Wehrmaterial in der Nutzung
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Neu entwickelte und in die Praxis eingeführte Projekte begleitet das WIWeB mit Materialschutzkonzepten und speziellen Prüfverfahren über den gesamten Lebenszyklus des Geräts oder der Ausrüstung hinweg. Im Schadensfall kann das WIWeB die Ursachen feststellen und so dabei helfen, ähnliche Vorkommnisse zukünftig zu vermeiden. Der regelmäßigen Zustandsüberwachung des Materials, z. B. durch Ultraschall, gilt hier ein besonderes Augenmerk.
Um Gerät und Ausstattung in der Bundeswehr dauerhaft einsetzen zu können, erarbeitet das WIWeB Konzepte für den militärischen Materialschutz, die Lagerung sowie den Schutz beim Transport und setzt sie zusammen mit militärischen Dienststellen um. Zusätzlich erstellt das WIWeB Lebensdauerprognosen für einzelne Bauteile, um so Einsatzdauer und -intensität des verwendeten Geräts festzulegen. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des WIWeB sind Reparaturmaßnahmen, sowohl in der eigenen Instandsetzungshalle als auch im Einsatzgebiet selbst.
Die im WIWeB angesiedelte Gefahrstoffmessstelle Süd ist die zentrale Ansprechstelle für zivile und militärische Angehörige der Bundeswehr in Fragen des Umwelt- und Arbeitsschutzes. Sie führt Arbeitsplatzmessungen in Kasernen, zivilen Gebäuden und den Einsatzgebieten der Bundeswehr durch und sorgt durch Umweltanalysen für sicheren Umgang mit Gefahrstoffen. Das WIWeB untersucht Materialien bereits vor dem Einsatz vorbeugend auf eventuelle Belastungen stellt fest, ob diese für Menschen verträglich sind.
Zusätzlich erstellt das WIWeB Gutachten zur Verlängerung der Lager- und Einsatzdauer von Luftfahrtsicherheitstextilien nach Ablauf der Herstellergarantie und leistet damit einen Beitrag zur Reduzierung der Beschaffungskosten.