Modernisierung des Kampfpanzers Leopard 2 vertraglich beschlossen

Modernisierung des Kampfpanzers Leopard 2 vertraglich beschlossen

  • März
  • 2019
Datum:
Ort:
Koblenz
Lesedauer:
1 MIN

Am 28. März 2019 wurde der Vertrag zur Modernisierung von 101 Kampfpanzern Leopard 2 im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr) unterschrieben. Vertragspartner ist die Firma Krauss-Maffei Wegman (KMWKrauss-Maffei Wegmann).

Ein Herr und eine Dame unterzeichnen Papiere

Vertragsunterzeichnung: Dipl.-IngDiplom-Ingenieur. Ralf Ketzel, Geschäftsführer KMWKrauss-Maffei Wegmann, und die geschäftsführende Beamtin EDir'InBAAINBw Kornelia Lehnigk-Emden

Bundeswehr/D. König

Die 101 Fahrzeuge werden auf einen ähnlichen Konstruktionsstand wie die neueste Version des Leopard 2 A7V gebracht. Dieses Vorhaben gewährleistet die weitestgehende Gleichheit bezüglich Bedienung, Ausbildung und Instandsetzung der Kampfpanzer. Alle Fahrzeuge erhalten verbesserte Sichtsysteme, angepasste Feuerleitrechner und bessere Führungsmöglichkeiten.

„Das auf jedem Fahrzeug nahezu einheitliche Bedienkonzept macht es dem Soldaten leichter sich zurecht zu finden.“, so Oberstleutnant Jörg Schmerer, zuständiger Projektleiter im BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr.

Die Modernisierung der 101 Kampfpanzer wird im Jahr 2026 abgeschlossen sein. Der lange Zeitrahmen gewährleistet, dass der Truppe jederzeit ausreichend Fahrzeuge für die Ausbildung und die Aufgaben im verteidigungspolitischen Rahmen zur Verfügung stehen. Der Vertragswert von über

Leopard 2A7 der Bundeswehr

Wird modernisiert: Kampfpanzer Leopard 2

Bundeswehr / Dorow

300 Millionen Euro beinhaltet neben der Umrüstung der Kampfpanzer auch ein Ersatzteilpaket, die Anpassung der Vorschriften und die Beschaffung von benötigten Sonderwerkzeugen. Die Ausbildung der Nutzer ist ebenfalls ein Bestandteil des Vertrages.

Diese große, zusammengefasste Maßnahme vermeidet, dass die Kettenfahrzeuge für kleinere Umrüstungen häufiger aus den Streitkräften abgerufen werden. Gleichzeitig ist die Nutzung der Panzer mit unterschiedlichen Rüstständen ausgeschlossen.