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Technische Ausbildung bei der Bundeswehr

Die Ausbildungswerkstatt in Neckarzimmern – Ausbildung mit Zukunft

In der Ausbildungswerkstatt Neckarzimmern werden junge Menschen zu Elektronikerinnen und Elektronikern für Geräte und Systeme ausgebildet. Ob beim Löten, Prüfen oder Programmieren: Hier verbinden sich technisches Geschick und ITInformationstechnik – mit viel Praxisnähe und ganz ohne kommerziellen Druck.

Mehrere Auszubildende sitzen in einer Werkstatt an Tischen und arbeiten mit elektronischen Geräten.

Die Auszubildenden in der Ausbildungswerkstatt Neckarzimmern arbeiten unter anderem mit frei programmierbaren, rechnergesteuerten Werkzeugmaschinen sowie 3D-Druckern

Bundeswehr

Die Bundeswehr als Ausbildungsbetrieb

Die Bundeswehr steht für Sicherheit, Souveränität und Schutz – im In- und Ausland. Damit sie ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen kann, braucht sie neben Soldatinnen und Soldaten auch qualifizierte zivile Fachkräfte. In den Werkstätten der Bundeswehr lernen junge Menschen, komplexe Geräte und Systeme zu warten, zu prüfen und instand zu setzen.

Die Ausbildungswerkstatt im baden-württembergischen Neckarzimmern bietet jedes Jahr 16 engagierten Schulabgängerinnen und Schulabgängern die Chance, einen technischen Beruf mit Zukunft zu erlernen. Moderne Maschinen, erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder sowie ein kollegiales Umfeld sorgen dafür, dass Theorie und Praxis optimal zusammenfinden.

Werde Elektronikerin oder Elektroniker für Geräte und Systeme!

Elektronikerinnen und Elektroniker für Geräte und Systeme steuern und überwachen Abläufe in der Herstellung und Instandhaltung von Informations- und Kommunikationstechnik. Sie installieren Programme, prüfen Bauteile, nehmen Geräte in Betrieb und beraten Anwenderinnen und Anwender.

In der Werkstatt kommen moderne Messgeräte, Prüfprogramme und Lötstationen zum Einsatz. Die Arbeit erfordert Genauigkeit, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein – vor allem bei elektrischen Anlagen. Der Beruf bietet abwechslungsreiche Aufgaben und beste Perspektiven in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt.

Die Ausbildung zur Elektronikerin oder zum Elektroniker für Geräte und Systeme dauert 42 Monate, also knapp dreieinhalb Jahre. Wer in der Schule und im Betrieb gute Leistungen bringt, kann um ein halbes Jahr verkürzen. Die Ausbildung richtet sich nach dem Berufsausbildungsgesetz und den rechtlichen Vorgaben des spezifischen Berufs. Nach erfolgreichem Abschluss ist eine Weiterbeschäftigung bei der Bundeswehr möglich: als ziviler Mitarbeiter beziehungsweise zivile Mitarbeiterin, in der Beamten- oder in der militärischen Laufbahn. 

Die Ausbildungswerkstatt Neckarzimmern bietet mehr als ein normaler Betrieb: Über zusätzlichen Unterricht können Auszubildende mit Mittlerer Reife die Fachhochschulreife erhalten. Damit ist im Anschluss an die Ausbildung auch ein Fachhochschulstudium drin – etwa in Elektrotechnik.

Die Abschlussprüfungen von Berufsschule sowie Industrie- und Handelskammer (IHKIndustrie- und Handelskammer) finden im Herbst und im Frühjahr statt. Die praktische Prüfung erfolgt dabei am gewohnten Arbeitsplatz in der Ausbildungswerkstatt.

Besondere Lernbedingungen in Neckarzimmern

Der Standort bietet moderne Werkstätten, praxisorientierten Unterricht und ein familiäres Lernklima. Die Auszubildenden profitieren von einer engen Betreuung, klaren Strukturen und der Möglichkeit, früh Verantwortung zu übernehmen. Flexible Arbeitszeiten, Dienstsport sowie Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützen eine ausgewogene Verbindung von Ausbildung und Privatleben. Auszubildene können an gemeinsamen Mountainbike-Touren teilnehmen, sich beim Yoga entspannen oder im Sommer vom Beckenrand des örtlichen Schwimmbads hechten. Ein einwöchiges Einführungsseminar erleichtert den Start in die Bundeswehr und vermittelt erste Grundlagen für den Werkstattalltag.

Luftaufnahme der Ausbildungswerkstatt Neckarzimmern

Die Ausbildungswerkstatt in Neckarzimmern ist eine der jüngsten und modernsten ihrer Art in Deutschland

Bundeswehr

Die Werkstatt arbeitet eng mit anderen Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr und weiteren Dienststellen der Bundeswehr zusammen. Durch Truppenbesuche und Kennenlernpraktika können Auszubildene die Arbeitsfelder der Bundeswehr direkt erleben. So sehen sie, wie ihre Arbeit später im realen Einsatzumfeld Wirkung zeigt – sei es in der Instandsetzung, in der ITInformationstechnik-Technik oder in Werkstätten der Bundeswehrverwaltung. Auch wirken sie von Anfang an an verschiedenen Projekten für Messen oder Veranstaltungen mit, beispielsweise dem Girls’ Day.

Auch Schülerinnen und Schülern hat der Standort viel zu bieten. Beispielsweise können sie ihre Schulpraktika oder ein Ferienpraktikum am Ausbildungsstandort absolvieren. Für Mädchen lockt die Teilnahme am jährlichen Girls’ Day. Interessierte können so schon vor dem Ende ihrer Schulzeit Werkstattluft schnuppern.

Bewerbung und Kontakt

Die Einstellung erfolgt immer zum 1. September eines Jahres. Interessierte bewerben sich über das Bewerbungsportal der Bundeswehr. Infos zum Verfahren gibt es beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Bruchsal. Das Team der Ausbildungswerkstatt beantwortet gern Fragen zu Ablauf und Inhalten der Ausbildung.

Voraussetzung für einen Start in der Ausbildungswerkstatt Neckarzimmern ist mindestens ein qualifizierter Haupt- oder Realschulabschluss. Gute Noten in Deutsch, Mathematik und Physik sind von Vorteil – ebenso wie Interesse an Technik, handwerkliches Geschick und Teamfähigkeit.

Bewerbungsunterlagen:

Weitere Ausbildungswerkstätten der Bundeswehr

Neckarzimmern ist eine von 21 Ausbildungswerkstätten der Bundeswehr in Deutschland für Elektronikerinnen und Elektroniker. Ob bei der Luftwaffe in Wunstorf, bei der Marine in Flensburg oder beim Heer in Aachen – überall lernen junge Menschen praxisnah, wie man elektronische Systeme lötet, verkabelt und programmiert. 

Kontakt

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