Der erste Rohbau ist fertig

Der erste Rohbau ist fertig

  • Infrastruktur
  • Liegenschaft
Datum:
Ort:
Höxter
Lesedauer:
2 MIN

Die Bundeswehr investiert rund 13,5 Millionen Euro in die General-Weber-Kaserne in Höxter. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRWNordrhein-Westfalen baut im Auftrag des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr) zwei Unterkunftsgebäude. Da Corona-bedingt kein Richtfest stattfinden konnte, wurde der Rohbau des ersten Gebäudes am 2. Oktober 2020 der Presse vorgestellt. Die Übergabe soll im Herbst 2021 stattfinden.

Mehrere Menschen stehen in einem großen Kreis vor einem eingerüsteten Rohbau

Pressetermin mit Abstand vor dem Rohbau

BLB NRW/Carsten Pilz

In Höxter entstehen in der General-Weber-Kaserne zwei Unterkunftsgebäude für die Soldatinnen und Soldaten des ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehrbataillons 7. Die Gebäude werden in Massivbauweise erstellt. Zukünftig sollen dort insgesamt 220 Soldatinnen und Soldaten untergebracht werden.

Qualitative Aufwertung des Standortes Höxter

Mehrere Menschen stehen mit weitem Abstand zueinander vor einem eingerüsteten Rohbau

Oberstabsfeldwebel Andreas Pfitzer, Oberstleutnant Hermann mit Anja Harre und Werner Benning vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRWNordrhein-Westfalen

BLB NRW/Carsten Pilz

„Vor fast genau einem Jahr, fiel der Startschuss für die Umsetzung des Neubaus der Unterkunftsgebäude in der General-Weber-Kaserne. Nunmehr ist der erste Rohbau begehbar und lässt damit bereits jetzt erahnen, wie die Soldatinnen und Soldaten voraussichtlich schon ab dem kommenden Jahr hier am Standort Höxter in den modernen Einzelquartieren leben werden. Durch diese rasche Umsetzung der Modernisierungsvorhaben in der Liegenschaft tragen alle Beteiligten zu einer qualitativen Aufwertung des Bundeswehrstandortes bei,“ so der Kasernenkommandant Oberstleutnant Sebastian Hermann.

Neue Standards der Unterbringung

Die Einzel-Apartments haben eine Größe von 13, 5 Quadratmetern und alle ein separates Duschbad. Bei den Bädern gibt es eine Besonderheit: Erstmalig wurden alle Duschbäder als fertige Module in das Gebäude eingebaut. „Durch dieses Vorgehen konnte die Bauzeit optimiert und eine gleichmäßig hohe Qualität, sowie finanzielle Sicherheit gewährleistet werden. Das bedeutet, dass sowohl zeitlich als auch finanziell innerhalb der Planung geblieben werden konnte“, so der Projektverantwortliche beim Kompetenzzentrum Baumanagement der Bundeswehr in Düsseldorf, Korvettenkapitän Martin Schäfer. Ausgestattet sind die Unterkünfte außerdem jeweils mit eigenem Kühlschrank, Flachbildfernseher und W-LAN. In allen Gebäuden befinden sich Teeküchen und Gemeinschaftsräume. 

Mehrere Menschen stehen vor einem sichtbar abgetrennten Raumsegment

Die Bäder als vorgefertigte Module

BLB NRW/Carsten Pilz

Wie aus einem Guss

Ansicht eines mehrstöckigen, eingerüsteten Gebäuderohbaus

Der Rohbau steht, jetzt beginnt der Innenausbau

BLB NRW/Carsten Pilz

Die Neubauten werden viergeschossig, mit 850 Quadratmetern Fläche pro Etage und die Fassaden entstehen im Wärmedämmverbundsystem. Die äußere Gestaltung der Bauwerke wird eine Symbiose zum in der Kaserne vorhandenen Baustil der Dreißiger-Jahre und moderner Architektur darstellen. Nach der Fertigstellung dieses Unterkunftsgebäudes können voraussichtlich ab 2022 die Arbeiten an dem zweiten, gleichartigen Gebäude beginnen, das dann 2023 bezogen werden soll.

Bauen für die Truppe

Das Kompetenzzentrum Baumanagement Düsseldorf ist eines von sieben Kompetenzzentren bundesweit, die in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Bauverwaltungen der Bundesländer verantwortlich sind für Baumaßnahmen der Bundeswehr. Die Kompetenzzentren gehören zum Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, dessen Leitung in Bonn sitzt.


von Annette Spengler
Ein zehnstöckiges Gebäude auf Stelzen mit einer Fassade aus Sandstein.

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