Abschluss der Truppenbesuche

Forschung und Lehre als strategische Ressource

Forschung und Lehre als strategische Ressource

Datum:
Ort:
München
Lesedauer:
2 MIN

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Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius hat die Universität der Bundeswehr München besucht. Er informierte sich am 3. August 2023 über den Stand von Forschung und Lehre und suchte den offenen Dialog mit Studierenden und Angehörigen der Universität. Dabei bekannte er sich deutlich zur Masterausbildung für militärische Führungskräfte.

Der Minister steht an einem Tisch und spricht mit Studierenden.

Der Minister suchte ausdrücklich den offenen Dialog mit den Studierenden. Dabei bekannte er sich auch zur akademischen Offiziersausbildung mit Masterstudium

UniBw München

Sein Besuch auf dem Campus Neubiberg sei nach einer Reihe von Truppenbesuchen in ganz Deutschland Abschluss und „gewissermaßen auch ein Stück weit der Höhepunkt“ gewesen, sagte Verteidigungsminister Pistorius. „Ich wollte mit Ihnen ins Gespräch kommen“, begrüßte der Minister Studierende und weitere Vertreterinnen und Vertreter der Universität. Pistorius betonte, dass er keinen Monolog führen, sondern sich den Fragen der Universitätsmitglieder stellen wolle, um zu erfahren, „was denn für Sie die dringendsten Fragen und wie Ihre Perspektiven sind.“

Masterausbildung sichert zukunftsfähige Streitkräfte

Die Zeitenwende erfordert einen Mentalitätswandel und beginnt in den Köpfen. Und wo ist man den Köpfen in der Bundeswehr näher als an den Universitäten der Bundeswehr? Hier wird der Offiziersnachwuchs der Bundeswehr akademisch ausgebildet, arbeiten Forschende aus Bundeswehr und Zivilgesellschaft gemeinsam an Lösungen für zentrale Zukunftsfragen und machen Deutschland dadurch sicherer und krisenfester.

Das akademische Studium für den Offiziersnachwuchs der Bundeswehr ist dabei gleichermaßen Notwendigkeit für moderne und digitale Streitkräfte wie wichtiger Attraktivitätsfaktor für die Gewinnung qualifizierten und motivierten Führungspersonals. Pistorius bekannte sich mit klaren Worten zur Beibehaltung dieses bewährten Ansatzes:

Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius
Boris Pistorius, Bundesminister der Verteidigung
„Ich bin auch ein Anhänger der Masterausbildung und will ausdrücklich daran festhalten.“

Mit ihrem Profil „Sicherheit und Nachhaltigkeit in Technik und Gesellschaft“ leistet die UniBwUniversität der Bundeswehr München zudem einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Bundeswehr. Mit Schwerpunkten unter anderem in der ITInformationstechnik-Sicherheit, dem Schutz kritischer Infrastruktur und den „Intelligence and Security Studies“ bietet die UniBwUniversität der Bundeswehr München ein deutschlandweit einzigartiges Forschungs- und Studienportfolio.

Eine Frau und ein Mann vor einem Satelliten, die Frau zeigt auf den Satelliten

Präsidentin Prof. Dr. Eva-Maria Kern präsentiert Verteidigungsminister Boris Pistorius die erste Kleinsatellitenmission der Bundeswehr, ein Projekt des Zentrums für Digitalisierung und Technologieforschung der Bundeswehr dtec.bw

UniBw München
Prof. Eva-Maria Kern präsentiert Verteidigungsminister Boris Pistorius die Kleinsatellitenmission

Pistorius informierte sich intensiv über aktuelle Forschungsfelder und das Studienangebot der UniBwUniversität der Bundeswehr München

UniBw München

Innovationstreiber und Problemlöser

Präsidentin Prof. Dr. Eva-Maria Kern unterstrich im Gespräch mit dem Minister diese Relevanz der UniBwUniversität der Bundeswehr München als strategische Ressource des BMVgBundesministerium der Verteidigung und der Bundeswehr bei der Gewinnung, der Aus- und Weiterbildung und Bindung von Personal, bei der Zukunftsplanung und als Innovationstreiber und Problemlöser. Dabei betonte sie zudem die große Bedeutung des dtec.bw als Impulsgeber und Innovationstreiber für unterschiedlichste Forschungsprojekte der Universität, wie etwa die erste Kleinsatellitenmission der Bundeswehr SeRANIS.

Die zahlreichen seit 2006 geschaffenen Forschungszentren sichern der Universität als „Exzellenzinitiative“ den Zugang zu innovativen Forschungsbereichen und schaffen zugleich ein attraktives Umfeld für die Studierenden: „Nur exzellente Forschungsbedingungen machen uns für exzellente Forschende attraktiv, die dann wiederum hervorragende Angebote in der Lehre für unsere Studierenden schaffen,“ erläutert Präsidentin Kern den Zusammenhang zwischen Forschung und Lehre, als den beiden „Säulen eines attraktiven Studienumfelds“.

von Ulrich Veen  E-Mail schreiben

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