Zum 79. Jahrestag wird in Magdeburg an Henning von Tresckow erinnert
Henning von Tresckow- Datum:
- Ort:
- Burg
- Lesedauer:
- 1 MIN
Menschen sind keine Steine. Sie liegen nicht am Wegesrand und die Geschichte zieht an ihnen vorbei. Menschen haben einen Herzschlag. Sie haben einen Geist, der ihnen Würde und Haltung von der ersten Minute ihres Lebens an schenkt. Die innere Haltung führt sie zum Handeln. Sie erkennen ihren Auftrag und aus welchem Geist heraus sie leben. Menschen sind keine Steine.
Oberst Bernd Albers salutiert
MilitärseelsorgeVertreter:innen des Landeskommandos Sachsen-Anhalt, der Politik der Landeshauptstadt und des Landes, die Evangelische Militärseelsorge sowie Menschen der Stadtgesellschaft Magdeburgs erinnern am 20. Juli gemeinsam mit Soldatinnen und Soldaten an das nicht geglückte Attentat auf Adolf Hitler und an einen zentralen Offizier des militärischen Widerstandes – Generalmajor Henning von Tresckow. Der Versuch des politischen Umsturzes mitten im Krieg und die Aktivitäten der militärischen, sozialistischen, kirchlichen, studentischen und zivilen Widerstandsgruppen im nationalsozialistischen Deutschland haben den Menschen dieses Landes ihre Würde bewahrt, formuliert es Oberst Albers in seiner Begrüßung. Daran und an die Werte von Freiheit, Demokratie und Recht erinnern Stephen Gerhard Stehli (MdL) und Bürgermeisterin Regina-Dolores Stiler-Hinz. Militärpfarrer Eric Haußmann aus Burg spricht in seinem geistlichen Wort von der Kraft des Geistes, der Menschen zum Handeln bringt.
Menschen sind keine Steine. Für sie werden Steine errichtet – Steine der Erinnerung. Seit Menschengedenken tun sie dies, um sich zu erinnern, um nicht zu vergessen. Sie zeigen damit, welches Geistes Kinder sie sind, und werden Teil der erzählten Geschichte.
von Eric Haußmann
Oberst Bernd Albers, Militärpfarrer Eric Haußmann, Oberstleutnant Siegfried J. Balk
Militärseelsorge
Henning von Tresckow Stele in Magdeburg mit Ehrenwache
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