameraden mit einer Behelfstrage über weite Distanzen kräfteschonend bis zu einem medizinischen Versorgungspunkt transportieren
Bundeswehr/Panzerbataillon 104
Am Ende der Sanitätsausbildung findet eine Prüfung statt, bei der alle Ausbildungsthemen abgefragt werden. Hier geht es um das „Auffinden von Verletzten" und die „Lagefeststellung".
Bundeswehr/Sven FischerHier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Das kann passieren. Sie müssen an verschiedenen Ausbildungen teilgenommen haben, um die Basisausbildung erfolgreich abschließen zu können. Sind Sie zum Beispiel an einem wichtigen Ausbildungsabschnitt krank zu Hause, dann kann dieser Ihnen nicht angerechnet werden. Sie haben die Möglichkeit, einige Ausbildungen in Ihrer Stammeinheit nachzuholen. Jedoch sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie eventuell ohne bestandene Basisausbildung in Ihre Einheit geschickt werden können beziehungsweise möglicherweise die Basisausbildung wiederholen müssen.
Nein, das ist nicht möglich. Während der Basisausbildung haben unsere Personalbearbeiterinnen und -bearbeiter kaum Daten von Ihnen – weder den Beleg über eine bestandene Basisausbildung noch den ärztlichen Befund, dass Sie für die andere Laufbahn geeignet sind.
Nach der Basisausbildung können Sie gern einen solchen Antrag in Ihrer Stammeinheit stellen. Dann ist ein Status- oder Laufbahnwechsel möglich.
Nur bedingt. Sie können einen formlosen Antrag auf „Heimschläfer“ stellen, jedoch müssen Sie vorweisen können, dass sie zu Hause unverzichtbar sind.
Das bedeutet: Sie haben einen Pflegefall zu Hause und müssen sich abends um diesen kümmern. Dafür müssen Sie ein ärztliches Attest beziehungsweise den Pflegeschein vorlegen. Oder Sie sind alleinerziehend und müssen sich um Ihr Kind kümmern. Hier kommt es darauf an, ob Sie eine Familie haben, die das Kind unter der Woche versorgen kann, oder ob Sie wirklich ganz auf sich allein gestellt sind. Das wird vom Kompaniefeldwebel und dem Kompaniechef im Einzelfall betrachtet und bewertet.
Möchten Sie jedoch nach dem Dienst noch einige Dinge einkaufen gehen oder den erfolgreichen Ausbildungstag ausklingen lassen, können Sie das Kasernengelände verlassen. Was Sie in diesem Fall unbedingt mitführen müssen, ist Ihr Truppenausweis oder vorläufiger Truppenausweis, um ihn an der Wache vorzeigen zu können.
Ja, Sie können einen formlosen Versetzungsantrag stellen und diesen im Geschäftszimmer der jeweiligen Ausbildungskompanie des Panzerbataillon 104 abgeben. Er wird dann vom Personalfeldwebel beziehungsweise Personalunteroffizier bearbeitet. Alles Weitere wird Ihnen vor Ort erklärt und mit Ihnen besprochen.
Kindergeldbezug während der Basisausbildung ist selbstverständlich möglich. Sie befinden sich in einer Ausbildung und somit steht Ihnen das Kindergeld zu. Sie müssen allerdings darauf achten, dass Sie Ihrer Familienkasse diese Information zukommen lassen, beispielsweise telefonisch oder per E-Mail.
Wurden Sie eingeplant, erhalten Sie von uns einen „Willkommensbrief“. Darin befindet sich Ihr Einberufungsbescheid, den Sie Ihrer Familienkasse als Bestätigung des Dienstantritts übermitteln können. Bei Problemen können Sie sich an das Geschäftszimmer der jeweiligen Ausbildungskompanie des Panzerbataillons 104 wenden.
Urlaub während der Basisausbildung ist durchaus möglich, jedoch wird Ihnen der Urlaub entweder befohlen (zum Beispiel Weihnachten und Ostern) oder Sie haben einen wichtigen Termin (Zeugenaussage, Vorladung, Facharzttermin oder Ähnliches).
Wenn es einen Todesfall in Ihrer Familie gibt oder Ihre Hochzeit in die Basisausbildung fällt, können Sie zusätzlichen Urlaub beantragen. Die Genehmigung liegt bei der Kompanieführung, sprich dem Kompaniefeldwebel und dem Kompaniechef.
Hier müssen Sie ganz besonders aufpassen, denn im ersten Monat wird Ihnen nur ein Abschlag überwiesen. Erst im Monat darauf erhalten Sie den Rest, sodass Sie auf Ihr eigentliches Nettogehalt kommen.
Rekrutinnen und Rekruten, die eine Wohnung bezahlen müssen beziehungsweise laufende Kosten zu decken haben, sollten sich somit etwas beiseitelegen, um nicht mit der Zahlung in Verzug zu kommen.
Natürlich sind Sie stolz auf Ihre Ausbildung und Ihre Uniform, die Sie tagtäglich tragen. Zudem hat man nach einem ausbildungsreichen Tag manchmal keine Lust mehr, sich umzuziehen, um kurz einkaufen zu gehen. Oder Sie möchten Ihrer Familie oder Ihrer Partnerin beziehungsweise Ihrem Partner zeigen, wie gut Ihnen die Uniform steht.
Sie dürfen jedoch die Uniform außerhalb der Kaserne erst tragen, nachdem die ersten grundsätzlichen Unterrichtseinheiten abgehalten, Formaldienst ausgebildet und die Grußabnahme durch den Zugführer durchgeführt worden sind. So soll gewährleistet werden, dass Sie sich auch außerhalb der Kaserne soldatisch korrekt verhalten.
Danach dürfen Sie, sooft Sie möchten, in Ihrer Uniform die Kaserne verlassen und außerhalb der Kaserne (legale und vorbildliche) Dinge tun.
Private Ausrüstung, zum Beispiel eine Weste oder Handschuhe, ist in der Basisausbildung nicht gestattet. Sie erhalten von der Bundeswehr die komplette Ausrüstung gestellt.
Sie lernen die dienstlich gelieferte Ausstattung und deren Handhabung kennen. Das ist wichtig, damit alle Angehörigen der Bundeswehr sich im Ernstfall mit der Ausrüstung eines anderen auskennen, um zum Beispiel bestimmte Gegenstände finden zu können.
In Ihrer Stammeinheit können Sie gern Ihren Zugführer fragen, ob es in Ordnung wäre, mit privater Ausrüstung zu arbeiten – aber während der Basisausbildung ist dies nicht möglich.
Sie können während Ihrer Basisausbildung innerhalb der ersten sechs Monate kündigen. Wenn Sie sich innerhalb der Basisausbildung entscheiden, den Arbeitgeber zu wechseln, oder wenn Sie einen Studienplatz bekommen, können Sie die Bundeswehr verlassen. Denken Sie bitte daran, dass auch wir in der Lage sind, Sie innerhalb der Probemonate zu kündigen, auch auf Verdacht.
Alle weiteren Fragen, wie und wann Sie kündigen können und was Ihnen zusteht, werden Ihnen der Zugführer, die Personalbearbeitenden oder die Geschäftszimmersoldaten und -soldatinnen beantworten.
Es ist Ihnen freigestellt, am Wochenende nach Hause zu fahren.
Wenn Sie zu weit von unserem Standort entfernt wohnen oder das Wochenende mit den Kameradinnen und Kameraden verbringen möchten, so können Sie das in der wöchentlichen Abfrage angeben. Dann werden Sie auch auf dem Kasernengelände verpflegt.
Möchten Sie nach dem Dienst noch einige Dinge einkaufen gehen oder den erfolgreichen Ausbildungstag ausklingen lassen, so ist es Ihnen freigestellt, das Kasernengelände zu verlassen. Was Sie in diesem Fall unbedingt mitführen müssen, ist Ihr Truppenausweis oder vorläufiger Truppenausweis, um ihn an der Wache vorzeigen zu können.
Bundeswehr erklärt von A-Z
Hier können Formulare und Unterlagen vor Beginn der Basisausbildung heruntergeladen werden.
Personalfeldwebel
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