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„Hessen“ zurück von amerikanischer Carrier Strike Group

„Hessen“ zurück von amerikanischer Carrier Strike Group

Datum:
Ort:
Wilhelmshaven
Lesedauer:
2 MIN

Am 15. November ist die Fregatte von ihrer Teilnahme an der Flugzeugträger-Kampfgruppe 12 der USUnited States Navy nach Wilhelmshaven heimgekehrt.

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Die „Hessen“ läuft in ihren Heimathafen Wilhelmshaven ein

Bundeswehr/Tom Roeloffzen

Die Fregatte hatte Anfang September Deutschland verlassen, um sich für zwei Monate im Nordatlantik dem multinationalen amerikanischen Marineverband anzuschließen. In diesem Rahmen trainierte das Kriegsschiff der Klasse F124 zusammen mit mehreren Begleitschiffen verschiedener NATO-Partner. Im Fokus standen so die operative Zusammenarbeit und Einsatzausbildung.

Innerhalb des USUnited States-amerikanisch geführten Verbandes war der primäre Auftrag der „Hessen“, den Verband rund um den Flugzeugträger USS „Gerald R. Ford“ vor möglichen Bedrohungen aus der Luft zu schützen. Die Fregatten der Sachsen-Klasse sind speziell für die Luftverteidigung konzipiert. Mit ihrem SMART-L-Radar können die Luftraum mit einem Radius von über 400 Kilometern überwachen. Das entspricht zum Beispiel der Fläche der gesamten Nordsee. Auch ist dieses in der Lage, im erfassten Gebiet mehr als 1.000 Ziele gleichzeitig zu verfolgen.

„Mit unserem Auslaufen hatte ich ein forderndes Programm für Schiff und Besatzung angekündigt“, so der Kommandant, Fregattenkapitän Volker Kübsch, „in dem wir das Beherrschen unseres Waffensystems unter Beweis werden stellen müssen.“ Harte Monate der Einsatzvorbereitung noch zuvor hätten sich hierfür mehr als gelohnt. Kübsch berichtet: „Wir sind zurück mit zahlreichen Erfahrungen zum Operieren in einem multinationalen Flugzeugträgerverband – und den wohl unvergesslichen Eindrücken, diesen Träger aus nächster Nähe in Aktion erlebt zu haben.“

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Ein Marineoffizier in blauer Arbeitsjacke und mit weißer Schirmmütze.

Heimkehrer: Der Kommandant der „Hessen“, Fregattenkapitän Volker Kübsch, im Interview mit Lokalmedien

Bundeswehr/Tom Roeloffzen
Ein Flugzeugträger in See.

Superlative: Der neueste Flugzeugträger der USUnited States Navy ist 333 Meter lang und hat eine Wasserverdrängung von rund 100.000 Tonnen, das 17-fache der „Hessen“

US Navy/Jackson Adkins
Ein Kampfjet landet auf dem Deck eines Flugzeugträgers.

Taktgeber: Nach dem Flugbetrieb auf der „Ford“ richtet sich der ganze Verband mit gut einem Dutzend Kriegs- und Hilfsschiffen. Hier landet eine F/A-18E Super Hornet. Im Hintergrund die niederländische Fregatte „De Zeven Provinciën“

US Navy/Julie R. Matyascik
Mehrere graue Kriegsschiffe in See.

Bündnispartner: die „Gerald R. Ford“ in Formation mit der deutschen Fregatte „Hessen“, der spanischen „Álvaro de Bazán“, der dänischen „Peter Willemoes“ und der kanadischen „Montreal“ sowie dem USUnited States-Kreuzer „Normandy“ und dem Zerstörer „Thomas Hudner“

US Navy/Jackson Adkins

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Der Kommandant zeigt sich auch stolz, an der ersten operativen Seefahrt des größten und modernsten Flugzeugträgers der Welt beteiligt gewesen zu sein. Die USS „Gerald R. Ford“ ist das erste Schiff der gleichnamigen Supercarrier-Klasse, der Nachfolger der Nimitz-Klasse. Die amerikanische Marine hatte die „Ford“ 2017 in Dienst gestellt, aber als Typschiff standen für sie in den letzten Jahren viele Erprobungsfahrten an, bis sie bereit für ihre erste Einsatzfahrt war.

„Wir sind auch stolz, alle an uns im Verband gestellten Aufgaben erfüllt zu haben. Unser Beitrag wurde hoch geschätzt und hat sicherlich geholfen, das Ansehen der Deutschen Marine als verlässlichen Partner auf internationaler Ebene weiter zu stärken“, führt Kübsch aus.

Nach dem Einlaufen geht es für die über 200-köpfige Besatzung der „Hessen“ zunächst in einen kurzen Urlaub, bevor sie in eine weitere, dreiwöchige Einsatzausbildung geht. Damit bereitet sie sich auf die Integration in eine nächste Flugzeugträgerkampfgruppe vor: Voraussichtlich Ende Januar wird die deutsche Fregatte wieder auslaufen und sich der französischen „Charles de Gaulle“ anschließen.

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