Glossar militärischer Begriffe
Bundeswehr erklärt von A-Z
Sie warten auf Ihren Dienstantritt beim Gebirgsjägerbataillon 231? Hier finden Sie erste Informationen, mit denen Sie sich persönlich vorbereiten können.
Vor Ihnen liegt Ihre sechsmonatige Basisausbildung beim Gebirgsjägerbataillon 231 in Bad Reichenhall. Es erwarten Sie interessante, lehrreiche, aber auch anstrengende Monate. Die bevorstehenden Aufgaben erfordern von Ihnen eine hohe Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit. Wir, die Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Mannschaftssoldaten und -soldatinnen der Kompanien, hoffen, dass wir gemeinsam mit Ihnen die angestrebten Ziele erreichen.
Freuen Sie sich auf eine anspruchsvolle Ausbildung!
Der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 231, Oberstleutnant Mike Zimmermann, begrüßt die Rekrutinnen und Rekruten
Hier erhalten Sie einen Einblick, welche Ausbildungsinhalte Ihnen in der Basisausbildung vermittelt werden. Der zeitliche Ablauf und die Reihenfolge der Themen können variieren.
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Ein Zug von Soldatinnen und Soldaten wärmt sich beim Joggen auf
Bundeswehr/Gebirgsjägerbataillon 232
Gemeinsame Dehn- und Kraftübungen auf dem Sportplatz
Bundeswehr/Gebirgsjägerbataillon 232
Während der Basisausbildung lernen die Rekrutinnen und Rekruten, wie man eine Stellung baut. Dazu nutzen sie ihren Klappspaten. Er ist leicht, dennoch sehr stabil.
Bundeswehr/Maximilian Schulz
Ein wichtiger Teil des Gefechtsdienstes ist die Alarmpostenausbildung. Der Alarmposten wird Tag und Nacht eingesetzt, um die Truppe bei Vorkommnissen zu informieren.
Bundeswehr/Maximilian Schulz
In Ihrer Basisausbildung wachsen Sie zu einer festen Gemeinschaft zusammen. An viele Momente Ihrer fordernden Ausbildung werden Sie sich lange erinnern.
Bundeswehr/Maximilian Schulz
Im Gebirgsjägerbataillon 231 werden auch Mulis ausgebildet. Diese Tiere dienen den Gebirgsjägern später dazu, ihre Ausrüstung in schwerem Gelände zu tragen, weshalb sie auch Tragetiere genannt werden.
Bundeswehr/Maximilian Schulz
Während des Gefechtsschießens wird das Maschinengewehr MG5 eingesetzt. Dafür ist es auf eine Art Stativ namens Lafette montiert, um präziser auf größere Entfernung treffen zu können.
Bundeswehr/Maximilian Schulz
Das Gruppengefechtsschießen im Gebirge steht sinnbildlich für eine besondere Fähigkeit der Gebirgsjäger: den Kampf im schweren Gelände
Bundeswehr/Maximilian Schulz
Während der Sanitätsausbildung wird ein Bodycheck gemacht, um sicherzustellen, dass keine weiteren Verletzungen vorliegen
Bundeswehr/Sven Fischer
Ein wichtiger Bestandteil der Sanitätsausbildung ist die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Die Reanimation eines Bewusstlosen wird an einer lebensechten Trainingspuppe geübt.
Bundeswehr/Sven FischerHier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Die Grundausbildung bei den Gebirgsjägern ist allgemein nicht fordernder oder weniger fordernd als die Grundausbildung an anderen Standorten. Die einzige Besonderheit sind die schnellen Wetterumschwünge bedingt durch die Lage des Standortes.
Erst in der Spezialgrundausbildung zum Gebirgsjäger unterscheiden sich die Anforderungen. Dann ist die Bewältigung von Höhenmetern bei gleichzeitigem Erhalt der Kampfkraft das Fordernste.
Auf jeder Stube sind 2 bis 6 Soldaten bzw. Soldatinnen untergebracht. Für jeden Soldat/in ist ein Bett/Stockbett sowie ein Spind vorhanden. Die Stuben entsprechen dem Standard der Unterkünfte am Standort und sind teilweise renoviert. Allerdings sind die Unterkunftsgebäude in den Dreißigerjahren gebaut worden und daher nicht auf dem neuesten Stand.
Das Leitbild der Gebirgsjäger erfordert aufgrund der Besonderheiten des Kampfes im anspruchsvollen und extremen Gelände ein besonderes Maß an Kameradschaft und Einsatzbereitschaft.
Gebirgsjäger kämpfen im Schwerpunkt abgesessen, oft unter extremen Klima- und Wetterbedingungen und in schwierigem Gelände mit großen Höhenunterschieden bei gleichzeitig mangelnder Infrastruktur. Dafür sind Gebirgsjäger besonders ausgestattet und ausgebildet und müssen ihr Handwerk beherrschen. Nur so können sie in diesem Gelände überleben und auch kämpfen.
Der Standort selbst verfügt über einen gut ausgestatteten Kraftraum sowie über ein gut sortiertes Freizeitbüro. In direkter Umgebung befinden sich das Thermalbad Bad Reichenhall sowie zahlreiche Freizeitmöglichkeiten in Bad Reichenhall selbst, aber auch im benachbarten Salzburg. Außerdem bieten natürlich die Berchtesgadener Alpen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, beispielsweise zum Skifahren und Bergsteigen.
Durch die Lage im südöstlichsten Teil Deutschlands führt die einzige Bahnverbindung nach Bad Reichenhall über München. Von der Autobahn ist der Standort innerhalb weniger Minuten erreichbar. Ebenso ist Salzburg, die Landeshauptstadt des Salzburger Landes, in wenigen Autominuten, aber auch per Bahn schnell erreichbar. In Bad Reichenhall selbst gibt es verschiedene Einkaufsmöglichkeiten fußläufig.
Zunächst erfolgt die Ausbildung zum Gebirgsjäger. Nach der kompletten Basisausbildung werden Sie in die Stammeinheit versetzt. Dort besteht der Dienst aus weiteren, tiefergehenden Ausbildungsabschnitten und Übungsplatzaufenthalten, um die individuellen Fähigkeiten sowie die Zusammenarbeit innerhalb der Züge und Kompanien stetig weiterzuentwickeln.
Die drei Standorte der Gebirgsjäger sind Bad Reichenhall, Mittenwald und Bischofswiesen. Darüber hinaus befinden sich noch die Gebirgsaufklärer in Füssen und die Gebirgspioniere in Ingolstadt.
Wenn Sie während der Basisausbildung krank werden, steht natürlich Ihre schnellstmögliche Genesung an erster Stelle. Das bedeutet auch, dass Sie möglicherweise wichtige Ausbildungsabschnitte verpassen, weil Sie sich dann nicht im Dienst befinden. Bis zu einem gewissen Maße lassen sich diese individuellen Ausbildungslücken noch schließen. Werden die verpassten Ausbildungsinhalte umfassender, dann werden Sie vorübergehend in Ihre zukünftige Stammeinheit versetzt und dort mit angemessenen Aufgaben betraut. Dann beginnen Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Basisausbildung von vorn.
Das Gelöbnis findet entweder nach 4 bis 8 Wochen oder nach 4 bis 5 Monaten statt. Pauschal lässt sich das nicht beantworten. Sie erhalten aber in den ersten Tagen alle bereits verfügbaren Informationen, um so früh wie möglich Ihre Familie zum Gelöbnis einladen zu können.
Den Kasernenplan finden Sie nach der Anreise in der Stubenmappe, die auf jeder der Stuben ausliegt.
Für die Verpflegung gibt es in den ersten 6 Monaten die Kantine. Sobald Sie in Ihrer Stammeinheit sind, können Sie auch die Angebote des Mannschaftsheims nutzen.
Nein, aber es hilft und vereinfacht einiges. Falls Sie über keine Vorerfahrung im Skifahren und Bergsteigen verfügen, erlernen Sie die notwendigen Fähigkeiten bei uns.
Ja, die Bergmütze gehört fest zum Dienstanzug der Gebirgsjäger. Sie wird ab der Einkleidung auf Befehl getragen.
Nein, Sie benötigen nicht zwingend einen Führerschein. Sollten Sie für eine entsprechende Verwendung geplant sein, werden Sie über die Bundeswehr Ihren Führerschein machen.
Sie erhalten den Großteil Ihrer Ausrüstung innerhalb der ersten zwei Wochen nach dem Dienstantritt.
Die umgebende Region, das Berchtesgadener Land, ist vor allem als Urlaubsregion bekannt. Dementsprechend groß ist auch das Freizeitangebot.
Sie können sich bereits vor dem Dienstantritt vorbereiten, indem Sie die Dienstgrade der Bundeswehr und das NATONorth Atlantic Treaty Organization-Alphabet lernen. Außerdem sollten Sie in den Monaten vor dem Dienstantritt regelmäßig Joggen und ihre Rumpfmuskulatur stärken, damit Sie Verletzungen während der Basisausbildung vorbeugen.
Sie sollten einen Ausdauerlauf von mindestens 10 Kilometern in 60 Minuten schaffen und 50 Kniebeugen, 15 Liegestützsprünge und 20 Liegestütz ohne Problem am Stück absolvieren können.
Die absolut grundlegendste Erwartung an Sie ist Ihre Verfassungstreue. Darüber hinaus erwarten wir von Ihnen nur Motivation, eine hohe Lernbereitschaft und ein Grundmaß an Disziplin. Alles Weitere bringen wir Ihnen bei.
An den meisten Tagen dürfen Sie nach Dienst die Kaserne verlassen. Es wird allerdings Ausbildungsabschnitte geben, während denen das nicht möglich ist. Außerdem sollten Sie sich darüber bewusst sein, dass Sie während der Basisausbildung in der Gemeinschaftsunterkunft leben. Das bedeutet, dass Sie nicht täglich an Ihren Wohnort pendeln können.
Bundeswehr erklärt von A-Z
Personalfeldwebel
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