Alle Jahre wieder - Richtfest in Wilhelmshaven

Alle Jahre wieder - Richtfest in Wilhelmshaven

  • Baumaßnahme
  • Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen
Datum:
Ort:
Wilhelmshaven
Lesedauer:
2 MIN

Nach weniger als einem Jahr Bauzeit konnte in Wilhelmshaven am 30. Januar im Marinestützpunkt Heppenser Groden erneut eine Baufeierlichkeit begangen werden: das Richtfest für das bereits vierte Dienstgebäude für Mehrbesatzungen verschiedener Fregattenklassen.

Eingerüsteter langgestreckter zweigeschossiger Rohbau

Das bereits vierte neue Dienstgebäude für Fregattenbesatzungen

Bundeswehr/Kim Brakensiek

Das Projekt auf der Westerweiterung des größten Marinestützpunktes stellt eine Wiederholungsplanung dar, es sind bereits drei dieser Gebäude gebaut und erfolgreich in Nutzung genommen worden. Aufgrund dieses günstigen Umstandes kann die Bauzeit auf weniger als zwei Jahre deutlich verkürzt werden. Die Baufertigstellung nach einem Baubeginn im Mai 2019 ist für Ende 2020 geplant. Die Kosten betragen rund 5,7 Millionen Euro.

Grußworte des Bauherrn und der Stadt Wilhelmshaven

Männliche Person hinter Rednerpult

Wilhelmshaven ist ein Hotspot für Infrastruktur: Peter Hauck vom Kompetenzzentrum Baumanagement Hannover

Bundeswehr/Kim Brakensiek

Der Leiter des Komptenzzentrums Baumanagement Hannover, Direktor BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr Peter Hauck, überzeugte sich als Vertreter des Bauherrn seitens des Bundesministeriums der Verteidigung vor Ort vom Baufortschritt und sagte: „Richtfeste im Marinestützpunkt Heppenser Groden sind in den letzten Jahren schon fast Gewohnheit geworden. Sie werden aber nie langweilig, kann man an ihnen doch recht eindrucksvoll den enormen Baufortschritt ablesen.“
Wilhelmshaven sei ein Hotspot in seinem Aufgabenbereich, so Hauck. Er dankte bei dieser Gelegenheit der Niedersächsischen Bauverwaltung und wünschte sich, auch zukünftig Hand in Hand zu arbeiten. Gemeinsames Ziel sei die Bereitstellung moderner Infrastruktur für die jeweiligen Nutzer, um die Attraktivität des Arbeitgebers Bundeswehr noch zu steigern. Dafür sei geplant, in den nächsten Jahren rund 580 Millionen Euro in die Infrastruktur des Marinestützpunktes zu investieren.

Als Vertreterin des Oberbürgermeisters der Stadt Wilhelmshaven übermittelte die Bürgermeisterin Ursula Glaser ein Grußwort an die Gäste. Die enormen Investitionen der Bundeswehr in den Standort Wilhelmshaven bedeuten eine Aufwertung. „Wilhelmshaven und Marine gehören zusammen.“ Auch wurde die bislang gute Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Baumanagement gelobt, die auch unter neuer Leitung der Stadt in bewährter Weise fortgesetzt werden soll. Den Nutzern des neuen Bürogebäudes wünscht sie „eine gute Zeit und viel Erfolg.“

Von nasser Wiese zur Großbaustelle

Männliche Person in Marineuniform hinter Rednerpult

Zufrieden mit der Erweiterung des Stützpunktes: Flottillenadmiral Ralf Kuchler

Er kenne die Westerweiterung des Marinestützpunktes noch als nasse Wiese, erklärte Flottillenadmiral Ralf Kuchler, Kommandeur der Einsatzflottille 2, in seinem Grußwort. „Mit den Mehrbesatzungen der Fregatten betreten wir konzeptionelles Neuland. Daher kommt es auf geeignete Landinfrastruktur an.“ Der Marinestützpunkt Heppenser Groden habe sich in den letzten Jahren zu einer Großbaustelle entwickelt. Dabei wisse er um die personelle Situation der Bauverwaltung in einem „hart umkämpften Arbeitsmarkt“.



Neue Infrastruktur für die Mehrbesatzungen der Fregattenklassen F 123, F 124 und F 125

Eine weibliche und fünf männliche Personen, eine davon in Marineuniform, stehen vor einem Richtkranz

Die Protagonisten des Richtfestes mit dem Richtkranz

Bundeswehr/Kim Brakensiek

Das neue und insgesamt vierte Dienstgebäude ist ein weiterer Baustein zur Vervollständigung der circa 10 Hektar großen Westerweiterung des Marinestützpunktes Heppenser Groden. Dort werden zwei Besatzungen ihren Dienst verrichten können, wenn sie im Rahmen des Mehrbesatzungskonzeptes turnusmäßig nicht an Bord eingesetzt sind. Ferner werden Arzträume für den Sanitätsdienst der Fregattenklasse F 125 geschaffen.

von Timo Volling  E-Mail schreiben
Ein zehnstöckiges Gebäude auf Stelzen mit einer Fassade aus Sandstein.

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