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Spähwagen Fennek

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Eine Aufnahme der Nebelmittelwurfanlage. Drei breite Rohre befinden sich nebeneinander, ihre Öffnungen zeigen nach oben.
Bundeswehr/Carl Schulze

Nebelmittelwurfanlage

Die impulsgesteuerte Nebelmittelwurfanlage umfasst zwei Trägerkasten links und rechts am Fahrzeugheck, auf denen sich jeweils drei 76 mm Nebelmittelwurfgeräte befinden. Das Abfeuer- und Bediengerät für die Anlage befindet sich am Kommandantenplatz.

Eine Aufnahme der Kabeltrommel, die ausgeklappt aus dem Fennek kommt. Die Kabel sind um die Trommel gewickelt.
Bundeswehr/Carl Schulze

Kabeltrommel

Hinten links im Fahrzeug befindet sich eine Kabeltrommel. Das Kabel auf ihr erlaubt einen abgesetzten Einsatz der Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung (BAABeobachtungs- und Aufklärungsausstattung), samt Schwenk- und Neigekopf, auf einem Stativ, in einiger Entfernung vom Fahrzeug.

Eine Nahaufnahme des 5,7 Liter Motor.
Bundeswehr/Carl Schulze

5,7 Liter Motor

Der Spähwagen Fennek wird von einem flüssigkeitgekühlten Deutz BF 6M2013C 5,7 Liter 6-Zylinder Viertakt-Dieselmotor angetrieben, der über eine Leistung von 177 kW/240 PS verfügt.

Detailaufnahme der Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung. Umfasst von Wärmebildkamera, Tagsichtkamera, Laserentfernungsmesser
Bundeswehr/Carl Schulze

Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung

Die Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung (BAABeobachtungs- und Aufklärungsausstattung) befindet sich auf einem elektrisch angetrieben Mast, der auf über 3 Meter ausgefahren werden kann. Die BAABeobachtungs- und Aufklärungsausstattung umfasst eine Wärmebildkamera, eine Tagsichtkamera und einen Laserentfernungsmesser.

Eine Aufnahme der Schiebekonsole. Zwei Bildschirme stehen im Mannschaftsraum des Fennek nebeneinander.
Bundeswehr/Carl Schulze

Schiebekonsole

An der Schiebekonsole im Mannschaftsraum befinden sich die Bediengeräte für die gesamte Beobachtungsausstattung, inklusive Hubmast und Navigationssystem, sowie das Bedien- und Anzeigegerät der Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung (BAABeobachtungs- und Aufklärungsausstattung).

Das Waffenstation KMW 1530, ausgestattet mit einem Maschinengewehr MG5 sowie einem Zielperiskop "PERI Z17" und Wärmebildgerät.
Bundeswehr/Carl Schulze

Waffenstation KMWKrauss-Maffei Wegmann 1530

Die schwenkbare Waffenstation KMWKrauss-Maffei Wegmann 1530 kann mit einer Granatmaschinenwaffe 40 mm, einem Maschinengewehr 7,62 mm vom Typ MG3 zukünftig mit MG5 bestückt werden. Zu ihrer Ausstattung gehören das optische Zielperiskop PERI Z17 und ein Wärmebildgerät.

Eine Nahaufnahme der Reflexionsschutzabdeckung.
Bundeswehr/Carl Schulze

Reflexionsschutzabdeckung

Die Scheiben des Fenneks lassen sich mit Reflexionsschutzabdeckungen versehen. Das Netzgewebe der Abdeckungen verhindert, das es zu verräterischen Reflexionen kommt, durch die das Fahrzeug beim Späheinsatz vom Feind erkannt werden könnte.

Eine Aufnahme von dem Fahrerplatz. Das Cockpit ist mit diversen Knöpfen versehen.
Bundeswehr/Carl Schulze

Fahrerplatz

Der Platz des Fahrers befindet sich vorn in der Wannenmitte. Alle Kontroll-, Anzeige-, und Bedienelemente sind auf den drei Modulen des Armaturenbretts angeordnet. Unterhalb des Lenkrads befindet sich ein Verstaunetz für die Fahrzeugpapiere.

Eine Aufnahme von einem Rad mit Notlaufringen.
Bundeswehr/Carl Schulze

Räder mit Notlaufringen

Die Räder des Fenneks bestehen aus Stahlblechtiefbettfelgen mit Notlaufringen und Geländereifen der Größe 12.00 R20. Eine Reifendruckregelanlage erlaubt die Anpassung des Reifendrucks an den Untergrund während der Fahrt. (Gelände, Straße oder Sand).

Eine Aufnahme des Frontstaukastens. An der oberen Klappe befinden sich ein Spaten, ein Bolzenschneider, sowie zwei Äxte.
Bundeswehr/Carl Schulze

An der Fahrzeugfront befindet sich ein Staukasten in dem ein Teil …

An der Fahrzeugfront befindet sich ein Staukasten in dem ein Teil der Fahrzeugausstattung verstaut wird, darunter drei Wasserkanister, 13 und 20 Tonnen Schäkel, Gleitschutzketten, ein Spaten, eine Bügelsäge, ein Klauenbeil und ein Bolzenschneider.

Eine Detailaufnahme der Seilwinde, die aus einer Öffnung rauskommt und an einem Anker befestigt ist.
Bundeswehr/Carl Schulze

Seilwinde

Zur Selbst- und Fremdbergung ist der Fennek mit einer Rotzler Treibmatic TR030 Seilwinde ausgestattet. Die Winde verfügt über ein 40 Meter langes Seil und eine Zugkraft von 50 kN. Die Steuerung der Winde erfolgt über ein Bedienteil, am Fahrerplatz.

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Der Spähwagen Fennek: Der Schleicher

Der Spähwagen Fennek ist äußerst agil und bewegt sich dennoch sehr leise. Er ist ein flaches und leicht gepanzertes Radfahrzeug. Mit modernster Sensortechnik klärt er die Umgebung auf. Er kann in fast jedem Gelände eingesetzt werden und sich selbst verteidigen.

Sehen, ohne gesehen zu werden

Im Fennek kann die Besatzung allein bis zu drei Tage durchhalten und ist vor Handwaffen, Minen sowie Splitter- und Sprengfallen und Artilleriemunition geschützt. Die Besatzung besteht aus Kommandantin oder Kommandant, Fahrerin oder Fahrer und Systembedienerin oder -bediener. Zur Aufklärung von Zielen verfügt der Spähwagen Fennek über eine hochauflösende Kamera, Nachtsichtoptik, Wärmebildgerät und Laserentfernungsmesser.

Ein Spähwagen Fennek während eines Trainings auf einer Ausbildungsanlage in Afghanistan

Der Spähwagen Fennek ist mit moderner Sensortechnik zur Aufklärung von Fahrzeugen und Personen ausgestattet

Bundeswehr/Marco Dorow

Vielseitig einsetzbar

Den Fennek hat die Bundeswehr seit 2003. Er ist das Hauptwaffensystem der Aufklärungstruppe des Heeres und wird für die fahrzeuggebundene Spähaufklärung eingesetzt. Mit seiner Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung (BAABeobachtungs- und Aufklärungsausstattung) sowie weiteren auf dem Fahrzeug mitgeführten Aufklärungssystemen wie der Bodensensoraussttatung (BOSA) kann die dreiköpfige Besatzung bei Tag, Nacht und schlechter Sicht Informationen über den Feind sammeln.

Seine Waffenstation kann mit einem Maschinengewehr oder einer Granatmaschinenwaffe bestückt werden. Auch bei den Joint Fire Support Teams (JFSTJoint Fire Support Teams) kommt der Fennek zum Einsatz. Sie benutzen ihn zur Leitung der streitkräfteübergreifenden Feuerunterstützung, zum Beispiel Luftunterstützung oder Artillerie- und Mörserfeuer.

Ein weiterer Nutzer des Fenneks ist die Pioniertruppe. Sie nutzt das Fahrzeug für Führungsaufgaben und zur Erkundung von Einsatzräumen und Gewässerübergangsstellen. Der Fennek befindet sich außerdem in verschiedenen Varianten auch bei den niederländischen Streitkräften im Einsatz.

Variantenübersicht

  • Spähwagen Fennek 1A1 mit Waffenstation KMWKrauss-Maffei Wegmann 1530
  • Spähwagen Fennek 1A2 mit fernbedienbarer Waffenstation 200 (FLW200), verbessertem IEDImprovised Explosive Device-Schutz, elektronischen Gegenmaßnahmen Störausstattung CG-20; Bugkastenschutz und IRInfrarot-Scheinwerfer
  • Führungs- und Erkundungsfahrzeug Pioniertruppe Fennek 1A1 ohne Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung (BAABeobachtungs- und Aufklärungsausstattung)
  • Führungs- und Erkundungsfahrzeug Pioniertruppe Fennek 1A2 ohne Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung (BAABeobachtungs- und Aufklärungsausstattung) mit fernbedienbarer Waffenstation 200 (FLW200), verbessertem IEDImprovised Explosive Device-Schutz, elektronischen Gegenmaßnahmen Störausstattung CG-20; Bugkastenschutz und IRInfrarot-Scheinwerfer
  • Führungs- und Einsatzfahrzeug Joint Fire Support Team#em (JFSTJoint Fire Support Teams) Fennek 1A4 in den Varianten Boden-Boden und Luft-Boden, ausgestattet mit der verbesserten Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung II (BAABeobachtungs- und Aufklärungsausstattung II), dem Führungs- und Informationssystem Heer (FüInfoSysH), dem Führungs- und Waffeneinsatzsystem Artillerie-, Daten-, Lage- und Einsatzrechnerverbund III (ADLER III) und einer umfangreichen Funkausstattung

Technische Daten

Motorleistung

177 kW/240 PS

Zulässiges Gesamtgewicht

11,8 t

Reichweite

etwa 1.000 km

Besatzung

3 Personen

Der Spähwagen Fennek in Aktion

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