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Netzwerk der Hilfe

„Wir stehen zusammen, wenn Menschen in Not geraten“

Betreuung und Fürsorge

Das Netzwerk der Hilfe ergänzt seit 2012 Streitkräfte und Ministerium bei der Wahrnehmung ihrer Betreuungs- und Fürsorgepflichten. 47 Vereine und Initiativen leisten soziale Arbeit für die Bundeswehr, überwiegend mit ehrenamtlich Mitarbeitenden. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht besuchte die jährliche Vollversammlung in Berlin, um Danke zu sagen.

Eine Aufnahme von Ministerin Lambrecht, bei der Versammlung Netzwerk der Hilfe

Wer Hilfe braucht, kann sie hier finden: Verteidigungsministerin Christine Lambrecht präsentiert die neue Broschüre des Netzwerkes der Hilfe. In ihr sind alle Unterstützungsangebote zusammengefasst. Sie soll bald in der Truppe verteilt werden.

Bundeswehr/Torsten Kraatz

„Die Bundeswehr spannt bereits ein stabiles Netz der Sicherheit. Aber ihr Engagement führt dazu, dass es noch dichter ist“, sagte die Verteidigungsministerin beim Treffen des Netzwerkes der Hilfe. „Von leichten Sorgen bis hin zu großen Schicksalsschlägen: Niemand wird alleingelassen.“ Für diese beispielhafte Solidarität wolle sie sich bedanken, so Lambrecht. „Nicht nur als Verteidigungsministerin, sondern auch als Bürgerin.“

Insbesondere ihren Soldaten und Soldatinnen gegenüber sieht sich die Bundeswehr in einer besonderen Fürsorgepflicht. Denn diese Frauen und Männer sind bereit, ihre Heimat zu verteidigen und dafür Verletzungen, Verwundungen oder sogar den Tod in Kauf zu nehmen. So entsteht eine besondere Verpflichtung den Uniformierten und ihren Familien gegenüber, wenn sie in Not geraten.

Das Verteidigungsministerium arbeitet dabei mit dem Netzwerk der Hilfe zusammen. Das Netzwerk ist der Zusammenschluss von 47 Initiativen und Vereinen, die sich in der sozialen Arbeit mit militärischen und zivilen Angehörigen der Streitkräfte engagieren. Viele der ehrenamtlich Mitarbeitenden waren oder sind selbst bei der Bundeswehr. 

Ein Porträt von Ministerin Lambrecht, die lächelnd in einem sonnigen Innenhof steht. Christine Lambrecht, Verteidigungsministerin Bundeswehr/Tom Twardy
„Die Bundeswehr war in den vergangenen Jahren stark gefordert und das wird auch so bleiben.“

Nachdem die Coronapandemie in den letzten Jahren ein persönliches Treffen verhindert hatte, konnten sich die Netzwerker in diesem Jahr wiedersehen. Rund 80 Menschen hatten sich für das Treffen angemeldet. Zum Abschluss der Vollversammlung hatte sich die Verteidigungsministerin angekündigt. 

„Die Bundeswehr war in den vergangenen Jahren stark gefordert und das wird auch so bleiben“, stellte Lambrecht fest. Die Streitkräfte hätten unter anderem bei der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal ihren Wert bewiesen. „Das alles funktioniert aber nur, wenn wir auch genug Menschen finden, die bereit sind, sich für die Bundeswehr einzusetzen.“ 

Wer in den Dienst der Gesellschaft trete, brauche die Gewissheit, bei einem Schicksalsschlag auf Hilfe zählen zu können – und dazu leiste das Netzwerk einen wichtigen Beitrag. „Wir stehen zusammen, wenn Menschen unverschuldet in Not geraten“, schließt die Ministerin. „Danke für die geleistete Arbeit – im Namen aller Angehörigen der Bundeswehr.“

von Timo Kather

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