Marine
Atlantische Partner

„Gerald R. Ford“ ausgelaufen – „Hessen“ sichert ab

„Gerald R. Ford“ ausgelaufen – „Hessen“ sichert ab

  • Landes- und Bündnisverteidigung
  • Marine
Datum:
Ort:
Rostock
Lesedauer:
2 MIN

Am 4. Oktober ist der neueste und modernste USUnited States-Flugzeugträger zu seinem ersten Einsatz ausgelaufen. Vom Heimathafen Norfolk fährt der Verband der „Gerald R. Ford“ in den Nordatlantik. Die Deutsche Marine beteiligt sich mit einer Luftverteidigungspezialistin, der Fregatte „Hessen“.

Hessen vor Flugzeugträger

Die Fregatte „Hessen“ übt mit den Einheiten der des Flugzeugträgerverbandes die Durchfahrt einer simulierten Meerenge unter Beobachtung gegnerischer Kräfte.

US Navy/Sawyer Connally

„Dieser transatlantische Einsatz wird unsere Beziehungen, unsere Fähigkeiten und unser Vertrauen stärken, um eine friedlichere und wohlhabendere Welt zu schaffen“, so Admiral Daryl Caudle, Befehlshaber des U.S. Fleet Forces Command. Innovation und Interoperabilität seien die Hauptschwerpunkte der Einsatzfahrt, erklärt die USUnited States Navy dazu. Die Fahrt des Flugzeugträgerverbands um die „Gerald R. Ford“ solle Verbündeten und Partnernationen ermöglichen, die kollektive Verteidigung des Atlantiks zu stärken und die Integration für künftige Operationen zu verbessern.

„Der Atlantik ist ein Gebiet von strategischem Interesse“, sagt Vizeadmiral Dan Dwyer, Kommandeur der 2. USUnited States-Flotte. „Unser vorrangiges Ziel ist es, durch die gemeinsame Seemacht unserer Verbündeten und Partner zu einer friedlichen, stabilen und konfliktfreien Atlantikregion beizutragen. Die Einsatzfahrt der Trägerkampfgruppe der ‚Ford‘ ist die natürliche Folge unseres erneuerten Engagements im Atlantik.“ Sein Großverband, die 2. USUnited States-Flotte, ist erst 2018 wieder neu aufgestellt worden.

Gemeinsame Ausbildung für einen sicheren Atlantik

Der Flugzeugträger ist das Flaggschiff der „Gerald R. Ford Carrier Strike Group“ (GRFCSG), auch kurz CSG 12. An ihrem ersten operativen Einsatz sind Luft-, See- und Bodenstreitkräfte von insgesamt neun Partnerstaaten beteiligt. Gemeinsam mit Verbündeten und Partnern wird sich die GRFCSG auf die Ausbildung in der Luftverteidigung, der Anti-Unterwasserkriegsführung, der Minenabwehr und in amphibischen Operationen konzentrieren.

Die deutsche Luftverteidigungsfregatte „Hessen“ mit ihrer rund 230-köpfigen Besatzung bringt vor allem ihr leistungsstarkes Luftraum-Überwachungsradar und ihre weitreichenden Flugabwehrraketen in den Verband ein. Sie gehört damit neben einem USUnited States-Kreuzer und weiteren Zerstöreren zur Eskorte des wichtigsten Schiffs im Verband, der „Gerald R. Ford“. An der Einsatzfahrt sind insgesamt rund 9.000 Soldatinnen und Soldaten, 20 Schiffe und 60 Flugzeuge beteiligt. Die teilnehmenden Nationen sind neben den USA und Deutschland weitere Verbündete: Dänemark, Finnland, Frankreich, Kanada, Niederlande, Schweden und Spanien.

von  Presse- und Informationszentrum Marine  E-Mail schreiben

Mehr zum Thema