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Herausforderungen für das wiedervereinigte Deutschland

Ein Jagdflugzeug Mig 29 ist aus dem Fenster eines Bundeswehrflugzeugs zu sehen

Die Bundeswehr übernahm Jagdflugzeuge vom Typ MiG 29 der Nationalen Volksarmee. Hier eine der Maschinen des damaligen Jagdgeschwaders 73 der Bundeswehr aus Laage

Bundeswehr/Detmar Modes

Mit der Wiedervereinigung folgte am 3. Oktober 1990 einerseits die Auflösung der Nationalen Volksarmee und der anderen bewaffneten Organisationen der DDR (beispielsweise Grenztruppen und Betriebskampfgruppen). Andererseits war ein Teil der mehr als 90.000 Zeit- und Berufssoldaten der NVA in die Bundeswehr zu integrieren. Erschwert wurde dies durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag zur deutschen Einheit von 1990. Er sah nämlich die Abrüstung der Bundeswehr auf 370.000, ab 1994 auf 340.000 Soldaten vor. Dennoch übernahm die Bundeswehr als Armee der Einheit erst einmal rund 76.000 Zeit- und Berufssoldaten der NVA.

Eine weitere Herausforderung waren Waffen, Fahrzeuge und das Material der NVA. Mehr als 15.000 Großwaffensysteme (Kampf- und Schützenpanzer sowie Flugzeuge) und rund 300.000 Tonnen Munition waren zu entsorgen. Die Bundeswehr nutzte kurzfristig einige Transportflugzeuge, Schützenpanzer und langfristig bis 2004 alle 24 Kampfflugzeuge vom Typ MiG 29 weiter. Aber die Übernahme dieser Systeme blieb die Ausnahme. Einige NATO-Partner sowie Drittstaaten kauften Patrouillenboote, Kampfhubschrauber oder Schützenpanzer aus den ehemaligen Beständen der NVA.

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