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Luftwaffe

Sweet Home Alabama – Ein Jahr im USUnited States Air War College

Ausbildung

Gemeinsam mit 243 anderen Stabsoffizieren aus 45 verschiedenen Nationen verbrachte Oberstleutnant Daniel Peisker die letzten zwölf Monate am Air War College in Alabama.

Seit 1992 schickt die Bundeswehr regelmäßig einen Stabsoffizier zur Maxwell Air Force Base, wo der Lehrgang stattfindet. Anfang des 20. Jahrhunderts forschten und experimentierten die Brüder Wright hier mit den ersten Flugzeugen. Später errichteten sie eine der ersten Flugschulen der Welt auf der Air Force Base. Heute werden hier, vergleichbar mit der Führungsakademie der Bundeswehr, verschiedene Ausbildungen für Stabsoffiziere aus Luftwaffen der ganzen Welt angeboten.

Bei einem mehrwöchigen Vorbereitungslehrgang, dem „International Officers Preparation Course“, reisten Oberstleutnant Peisker und die anderen „Internationals“ des Jahrgangs 2020 nach Washington D. C., New York und Philadelphia. „Eine Dienstreise der besonderen Art“, sagt Peisker. „Es sind faszinierende Städte.“ Für Oberstleutnant Peisker bleiben „historisch, kulturell und architektonisch Unmengen an Impressionen“.

Dabei könnten Herkunft und Nationalität der Lehrgangsteilnehmer kaum unterschiedlicher sein. Neben rund 200 amerikanischen Offizieren kamen die „Internationals“ aus mehreren Kontinenten. Die Stabsoffiziere der 45 unterschiedlichen Nationen verbindet immer die Zugehörigkeit zu ihrer nationalen Luftwaffe.

Insbesondere die Multinationalität der Teilnehmer ist hierbei entscheidend. Denn am Air War College lernen die Stabsoffiziere ressortübergreifende und multinationale Kriegsführung. Schwerpunkt ist hier die Kriegsführung in Luft, Weltraum und Cyberspace.

Gegen Ende wurde das gemeinsame Arbeiten allerdings durch COVID-19Coronavirus Disease 2019 deutlich schwieriger. „Der Übergang zum virtuellen Arbeiten war fast reibungslos. Damit kam jeder unterschiedlich zurecht.“ Das läge auch an der unterschiedlichen Ausstattung mit persönlichem ITInformationstechnik-Material.

Ein Arbeitsplatz während des Kontaktverbots.

Durch das Coronavirus musste am Ende allein gearbeitet werden.

Bundeswehr

Die Masterarbeit von Oberstleutnant Peisker wird PSP (Professional Studies Paper) genannt. „Ich beschäftigte mich mit Energiesicherheit. Schwerpunkt waren vor allem die deutsch-russischen Energiebeziehungen.“ Oberstleutnant Peisker bekam so den „Master of Strategic Studies“.

Nach seinem Rückflug aus den USA verbrachte Peisker zwei Wochen in Quarantäne. „Ich habe diese Zeit als mein persönliches Trainingscamp genutzt. Ob Radfahren, Laufen oder Spazieren - ich habe viele Ideen gehabt, um diese Wochen effektiv zu nutzen.“ Anfang Juli kehrt er dann an seine Dienststelle, das Einsatzführungskommando in Potsdam, zurück.


von Jörn Trautmann
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