Vertragsunterzeichnung

Bundeswehr erhält bis zu 249 militarisierte Sattelanhänger 70t

Bundeswehr erhält bis zu 249 militarisierte Sattelanhänger 70t

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Datum:
Ort:
Koblenz
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Am 1. Juni 2022 hat die Vizepräsidentin des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr), Annette Lehnigk-Emden, mit Vertretern der Firma Doll Fahrzeugbau GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung eine Rahmenvereinbarung über die Lieferung von bis zu 249 Sattelanhängern 70t unterzeichnet.

Zwei Herren und eine Frau sitzen an einem Tisch und unterschreiben ein Dokument

Der Vertrag ist unterzeichnet - die Bundewehr erhält bis zu 249 neue Anhänger

2022 Bundeswehr/Dirk Bannert

Neben der Festbeauftragung einer Lieferung von 31 Anhängern einschließlich Dokumentation und Zubehör besteht die Möglichkeit, weitere 218 Stück im Laufe der nächsten sieben Jahre zu bestellen. Alle festbeauftragten Sattelanhänger soll die Bundeswehr bereits im nächsten Jahr erhalten.

Transport von Großgerät auch in leichtem Gelände

Die neuen Anhänger dienen dem Transport insbesondere des Kampfpanzers Leopard 2 A6M/A7V und seiner Varianten, weiterem Großgerät wie Ketten- und Radfahrzeugen sowie Containern.
Im Vergleich zur zivil genutzten Version sind sie auch auf den Einsatz in leichtem Gelände ausgelegt. Darüber hinaus sind die Anhänger hinsichtlich Funktionalität, Bedienbarkeit und Schnittstellen sowohl auf die in der Bundeswehr vorhandenen ungeschützten als auch geschützten Sattelzugmaschinen abgestimmt. 

Ein Panzer wird auf einem großen Sattelzug transportiert und steht vor der Einfahrt einer Kaserne

Mit dem militarisierten Sattelanhänger 70t lässt sich Großgerät problemlos transportieren - auch in leichtem Gelände

Bundeswehr/Marco Dorow

 „Die neuen Sattelanhänger bilden zukünftig zusammen mit den bereits in der Beschaffung befindlichen neuen Sattelzugmaschinen das Rückgrat des militärischen Schwerlasttransports. Sie bieten zudem eine Nutzlastreserve für einen möglichen weiteren Aufwuchs der zu transportierenden Fahrzeuge und Großgeräte“, so der im BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr zuständige Projektleiter anlässlich der heutigen Vertragsunterzeichnung.

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