Einsatzschädigung

Der Beruf einer Soldatin oder eines Soldaten ist kein Job wie jeder andere. Insbesondere Auslandseinsätze können Spuren an Körper und Psyche hinterlassen. Hier kommt die ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden ins Spiel. Sie ist für aktive und ehemalige Bundeswehrangehörige die Stelle in der Bundeswehr, die auf Basis einer gesetzlichen Grundlage weitreichende Hilfen bieten kann.

Soldaten im Gefecht. Ein Soldat verdeckt sein Gesicht mit seinem Arm.

Was ist die ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden?

Die Abkürzung steht für Zentrale Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden. Die ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden ist Ansprechpartnerin für aktive und ehemalige Bundeswehrangehörige. Sie koordiniert Angebote und Maßnahmen, die dafür sorgen, dass Betroffene trotz einer Einsatzschädigung wieder arbeiten können. Dies können etwa medizinische Leistungen oder Leistungen zur beruflichen Qualifizierung sein. Die ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden arbeitet hierbei mit vielen anderen Beteiligten zusammen, zum Beispiel mit dem Sozialdienst der Bundeswehr, den Vorgesetzten und behandelnden Ärztinnen und Ärzten der Betroffenen. Das Einsatz-Weiterverwendungsgesetz, kurz EinsatzWVG, bildet die gesetzliche Grundlage für die Maßnahmen der ZALKZentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden.

Das Einsatz-Weiterverwendungsgesetz macht es möglich

Eindeutiges Ziel des EinsatzWVG ist die Wiederherstellung der Dienst- bzw. Arbeitsfähigkeit von Einsatzgeschädigten. Dazu gewährt das EinsatzWVG eine sogenannte Schutzzeit. Während dieser Zeit erhalten einsatzgeschädigte Soldatinnen und Soldaten umfassende medizinische Leistungen zur Behandlung der einsatzbedingten gesundheitlichen Schädigung und - falls notwendig - auch Leistungen zur beruflichen Qualifizierung. Beides dient dazu, die Aufnahme der bisherigen Tätigkeit, eine dauerhafte Weiterbeschäftigung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVgBundesministerium der Verteidigung) oder eine sonstige Eingliederung in das Arbeitsleben zu erreichen. Für ehemalige Soldatinnen und Soldaten, die unter einer Einsatzschädigung leiden, bietet das EinsatzWVG die Möglichkeit der Wiedereinstellung bei der Bundeswehr in ein Wehrdienstverhältnis besonderer Art. So besteht für diesen Personenkreis ebenfalls die Möglichkeit der medizinischen Rehabilitation und ggf. der beruflichen Qualifikation.



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