Glossar militärischer Begriffe
Bundeswehr erklärt von A-Z
Warten Sie auf Ihren Dienstantritt bei der 1. Kompanie des Aufklärungsbataillons 13? Hier finden Sie Informationen, anhand derer Sie sich persönlich vorbereiten können.
Der Kompaniechef stellt sich vor
Hier erhalten Sie einen Einblick, welche Ausbildungsinhalte Ihnen in der Basisausbildung vermittelt werden. Ihre Basisausbildung setzt sich aus der dreimonatigen bundeswehreinheitlichen Heimatschutzausbildung Streitkräfte und der anschließenden Heimatschutzausbildung Streitkräfte Fortgeschritten zusammen. Der zeitliche Ablauf und die Reihenfolge der Themen können variieren.
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Dieser kurze Film zeigt Eindrücke der Basisausbildung beim Aufklärungsbataillon 13
Einkleidung: Ist auch alles da, was auf der Liste steht?
Bundeswehr/Jasmin Jakob
Befehlsausgabe: Am sogenannten Geländesandkasten, einer Nachbildung des Geländes mit Naturmaterial, veranschaulicht der Zugführer, auf was es im Gefecht ankommt
Bundeswehr/Jasmin Jakob
Rekruten und Rekrutinnen lernen, eine analoge Karte richtig zu lesen und eine Wegeskizze anzufertigen. Dabei dürfen sie wichtige Geländepunkte nicht vergessen.
Bundeswehr/Jasmin Jakob
Ein Alarmposten hat die Aufgabe, das Vorgelände zu beobachten und dem Gruppenführer zu melden, wenn der Feind sich bemerkbar gemacht hat, also aufgeklärt ist
Bundeswehr/Raphael Jässe
Das Zielfernrohr hat eine 3,5-fache Vergrößerung – ein gutes Hilfsmittel zur Aufklärung
Bundeswehr/Jasmin Jakob
Das Verpflegungspaket für Soldatinnen und Soldaten, genannt EPa (Einpersonenpackung), ist schnell erwärmt und macht satt
Bundeswehr/Raphael Jässe
„Denken, Drücken, Sprechen": Diese Anweisung vom Ausbilder wird jede Rekrutin und jeder Rekrut in der Grundausbildung zu hören bekommen
Bundeswehr/Jasmin Jakob
Im Schützengraben können sich die Soldaten leicht verschieben (also bewegen), ohne vom Feind aufgeklärt (also entdeckt) zu werden
Bundeswehr/Raphael Jässe
Linke und rechte Grenzen, Beobachtungsrichtung und Eröffnungslinie des Feuers – all das müssen die Soldatinnen und Soldaten beachten, wenn sie die Stellung bezogen haben
Bundeswehr/Raphael Jässe
Die Rekrutenabordnung spricht stellvertretend für alle angetretenen Rekrutinnen und Rekruten während des Feierlichen Gelöbnisses die Eidesformel und berührt dabei die Truppenfahne
Bundeswehr/Philip Bürger-SchönemannHier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Wenn Sie nach dem Dienst noch einkaufen gehen oder den Ausbildungstag ausklingen lassen möchten, können Sie das Kasernengelände verlassen.
Vergessen Sie aber nicht Ihren Truppenausweis oder vorläufigen Truppenausweis. Den müssen Sie an der Wache vorzeigen.
Natürlich sind Sie stolz auf Ihre Ausbildung und Ihre Uniform, die Sie tagtäglich tragen. Zudem hat man nach einem ausbildungsreichen Tag manchmal keine Lust mehr, sich umzuziehen, um kurz einkaufen zu gehen. Oder Sie möchten Ihrer Familie oder Ihrer Partnerin beziehungsweise Ihrem Partner zeigen, wie gut Ihnen die Uniform steht.
Sie dürfen jedoch die Uniform außerhalb der Kaserne erst tragen, nachdem die ersten grundsätzlichen Unterrichtseinheiten abgehalten, Formaldienst ausgebildet und die Grußabnahme durch den Zugführer durchgeführt worden sind. So soll gewährleistet werden, dass Sie sich auch außerhalb der Kaserne soldatisch korrekt verhalten.
Im ersten Monat wird Ihnen nur ein Abschlag überwiesen. Erst im Monat darauf erhalten Sie den Rest, sodass Sie auf Ihr eigentliches Nettogehalt kommen.
Also Achtung, wenn Sie eine Wohnung bezahlen oder andere laufende Kosten decken müssen. Sie sollten sich etwas beiseitelegen, um nicht mit der Zahlung in Verzug zu kommen.
Es ist Ihnen freigestellt, am Wochenende nach Hause zu fahren.
Wenn Sie zu weit von unserem Standort entfernt wohnen oder das Wochenende mit den Kameradinnen und Kameraden verbringen möchten, so können Sie das in der wöchentlichen Abfrage angeben. Dann werden Sie auch auf dem Kasernengelände verpflegt.
Nur bedingt. Sie können einen formlosen Antrag auf „Heimschläfer“ stellen, jedoch müssen Sie vorweisen können, dass sie zu Hause unverzichtbar sind.
Das bedeutet: Sie haben einen Pflegefall zu Hause und müssen sich abends um diesen kümmern. Dafür müssen Sie ein ärztliches Attest beziehungsweise den Pflegeschein vorlegen. Oder Sie sind alleinerziehend und müssen sich um Ihr Kind kümmern. Hier kommt es darauf an, ob Sie eine Familie haben, die das Kind unter der Woche versorgen kann, oder ob Sie wirklich ganz auf sich allein gestellt sind. Das wird vom Kompaniefeldwebel und dem Kompaniechef im Einzelfall betrachtet und bewertet.
Möchten sie jedoch nach dem Dienst noch einige Dinge einkaufen gehen oder den erfolgreichen Ausbildungstag ausklingen lassen, können Sie das Kasernengelände verlassen. Was Sie in diesem Fall unbedingt mitführen müssen, ist Ihr Truppenausweis oder vorläufiger Truppenausweis, um ihn an der Wache vorzeigen zu können.
Urlaub während der Basisausbildung ist durchaus möglich, jedoch wird Ihnen der Urlaub entweder befohlen (zum Beispiel Weihnachten und Ostern) oder Sie haben einen wichtigen Termin (Zeugenaussage, Vorladung, Facharzttermin oder Ähnliches).
Wenn es einen Todesfall in Ihrer Familie gibt oder Ihre Hochzeit in die Basisausbildung fällt, können Sie zusätzlichen Urlaub beantragen. Die Genehmigung liegt bei der Kompanieführung, sprich dem Kompaniefeldwebel und dem Kompaniechef.
Das kann passieren. Sie müssen an verschiedenen Ausbildungen teilgenommen haben, um die Basisausbildung erfolgreich abschließen zu können.
Wenn Sie an einem wichtigen Ausbildungsabschnitt krank sind, dann kann dieser Ihnen nicht angerechnet werden. Sie können einige Ausbildungen in Ihrer Stammeinheit nachholen.
Machen Sie sich bewusst, dass Sie eventuell ohne bestandene Basisausbildung in Ihre Einheit geschickt werden oder möglicherweise die Basisausbildung wiederholen müssen.
Ja, Sie können einen formlosen Versetzungsantrag stellen und diesen im Geschäftszimmer der Ausbildungskompanie des Aufklärungsbataillons 13 abgeben. Er wird dann vom Personalfeldwebel beziehungsweise Personalunteroffizier bearbeitet.
Alles Weitere wird Ihnen vor Ort erklärt und mit Ihnen besprochen.
Nein, das ist nicht möglich. Während der Basisausbildung haben unsere Personalbearbeiterinnen und -bearbeiter kaum Daten von Ihnen – weder den Beleg über eine bestandene Basisausbildung noch den ärztlichen Befund, dass Sie für die andere Laufbahn geeignet sind.
Nach der Basisausbildung können Sie gern einen solchen Antrag in Ihrer Stammeinheit stellen. Dann ist ein Status- oder Laufbahnwechsel möglich.
Kindergeldbezug während der Basisausbildung ist selbstverständlich möglich. Sie befinden sich in einer Ausbildung und somit steht Ihnen das Kindergeld zu. Sie müssen allerdings darauf achten, dass Sie Ihrer Familienkasse diese Information zukommen lassen, beispielsweise telefonisch oder per E-Mail.
Sobald Sie eingeplant wurden, erhalten Sie von uns einen „Willkommensbrief“. Darin befindet sich Ihr Einberufungsbescheid, den Sie Ihrer Familienkasse als Bestätigung des Dienstantritts übermitteln können. Bei Problemen können Sie sich an das Geschäftszimmer der Ausbildungskompanie des Aufklärungsbataillons 13 wenden.
Private Ausrüstung, zum Beispiel eine Weste oder Handschuhe, ist in der Basisausbildung nicht gestattet. Sie erhalten von der Bundeswehr die komplette Ausrüstung gestellt.
Sie lernen die dienstlich gelieferte Ausstattung und deren Handhabung kennen. Das ist wichtig, damit alle Angehörigen der Bundeswehr sich im Ernstfall mit der Ausrüstung eines anderen auskennen, um zum Beispiel bestimmte Gegenstände finden zu können.
In Ihrer Stammeinheit können Sie gern Ihren Zugführer fragen, ob es in Ordnung wäre, mit privater Ausrüstung zu arbeiten – aber während der Basisausbildung ist dies nicht möglich.
Sie können während Ihrer Basisausbildung innerhalb der ersten sechs Monate kündigen. Wenn Sie sich innerhalb der Basisausbildung entscheiden, den Arbeitgeber zu wechseln, oder wenn Sie einen Studienplatz bekommen, können Sie die Bundeswehr verlassen.
Denken Sie bitte daran, dass auch wir in der Lage sind, Sie innerhalb der Probemonate zu kündigen, auch auf Verdacht.
Alle weiteren Fragen, wie und wann Sie kündigen können und was Ihnen zusteht, werden Ihnen der Zugführer, die Personalbearbeitenden oder die Geschäftszimmersoldaten und -soldatinnen beantworten.
Bundeswehr erklärt von A-Z
Personalfeldwebel
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