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Marine

Immer mehr Fähigkeiten auf einer Plattform vereint

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Eine Neuheit bei der Indienststellung der Fregattenklasse 123 war das Vertical Launch System. In dessen 16 senkrecht im Schiff eingebauten Zellen stecken Lenkflugkörper für die Luftabwehr auf mittlere Entfernung – eine Verdoppelung der Kapazität im Vergleich zu ihren Vorgängern. Von 122ern übernahmen die 123er die RAMRolling Airframe Missile-Launcher zur Kurzstrecken-Luftabwehr und das einzelne 76-Millimeter-Turmgeschütz. Gleiches gilt für die Hauptbewaffnung gegen andere Schiffe mit weiteren Lenkflugkörpern.

Mehrere graue Kriegsschiffe in See, darunter ein Flugzeugträger.

Die „Hamburg“ 2013 im Flugzeugträgerverband um die USSUnited States Ship „Dwight D. Eisenhower“: Die deutschen Luftverteidigungsfregatten der Sachsen-Klasse sind wegen ihres leistungsfähigen Radars gern gesehene Partner bei der USUnited States Navy.

US Navy/Ryan D. McLearnon

Einen deutlichen Schritt nach vorne machte die Klasse F123 bei der Verbandsführung. Es gibt mehr Platz an Bord für einen kleinen militärischen Stab und durch deutlich vergrößerte Möglichkeiten in der Kommunikation per Funk und Satellit eignet sich die Klasse hervorragend, deutsche und auch multinationale Schiffsverbände anzuführen. Das haben die „Brandenburg“ und ihre drei Schwestern seit 2002 in vielen Einsätzen der Deutschen Marine immer wieder unter Beweis gestellt. Mit diesem Mix an Fähigkeiten sind die Schiffe der Klasse F123 die ersten echten sogenannten Mehrzweckfregatten der Bundeswehr.

Währenddessen klaffte 2003 durch die Außerdienststellung der letzten drei Zerstörer der Marine in den spezialisierten Luftabwehrfähigkeiten der Deutschen Marine eine Lücke. Sie wurde mit dem nächsten Fregattentyp geschlossen, der Klasse F124.

Die drei Schiffe der Sachsen-Klasse sind als Nachfolger der alten Zerstörer sogenannte „Major Air Defender“ – eine NATONorth Atlantic Treaty Organization-Bezeichnung für ihre Hauptaufgabe. Sie bestechen durch ihre herausragenden Fähigkeiten in der Luftraumüberwachung. Durch ihr Weitbereichsradar SMART-L sind die Schiffe in der Lage, bis zu 1.000 Luftkontakte zeitgleich zu verfolgen – und notfalls ausgewählte davon gezielt zu bekämpfen. So kann eine einzelne 124er-Fregatte etwa die gesamte Nordsee zwischen Großbritannien und Dänemark kontrollieren. Und die Schiffe sollen sogar in der Lage sein, zum Beispiel die Internationale Raumstation in ihrem Orbit zu tracken.

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