Vertragsunterzeichnung in Bonn – das Programm G-CAP II SU beginnt

Vertragsunterzeichnung in Bonn – das Programm G-CAP II SU beginnt

  • Infrastruktur
  • IUD
Datum:
Ort:
Bonn
Lesedauer:
2 MIN

Hinter der Bezeichnung G-CAP II SU verbirgt sich nicht nur ein außergewöhnliches Vertragswerk, sondern auch ein Novum für den Umfang und die Schnelligkeit, mit der Unterkunftseinheiten für Soldatinnen und Soldaten im Ausland bereitgestellt werden können. Drei Vertragsnehmer in Bietergemeinschaft werden die Bundeswehr bei ihrer Auftragserfüllung im Zuge der Landes- und Bündnisverteidigung unterstützen. Am 31.08.2021 unterschrieben die Präsidentin des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, Ulrike Hauröder-Strüning, und die Vertreter der Industrieunternehmen das Vertragswerk in Bonn.


Mehrere Frauen und Männer stehen im Abstand zueinander vor einem farbigen Wandbanner

Die Teilnehmenden der Vertragsunterzeichnung G-CAP II SU

Bundeswehr/Ilja Derstroff

G-CAP II SU – ist ein Akronym, das für ein erfolgreiches Infrastrukturmodell des Organisationsbereiches IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen steht: „German Armed Forces - Contractor Augmentation Program II – Stationäre Unterbringung“ setzt die den Soldatinnen und Soldaten bei längerfristigen landgestützten Einsätzen und einsatzgleichen Verpflichtungen im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung zustehende stationäre Unterbringung im Einsatz um. Und dies unabhängig von den klimatischen, geographischen und geologischen Bedingungen im Einsatzland.

Vorgeplante und rahmenvertraglich gebundene Einsatzinfrastruktur von der Herstellung über den Transport, Aufbau, Betrieb bis hin zum Rückbau - dies ist der Kern von G-CAP II SU. Da diese Schritte aus einer Auftragnehmerhand abgerufen werden können, wird der gesamte Prozess beschleunigt.

Ein Vertrag mit drei Firmen

Ein farbiges Banner mit nebeneinander stehenden Wappen und Unternehmenslogos

Gemeinsam: Bundeswehr und Bietergemeinschaft

Bundeswehr/Ilja Derstroff

Die Vertragsunterzeichnung mit gleichzeitig drei Auftragnehmern war eine kurze feierliche Veranstaltung wert. Unter Einhaltung aller geltenden Hygiene- und Abstandsregeln fand die Unterzeichnung im Moltkesaal auf der Bonner Hardthöhe statt. Die Präsidentin des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, Ulrike Hauröder-Strüning, als Verantwortliche für den OrgBerOrganisationsbereich IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen als Vertreterin der Bundeswehr, sowie Zeichnungsbefugte der Bietergemeinschaft aus den Firmen Ecolog Deutschland GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung, FEPS GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung und Rheinmetall Project Solutions GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung unterschrieben die Dokumente.


Dienstleister der Truppe

Eine Frau hinter einem Rednerpult

Die Präsidentin des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr bei ihrem Grußwort

Bundeswehr/Ilja Derstroff

Stolz unterstrich die Präsidentin in ihrem Grußwort „dass mit G-CAP II im Vergleich zum Vorgängervertrag wesentliche Verbesserungen einhergehen:  Zu nennen sind hier der bauliche Schutz gegen Waffenwirkung sowie die umfassenden Leistungspakete, mit denen bis hin zur Schießbahn und standardisierten Haupteinfahrt nahezu alle Elemente einer Einsatzliegenschaft abgedeckt sind. Und das weltweit -  außer der Arktis.“ Und weiter führte sie aus:

Mit diesem Vertragswerk stellen wir klar, dass wir – IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen – der zuverlässige Dienstleister der Truppe sind!“

Rotationssystem für Drei

Einen Meilenstein stellt die gleichzeitige Zusammenarbeit mit drei Vertragspartnern als Bietergemeinschaft dar, mit welchen die Bundeswehr in der Vergangenheit schon zusammengearbeitet hat. Im Rahmen eines Rotationssystems wird jeder Vertragspartner gemäß dem erteilten Zuschlag im Falle eines Abrufes beauftragt.

Hinter mehreren mit Tischen stehende Männer

Unterschriftsbereit: Die Bietergemeinschaft

Bundeswehr/Ilja Derstroff

Schnell und viel

Auch die Größenordnung des Vertrags kann immens genannt werden: Nun ist es möglich, bis zu 12.000 Unterkunftseinheiten (UE) gestaffelt in sechs bis fünfzehn Monaten und auch wiederholend abzurufen. Ein deutlicher quantitativer Zuwachs gegenüber dem maximalen Volumen von 2.000 UE aus dem bisherigen Rahmenvertrag.

Flexibel für bestmögliche Unterbringung

Aus den rund 140 Leistungspaketen, wie Unterkunfts- und Funktionsgebäude, Verpflegungseinrichtungen, Wasseraufbereitung mit Versorgungsnetz oder Stromerzeugung mit Energiemanagement, kann eine beliebige Kombination abgerufen werden. Auch beim Zu- oder Umbau bereits bestehender eigener oder multinationaler Liegenschaften im Einsatz käme der Abruf von einzelnen Leistungspaketen zum Tragen.

Die Infrastruktur und G-CAP II SU ist ein zuverlässiger Beitrag des OrgBerOrganisationsbereich IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung.






von Gabriele Drebenstedt  E-Mail schreiben
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