Luftwaffe

Deutsch-britische Zusammenarbeit beim A400M

Deutsch-britische Zusammenarbeit beim A400M

  • Luftwaffe
  • Lufttransportgeschwader 62
Datum:
Ort:
Wunstorf
Lesedauer:
2 MIN

„We have a lot in common“ – wir haben viel gemeinsam – fasst es Group Captain Tim Jones bei seinem Besuch beim Lufttransportgeschwader (LTG) 62 in Wunstorf zusammen. Jones ist Station Commander der größten Luftwaffenbasis der britischen Royal Air Force. Er spricht dabei vom A400M. Beide Armeen verwenden den neuen Militär-Transporter: die Luftwaffe auf dem Fliegerhorst Wunstorf und die britische Royal Air Force auf dem Standort Brize Norton in Großbritannien.

Der Station Commander der britischen Luftwaffenbasis Brize Norton, Group Captain Tim Jones und Oberst Ludger Bette.

Der Station Commander der britischen Luftwaffenbasis Brize Norton, Group Captain Tim Jones (rechts), besucht Oberst Ludger Bette im LTG 62.

Bundeswehr/Simon Otte

„We can do better, if we work together“ – wir können es besser, wenn wir es gemeinsam angehen – führt der Kommodore des LTG 62, Oberst Ludger Bette, weiter aus. Beide Seiten haben sich deshalb für eine künftig noch intensivere Zusammenarbeit in Bezug auf den A400M entschieden.

Oberst Ludger Bette und Group Captain Tim Jones halten gemeinsam das gerahmte Dokument "Twinng of the Bases" in die Kamera.

Oberst Ludger Bette (links) und Group Captain Tim Jones freuen sich auf die künftig engere Zusammenarbeit.

Bundeswehr/Simon Otte

Mit ihrer Unterschrift des Dokuments „Twinning of the Bases“, wurde der Grundstein für eine Partnerschaft der beiden Geschwader gelegt. Künftig sollen dadurch Ideen und Informationen beispielsweise über bewährte Verfahren im Umgang mit dem A400M ausgetauscht und so die Einführung des Luftfahrzeugs vorangetrieben werden. Beide Seiten erhoffen sich Synergieeffekte, um den militärischen Lufttransport effizienter und effektiver zu gestalten. Daraus ergibt sich die Chance, eine nachhaltige Beziehung zum britischen A400M-Partner aufzubauen. Dies ermöglicht beiden Parteien, ihre Fähigkeiten im A400M-Flugbetrieb zu verbessern und das Leistungsvermögen im operationellen Bereich zu steigern.

Austauschprogramm für Piloten

Beide Geschwader arbeiten bereits heute zusammen. Besatzungen des LTG 62 starten und landen regelmäßig in Brize Norton für Crew-Trainings. Darüber hinaus sind derzeit vier deutsche A400M-Piloten und ein Technischer Ladungsmeister des Wunstorfer Geschwaders im Rahmen eines Austauschprogramms am britischen Standort. Außerdem wurden bereits britische Piloten im LTG 62 ausgebildet. Mit dem unterzeichneten Dokument soll die Kooperation nun noch stringenter und nachhaltiger werden. Oberst Bette erwartet, dass dadurch beide Seiten ihre individuellen Stärken und Erfahrungen einbringen werden. Das LTG 62 könnte von der Einsatzerfahrung der Royal Air Force im Lufttransport profitieren.

A400M der Royal Air Force auf dem Fliegerhorst Wunstorf.

Besuch aus dem britischen Brize Norton. Der A400M der Royal Air Force beim LTG 62 in Wunstorf.

Bundeswehr/Simon Otte

Die Royal Air Force verfügt von ihren 22 bestellten bereits über 18 Luftfahrzeuge des Airbus A400M. Wie alle militärischen Transportflieger der Briten sind diese auf der Luftwaffenbasis Brize Norton, 25 Kilometer westlich von Oxford, stationiert. Die Briten hoffen darauf, insbesondere von den technischen Erfahrungen des LTG 62 profitieren zu können. Wie erfolgreich die Kooperation sein wird, hängt nun davon ab, in welcher Art und Weise die beiden Seiten die gemeinsamen Ziele verfolgen werden. Oberst Bette würde sich freuen, bald die nächsten britischen Austauschpiloten in Wunstorf  begrüßen zu können.

von Lynn  Manthey

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