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NATO-Präsenz in Osteuropa

Bundeswehr verlegt Luftverteidigungskräfte in die Slowakei

Landes- und Bündnisverteidigung

Deutschland beweist erneut Solidarität mit den NATO-Bündnispartnern in Osteuropa: Luftverteidigungskräfte mit dem Waffensystem Patriot werden in die Slowakei verlegt. Die Bundeswehr wird die neue NATO-Battlegroup im Nachbarland der Ukraine unterstützen und zudem zur integrierten Luftverteidigung der NATO beitragen.

Flugabwehrraketensystem Patriot steht in Stellung

Abwehrbereit: Ein Patriot-Luftabwehrsystem der Bundeswehr kann bis zu fünf Ziele gleichzeitig auf eine Distanz von bis zu 68 Kilometern bekämpfen. Nun wird damit der Schutz der NATO-Flanke in der Slowakei verstärkt.

Bundeswehr/Kevin Schrief

Wie viele Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr genau in die Slowakei gehen, wird aufgrund der sicherheitspolitischen Lage nicht bekannt gegeben. Auch über die Anzahl der Patriot-Waffensysteme und ihren Stationierungsort wird Stillschweigen bewahrt: Die militärische Sicherheit geht vor.

Abschreckungsfähigkeiten werden erhöht

Die Luftverteidigungskräfte aus Deutschland werden mit ihrem Patriot-Luftabwehrsystem die multinationale Battlegroup und die integrierte NATO-Luftverteidigung unterstützen. Ziel ist die Abschreckung potenzieller Gegner und die Erhöhung der Reaktionsfähigkeit, sollten die Bündnisgrenzen verletzt werden.

Für den deutschen Anteil an der NATO-Battlegroup legte das Parlament der Slowakei eine Mandatsobergrenze von bis zu 700 Soldatinnen und Soldaten fest. Weitere NATO-Partner werden sich nach Abschluss der nationalen politischen Entscheidungsprozesse an der Battlegroup und den Luftverteidigungsfähigkeiten beteiligen.

von Timo Kather

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