Das ist unsere Ausrüstung

Das ist unsere Ausrüstung

Der Spähwagen Fennek ist das Hauptwaffensystem der Heeresaufklärungstruppe.

Bereits die niedrige Bauhöhe erschwert es dem Gegner, das Fahrzeug aus der Ferne zu entdecken. Abgeflachte Fahrzeugkonturen mindern die Reflexionsfläche und schützen so vor gegnerischer Radarstrahlung. Der Fennek ist sehr leise. Sein Antrieb ist geräuschgedämmt, um sich möglichst unbemerkt fortzubewegen. Dazu kommen viele Sensoren. Das Zusammenspiel verschiedener Sensoren ermöglicht eine bodengebundene Spähaufklärung auf weiter Entfernung.

Zur Kernausstattung des Fenneks gehört die Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung, kurz BABootsmannanwärterA. Sie besteht aus einer Tagsichtkamera, einem Laserentfernungsmesser und einem gekühlten Wärmebildgerät. Die Kühlung vermindert die Eigenwärme des Geräts und verbessert so die Aufklärungsleistung. Das Hightech-Trio klärt Ziele in bis zu zehn Kilometern Entfernung auf. Die ermittelten Koordinaten werden direkt in das Führungs- und Informationssystem des Heeres eingespeist.

Die BABootsmannanwärterA ist an einem Teleskoparm befestigt, kann fast einen Meter ausgefahren werden und ist rundum schwenkbar. Soldaten können sie jedoch jenseits des Fahrzeugs als Einzelgerät ohne Teleskoparm nutzen. Mit wenigen Handgriffen kann sie vom Fahrzeug getrennt und woanders auf ein Stativ montiert werden. Per Kabel wird eine ständige Verbindung zum Fahrzeug gehalten. Die Besatzung steuert die BABootsmannanwärterA über das Bediengerät innerhalb des Fahrzeugs. Der abgesetzte Betrieb eignet sich vor allem für Beobachtungen aus gedeckten Stellungen oder Verstecken, wenn die Beobachtung vom Fahrzeug aus nicht möglich ist.