Erster Baustein der Modernisierung der Hochstaufenkaserne abgeschlossen

Erster Baustein der Modernisierung der Hochstaufenkaserne abgeschlossen

  • Infrastruktur
  • IUD
Datum:
Ort:
Bad Reichenhall
Lesedauer:
1 MIN

Um den Standort Bad Reichenhall zeitgemäßen Bedürfnissen anzupassen, findet eine umfassende Modernisierung statt. Als erster Baustein konnte am 30. September die neue Kaserneneinfahrt nebst Wachgebäude und Munitionsaufbewahrungsort an den Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Oberst Peter Eichelsdörfer, übergeben werden.

Ein Mann im Anzug und ein Soldat übergeben einen großen Schlüssel.

Schlüsselübergabe durch den Fachbereichsleiter Hochbau des staatlichen Bauamtes Traunstein, Leitender Baudirektor Martin Julinek, an den Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Oberst Peter Eichelsdörfer

Bundeswehr/Christian Kunerl

Um die Verkehrserschließung zu optimieren und den neuesten Sicherheitsanforderungen Rechnung zu tragen, wurde die vorhandene Haupteinfahrt zur Kaserne von der Nonner Straße in Richtung Norden in den zentralen Teil der Liegenschaft verlegt. In unmittelbarer Nähe zum neuen Einfahrtstor sind Besucherparkplätze entstanden. Auf der Nonner Straße wurde eine Haltebucht für LkwLastkraftwagen und Busse erstellt, damit die haltenden Fahrzeuge nicht den fließenden Verkehr behindern. Die bisherige Einfahrt wird nach der Inbetriebnahme des neuen Zufahrtsbereichs zurückgebaut.

Organisatorische Optimierung des Kasernenbetriebs

Das neue Wachgebäude besteht aus Stahlbeton-Halbfertigteilen mit Kerndämmung, die Satteldachkonstruktion wurde in Holz ausgeführt. Es fügt sich in die umgebende Bebauung ein. Der eingeschossige Massivbaukörper ist optisch und funktional aufgeteilt in einen Wach-, einen Arrest- und einen Technikbereich mit modernen Dienst-, Bereitschafts- und Ruheräumen. Der bisher räumlich vom Wachgebäude getrennte Munitionsaufbewahrungsort wurde nun in unmittelbarer Nähe errichtet. Dies ermöglicht die permanente Überwachung und sorgt für eine organisatorische Optimierung des Kasernenbetriebs.

Die Baukosten betrugen für diese Maßnahmen zusammengenommen rund 6 Millionen Euro. Die Baumaßnahmen wurden im Oktober 2018 begonnen und sind nun im September 2021 fertiggestellt worden.

Aktiver Beitrag für den Klimaschutz

Verantwortlich für die Planung und bauliche Umsetzung war das Staatliche Bauamt Traunstein. Die Projektentwicklung und Umsetzung wurde durch das Kompetenzzentrum Baumanagement München des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr begleitet. Auf der Liegenschaft entstehen darüber hinaus unter anderem Unterkunftsgebäude, eine Hallenschießanlage, Lager- und Abstellhallen, Instandsetzungsflächen sowie Parkhäuser für die privaten Fahrzeuge der Angehörigen des Standortes. Alle Baumaßnahmen entsprechen höchsten Energieeffizienzstandards und ermöglichen damit einen aktiven Beitrag in den Klimaschutz.

von Annette Spengler  E-Mail schreiben
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