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Ziviler Aufwuchs

Duales Studium für die Bundeswehrverwaltung

Duales Studium für die Bundeswehrverwaltung

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„Der militärische Aufwuchs steht auf zivilen Schultern.“ Mit diesem Kernsatz beschreibt Generalleutnant Robert Sieger, Präsident des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr, eine zentrale Voraussetzung für den personellen Aufwuchs. Mit einer Kooperationsvereinbarung mit der Hochschule Koblenz setzt das BAPersBw diesen Ansatz nun konkret um. 

Mehrere Personen unterschreiben an einem Tisch ein Dokument.

Mit der Kooperationsvereinbarung zwischen BAPersBw und Hochschule Koblenz sowie der ergänzenden Kooperationsurkunde wird das duale Studienmodell für den zivilen technischen Nachwuchs sichtbar weiter gestärkt.

Hochschule Koblenz

Die Bundeswehr braucht nicht nur Soldatinnen und Soldaten, sondern ebenso qualifizierte zivile Fachkräfte, die technische Aufgaben, Verwaltung und Ausbildung tragen. Das BAPersBw verantwortet dabei die Gewinnung des zivilen und militärischen Personals für die Bundeswehr und sichert damit ihre personelle Einsatzbereitschaft.

Studium und Laufbahn verzahnt 

Wie dieser Ansatz konkret umgesetzt wird, zeigt eine neue Kooperation mit der Hochschule Koblenz. Gemeinsam bauen das BAPersBw und die Hochschule ein duales Studienmodell aus, das akademische Ausbildung und Laufbahnausbildung miteinander verbindet. Ziel ist es, zivile technische Nachwuchskräfte frühzeitig zu gewinnen und gezielt auf ihre spätere Verwendung in der Bundeswehrverwaltung vorzubereiten.

Im Mittelpunkt steht ein Qualifizierungsweg, bei dem die akademischen Anteile an der Hochschule Koblenz vermittelt werden, während die Laufbahnanteile im Bildungszentrum der Bundeswehr verankert sind. Damit entsteht ein Modell, das Studium und Praxis systematisch verzahnt und den Nachwuchs auf verantwortungsvolle technische Aufgaben vorbereitet.

Zwei Dokumente, ein gemeinsames Ziel

Es wurden dazu zwei Dokumente unterzeichnet: Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem BAPersBw und der Hochschule Koblenz ist das eigentliche Grundlagendokument der Zusammenarbeit. In ihr wird das duale Studienmodell fachlich und organisatorisch abgebildet. Ergänzt wird sie durch eine Kooperationsurkunde, mit der die am Gesamtprozess beteiligten Organisationen ihr gemeinsames Zusammenwirken sichtbar machen.

Zu den Unterzeichnenden der Kooperationsurkunde gehören das BAPersBw, vertreten durch den Vizepräsidenten und ständigen Vertreter des Präsidenten Thomas Uhle, das Bildungszentrum der Bundeswehr, vertreten durch Präsidentin Marion Felske, das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, vertreten durch Präsidentin Annette Lehnigk-Emden, sowie die Hochschule Koblenz, vertreten durch Präsident Prof. Dr. Karl Stoffel.

Aufwuchs braucht zivile Fachkräfte

Die Unterzeichnung in Koblenz ist mehr als ein formaler Schritt. Sie zeigt, wie das BAPersBw den von Präsident Sieger formulierten Anspruch gemeinsam mit seinen Partnern konkret umsetzt. Vor Ort machte Vizepräsident Thomas Uhle sichtbar, dass ziviler Aufwuchs nur dann nachhaltig gelingt, wenn Personalgewinnung, Ausbildung und spätere fachliche Verwendung zusammen gedacht werden. 

Darin liegt auch die Relevanz für die Bundeswehr: Denn sie gewinnt nicht nur militärischen, sondern auch zivilen Nachwuchs. Gerade in technischen Bereichen sind qualifizierte Fachkräfte unverzichtbar, damit Aufwuchs als Gesamtsystem funktioniert. Die Kooperation mit der Hochschule Koblenz steht damit exemplarisch für einen Weg, wie die Bundeswehr ihre Zukunftsfähigkeit auch auf ziviler Seite stärkt. 

von Brigitte Pendlebury  E-Mail schreiben

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