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Willkommen

Ihre Basisausbildung in Oberviechtach

Sie warten auf Ihren Dienstantritt beim Panzergrenadierbataillon 122? Hier finden Sie erste Informationen, mit denen Sie sich persönlich vorbereiten können.

Einfahrt mit Steinmauer und Metallzaun, rechts das flache Wachgebäude.

Bundeswehr/Sven Fischer

Grußwort des Kommandeurs

Vor Ihnen liegt Ihre sechsmonatige Basisausbildung beim Panzergrenadierbataillon 122 in Oberviechtach. Es erwarten Sie interessante, lehrreiche, aber auch anstrengende Monate. Die bevorstehenden Aufgaben erfordern von Ihnen eine hohe Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit. Wir, die Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Mannschaftssoldaten und -soldatinnen der Kompanien, hoffen, dass wir gemeinsam mit Ihnen die angestrebten Ziele erreichen.

Freuen Sie sich auf eine anspruchsvolle Ausbildung!

Der Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122, Oberstleutnant Rayk Engel, begrüßt die Rekrutinnen und Rekruten

Kasernenplan

Schematische Darstellung des Kasernengeländes mit grauen und roten Flächen

Bundeswehr/PIZ Heer

  • Gelbes, zweistöckiges Gebäude mit dem Wappen des Bataillons davor.
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Stabsgebäude

    Das Stabsgebäude ist das Herz des Bataillons. Hier hat der Stab (die militärische Führung) seine Büros. Er trifft wichtige Entscheidungen, verteilt die Aufträge für das Bataillon und die Kompanien und wertet sie aus.

  • Zweistöckiges, helles Gebäude mit Autos und großen Steinen davor
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Sanitätsversorgungszentrum

    Wenn Sie krank sind oder sich verletzt haben, suchen Sie hier das Sanitätsversorgungszentrum auf

  • Beiges, dreistöckiges, längliches Gebäude mit Satteldach
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Unterkunftsgebäude

    In einem solchen Gebäude werden Sie während Ihrer Basisausbildung untergebracht, befinden sich also die Stuben

  • Zweistöckiges, gelbes Gebäude mit Satteldach, zwei Leuchtpylonen davor
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Sauna und Fitnessraum

    In diesem Gebäude befinden sich der Fitnessraum und eine Sauna, die nach Dienstschluss genutzt werden können

  • Ein beiges, dreistöckiges Gebäude mit Satteldach und Autos davor
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Unterkunftsgebäude 4. Kompanie

    In diesem Gebäude ist ein Teil der Rekrutinnen und Rekruten der 4. Kompanie untergebracht, befinden sich also die Stuben

  • Ein beiges, dreistöckiges Gebäude mit Satteldach und Autos davor
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Unterkunftsgebäude 3. Kompanie

    In diesem Gebäude ist ein Teil der Rekrutinnen und Rekruten der 3. Kompanie untergebracht, befinden sich also die Stuben

  • Beiges Gebäude mit einer Treppe, davor steht ein Auto.
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Trio-Gebäude

    Im sogenannten Trio-Gebäude werden Offiziere, Unteroffiziere und Mannschafter unter einem Dach verpflegt

  • Zweistöckiges, beiges Gebäude mit Satteldach, umgeben von Rasen und Bäumen
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Fitnessraum

    In diesem Gebäude befindet sich ein Fitnessraum, der nach dem Dienst für die Verbesserung der Fitness genutzt werden kann

  • Seitlicher Blick auf ein beiges, dreistöckiges Gebäude mit Satteldach
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Funktionsgebäude

    In diesem Gebäude befinden sich die Kompanieführungen der 1. bis 4. Kompanie. Hier finden Sie Ansprechpartner und -partnerinnen für Ihre Anliegen.

  • Ein beiges, dreistöckiges Gebäude mit Satteldach, umgeben von Rasen und Bäumen
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Unterkunftsgebäude 1. Kompanie

    In diesem Gebäude ist ein Teil der Rekrutinnen und Rekruten der 1. Kompanie untergebracht, befinden sich also die Stuben

  • Luftaufnahme einer Hindernisbahn, die mit Schnee überzogen ist.
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Hindernisbahn

    Die Hindernisbahn ist 250 Meter lang und umfasst zwölf Hindernisse. Sie schult Körperkraft, Ausdauer sowie Schnelligkeit und stärkt den Teamgeist.

  • Ein helles, kleines Gebäude mit Satteldach und blauen Schildern mit Schrift
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Betreuungsbüro

    Hier können Sie sich über die Freizeitmöglichkeiten in der Nähe informieren oder Spielkonsolen ausleihen

  • Helles, flaches Gebäude mit einem Vorbau, im Hintergrund Bäume
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Sporthalle

    In der Sporthalle findet ein Teil der Sportausbildung der Rekrutinnen und Rekruten statt. Hier wird auch der Basis-Fitness-Test abgenommen.

  • Einfahrt mit Steinmauer und Metallzaun, rechts das flache Wachgebäude.
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Kasernentor

    Am Haupttor der Wache müssen alle Personen, die das Kasernengelände betreten wollen, ihren Ausweis oder ihre Papiere vorzeigen

  • Ein umzäuntes Gelände mit zwei Basketballkörben und einem Fußballtor
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Kleinspielfeld

    Auf diesen, teils umzäunten, Flächen ist viel Platz für verschiedene Ballspielarten

  • Große, schneebedeckte Fläche, darunter eine Tartanbahn mit Rasen
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Sportplatz

    Auf dem Sportplatz haben alle Angehörigen der Kaserne viel Platz für Leichtathletik- und Fitnessübungen verschiedener Art

  • Ein grüner Container im Schnee mit Klimmzugstangen und zwei Hantelständern im Vordergrund
    Bundeswehr/Sven Fischer

    Crossfit-Container

    Am Crossfit-Container können sich gleichzeitig mehrere Soldatinnen und Soldaten im Freien sportlich betätigen

Ablauf der Basisausbildung

Hier erhalten Sie einen Einblick, welche Ausbildungsinhalte Ihnen in der Basisausbildung vermittelt werden. Der zeitliche Ablauf und die Reihenfolge der Themen können variieren.

Monat 1

  • Allgemeine Truppenkunde
  • Grundlagen der Inneren Führung
  • Grundlagen Politische Bildung
  • Grundlagen Wehrrecht
  • Ausbildung im Fernmeldebetrieb
  • Schießlehre, Schießordnung und Sicherheitsbestimmungen für Handwaffen
  • Ausbildung am Gewehr G36
  • Formaldienst
  
Monat 2
  • Zurechtfinden im Gelände
  • Einsatzersthelfer-A-Ausbildung
  • ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Ausbildung
  • Schießausbildung Grundlagen
  • Nachtschießen
  • Gefechtsdienst
  • Überleben im Felde
  • Hören und Sehen bei eingeschränkter Sicht
  • Vorbereitung Wachausbildung
  
Monat 3
  • Wachschießen
  • Formaldienst
  • Eid und Feierliches Gelöbnis
  • Rekrutenbesichtigung
  
Monat 4
  • Waffen- und Geräteausbildung Pistole P8/Handgranate/Granatpistole
  • Schießen mit der Pistole P8
  • Orientierungsmärsche (Tag/Nacht)
  • Gruppengefechtsschießen
  • Gruppe in der Sicherung
  • Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  
Monat 5
  • ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Schutzmaßnahmen der kleinen Kampfgemeinschaft
  • Waffen- und Geräteausbildung Panzerfaust 3
  • Panzererkennung
  • Ausbildung des:
    • - Panzervernichtungstrupps
    • - Fliegerabwehrtrupps
    • - Spähtrupps zu Fuß
  • Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  
Monat 6
  • Ergänzungsausbildung Steigerung der Kriegstauglichkeit
  • Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit 
  

Die Basisausbildung in Bildern

FAQFrequently Asked Questions

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Ich weiß nicht wirklich, was mich an den ersten Tagen erwartet. Wie kann ich mir den Ablauf zu Beginn vorstellen?

Zu Beginn wird Ihnen nach der Einschleusung (Abgabe aller erforderlichen Unterlagen) ein Zimmer, bei der Bundeswehr „Stube“ genannt, zugewiesen. Daraufhin beginnen unmittelbar der theoretische und praktische Unterricht durch den Kompaniechef sowie die Sportausbildung. Ebenso erhalten Sie in den ersten Tagen ihre militärische Bekleidung, ihre Uniform. Da je nach Einzugstermin die Einkleidung teils erst nach dem ersten Wochenende stattfinden kann, packen sie ausreichend Kleidung sowie Unterwäsche für circa eine Woche ein.

Was soll ich für die erste Woche mitnehmen?

Sie benötigen für die erste Woche ausreichend zivile, der Witterung und Jahreszeit angepasste Bekleidung.

Wie wird der Ablauf der nächsten sechs Monate sein?

Schauen Sie im Abschnitt „Ablauf der Basisausbildung“ hier im Bewerberbindungsportal vorbei. Zudem erhalten Sie in der Bundeswehr-Serie „Die Rekrutinnen“ auf YouTube einen Eindruck zumindest von den ersten drei Monaten der Basisausbildung.

Kann ich am Wochenende nach Hause?

Im Allgemeinen ja. In der Regel ist in der Basisausbildung kein Dienst am Wochenende geplant. Ausgenommen davon ist das erste Wochenende nach Ihrem Dienstantritt. Am Freitag geht Ihr Dienst in der Regel nicht länger als bis 10:45 Uhr. Sie können das Wochenende aber auch in der Kaserne verbringen.

Wie komme ich zur Kaserne und wo kann ich parken?

Es wird seitens der Bundeswehr ein Pendelverkehr angeboten, der Sie am Freitag um 11:30 Uhr sowie 12:45 Uhr zum nächstgelegenen Bahnhof nach Nabburg kostenfrei befördert. Am Sonntag bringt sie dieser um 20:45 Uhr und 21:45 Uhr von Nabburg wieder nach Oberviechtach.

Wer will, kann auch mit dem eigenen Auto anreisen. Hierzu stehen unmittelbar vor der Kaserne ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Was lerne ich alles in der Basisausbildung?

Es werden viele neue Inhalte vermittelt, die Sie sich aneignen müssen. Dabei wird es sowohl praktische als auch theoretische Unterrichtseinheiten geben. Gerade die praktischen Anteile werden herausfordernd, aber auch ein echtes Erlebnis werden. 

Wie bezahle ich mein Essen in der Truppenküche?

Sie erhalten eine Verpflegungskarte und müssen diese im Küchengebäude an einem Terminal oder in Ausnahmefällen an der Kasse mit Bargeld aufladen (Prepaid). Beim Durchgang am Kassensystem können Sie dann bargeldlos durch Auflegen der Karte bezahlen. Das Einzahlen beziehungsweise Bezahlen mit EC-, Debit- oder Kreditkarte ist nicht möglich.

Sollten Sie Ihre Verpflegungskarte vergessen haben, können Sie auch bar beim Küchenpersonal bezahlen. Das sollte jedoch eine Ausnahme bleiben.
 

Wann habe ich Dienstschluss?

Im täglichen Dienst des Grundbetriebs haben Sie im Regelfall um 16:45 Uhr, freitags um 10:45 Uhr Dienstschluss. 

Kann ich nach dem Dienst in die Stadt?

Sobald Dienstschluss ist, haben Sie Freizeit. In dieser Zeit können Sie sich frei bewegen und auch in die Stadt gehen. Ihr Ausgang ist während der Basisausbildung bis zum Zapfenstreich begrenzt.

Was ist der Zapfenstreich?

Der Zapfenstreich ist ein typisches, im militärischen Sprachgebrauch verwendetes Wort. Es bedeutet, dass in der Basisausbildung alle Soldatinnen und Soldaten unter der Woche von Montag bis Donnerstag um 23 Uhr im Bett liegen müssen. In der Nacht zum ersten Werktag der Woche, also dem jeweiligen Anreisetag, ist der Zapfenstreich in unseren Kompanien bis auf 1 Uhr verlängert, damit Sie stressfrei anreisen können.

Darf ich Urlaub während der Basisausbildung nehmen?

Grundsätzlich gibt es neben einem fest eingeplanten dreiwöchigen Urlaubsblock keinen zusätzlichen Urlaub in der Basisausbildung. In besonderen Fällen, wie zum Beispiel für ein Bewerbungsgespräch oder in familiären Notfällen, kann jedoch Urlaub genehmigt werden.

Wie sportlich und körperlich fit muss ich sein?

Natürlich ist die körperliche Leistungsfähigkeit für eine Soldatin und einen Soldaten sehr wichtig. Durch regelmäßige Sportausbildung wird diese weiter gesteigert. Man sollte allerdings schon mit einer gewissen Grundfitness anreisen, also ist ein eigenständiges Training vor dem Dienstantritt durchaus sinnvoll. Als Anhalt: Sie sollten eine Strecke von fünf Kilometern am Stück in unter 40 Minuten laufen können.

Es wird Tests zur Leistungsfeststellung geben und in verschiedenen Leistungsgruppen trainiert. Sie werden in einem der ersten Ihnen zugesandten Unterlagen auch einen Trainingsplan für zu Hause erhalten. Beginnen Sie so früh wie möglich mit regelmäßigem Sport.

Was soll ich mit den zugesandten Formularen machen?

Um die administrative Aufnahme am ersten Tag so kurz wie möglich zu halten, bringen Sie bitte alle Ihnen zugesandten Formulare lesbar ausgefüllt mit. Dies vereinfacht die Aufnahme und verkürzt für Sie sowie Ihre Kameradinnen und Kameraden die Wartezeit.

Wie viel Geld soll ich mitnehmen?

Nehmen Sie ausreichend Bargeld mit. Die Essenkarte sollte grundsätzlich ein Guthaben aufweisen. Der Tagessatz für die Verpflegung beläuft sich aktuell auf 11,10 Euro (Früh: 2,30 Euro, Mittag: 4,40 Euro, Aben: 4,40 Euro). Ihrer Freizeitgestaltung entsprechend sollten Sie ebenfalls über ausreichend finanzielle Mittel verfügen.

Kann ich während der Basisausbildung einen Widerruf stellen?

Während Ihrer sechsmonatigen Probezeit können Sie jederzeit einen Widerruf stellen.

Bei Freiwilligen Wehrdienst Leistenden (FWDLFreiwilligen Wehrdienstleistender) ist hier eine Kündigungsfrist von vier Wochen einzuhalten und eine Entlassung nur zum 15. oder Ende des Monats möglich. Im Klartext bedeutet dies, dass sie bis zu sechs Wochen nach ihrem Widerruf im Dienstverhältnis bleiben, bevor Sie entlassen werden.

Bei Soldaten und Soldatinnen auf Zeit (SaZSoldatinnen und Soldaten auf Zeit) ist eine sofortige Entlassung möglich, solange Sie noch nicht zum SaZSoldatinnen und Soldaten auf Zeit ernannt sind. Diese Ernennung erfolgt in der Regel in den ersten zwei Wochen. Danach gilt für SaZSoldatinnen und Soldaten auf Zeit die gleiche Regelung wie für FWDLFreiwilligen Wehrdienstleistender.

Was gibt es alles in der Garnisonsstadt Oberviechtach?

Die Grenzland-Kaserne liegt am Ortsrand von Oberviechtach. Das Zentrum der Kleinstadt mit knapp 5.000 Einwohnern ist fußläufig in circa 15 Minuten erreichbar. Oberviechtach bietet diverse Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, Tankstellen sowie Banken (Sparkasse, Volksbank, Commerzbank). Darüber hinaus gibt es diverse Gasthäuser und ein Soldatenfreizeitheim (Emil-Kemmer-Haus).

Ich habe noch andere Fragen, die auf dieser Seite nicht beantwortet werden. An wen kann ich mich wenden?

Schreiben Sie uns gern eine E-Mail an:

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