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Sommerfest der deutschsprachigen Gemeinschaft in SHAPESupreme Headquarters Allied Powers Europe

Familienseelsorge

Gebet, Gesang, Gebrautes, Gegrilltes

Seit Mitte 2019 fanden keine öffentlichen Veranstaltungen mehr hier im NATONorth Atlantic Treaty Organization-Hauptquartier in Mons statt. Der Grund ist hinlänglich bekannt: Corona. Viele Soldatenfamilien, die seit dieser Zeit nach Belgien versetzt wurden, kannten wenig bis nichts vom gesellschaftlichen Leben der deutschsprachigen Gemeinschaft. Allein in einem fremden Land.

Militärpfarrer Sebastian Gräßer (li.), Tom Dacar und Brigadegeneral Udo Schnittker (re.) bei der Eröffnung des Sommerfestes

Militärpfarrer Sebastian Gräßer (links) eröffnet das diesjährige Sommerfest in SHAPESupreme Headquarters Allied Powers Europe

KMBA/Ronny Weber

Nun sind zwei Jahre vergangen, die Impfstrategie in Belgien ist ein voller Erfolg, die Zahlen der Infektionen sinken stetig und langsam erwacht wieder das öffentliche Leben. Grund genug für das Deutsche Katholische Militärpfarramt Belgien/Frankreich (DKMilPfA SHAPESupreme Headquarters Allied Powers Europe), die Deutsche Unteroffiziersgemeinschaft (DuK) und den German Ladies Club (GLC) in Zusammenarbeit, wieder „etwas auf die Beine zu stellen“ und Raum zu schaffen, sich kennenzulernen und sich über das gesellschaftliche Leben der Gemeinschaft zu informieren.

Das Pater-Rupert-Mayer-Haus wurde als am besten geeigneter Ort identifiziert, findet doch normalerweise im Gemeindezentrum ein Großteil des Vereinslebens statt und ist in der ganzen Zeit der Corona-Einschränkungen zentrale Anlaufstelle für religiöse Veranstaltungen gewesen.

Die Genehmigung zur Durchführung der Veranstaltung seitens der Stadt Mons wurde ohne Probleme im Vorfeld eingeholt, der Bürgermeister zeigte sich unbürokratisch und sehr wohlwollend. Die belgische Polizei von Mons prüfte das Hygienekonzept und gab die Veranstaltung frei.

Grünes Licht in allen Belangen

Die DUK baute den Veranstaltungsbereich auf, die Damen des GLC steuerten den Kuchen und Salate bei, das KMilPfA kümmerte sich um die Andacht und die Umsetzung des Hygienekonzeptes.

Am Samstag, den 26. Juni 2021, pünktlich um 12.00 Uhr wurde die Veranstaltung durch den katholischen Militärpfarrer Sebastian Gräßer mit einer Andacht, bei der auch der Verletzten aus Mali gedacht wurde, eröffnet. Als nächster begrüßte der Vorsitzende der DuK, Tom Dacar, die Gäste und zum Schluss drückte Brigadegeneral Udo Schnittker, der oberste deutsche Repräsentant der Bundeswehr vor Ort (NMR DEUEuropäische Union), seine große Freude aus, dass die deutschsprachige Gemeinschaft endlich wieder zu neuem Leben erwacht.

Die Gäste kamen in Intervallen zum Fest, so dass eine Vereinzelung gegeben war. Insgesamt konnte zufrieden auf eine Gesamtzahl von 135 Gästen verwiesen werden. Der Grill glühte, das deutsche Bier fand großen Anklang und ein Riesenangebot an Kuchen und Salaten machte es den Genusssuchenden schwer, sich zu entscheiden. Die freundliche belgische Polizei zeigte sich auch immer wieder auf dem Fest und zufrieden über die Einhaltung des Schutzkonzeptes.

Auch ein Wolkenbruch am Nachmittag konnte die gute Stimmung nicht eintrüben. Umso mehr Zeit gab es, sich kennenzulernen und sich über die Freizeitangebote der Gemeinschaft zu informieren.
Um 20.00 Uhr war es dann soweit, das Fest fand sein Ende. Nachdem der letzte Gast zufrieden den Platz verlassen hatte, schoben die Mitglieder der DuK noch eine Extraschicht und räumten den Festbereich komplett. Schließlich sollte am Sonntag wie gewohnt auch wieder eine Heilige Messe stattfinden.

Die einhellige Meinung zum Abschluss war, bitte im Oktober gerne wieder.


von Ronny Weber
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