Heer

Dienen für die Freiheit

Dienen für die Freiheit

  • Ausbildung
  • Heer
Datum:
Ort:
Dresden
Lesedauer:
2 MIN

Vor jungen Absolventen der Offizierschule und der Unteroffizierschule des Heeres hat der Kommandeur der 1. Panzerdivision, Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart, deutlich gemacht, was für ihn den Kern des Soldatenberufes ausmacht: Führen wollen, Vorbild sein und für Recht und Freiheit einstehen.

Ein General legt seine rechte Hand auf die Schulter eines jungen Soldaten. Beide tragen graue Uniformen.

Unabhängig vom Dienstgrad bildet die Kameradschaft ein unsichtbares Band zwischen den Soldaten.

Bundeswehr/Sebastian Kelm

Zwei unterschiedliche Schulen, zwei unterschiedliche Orte, eine Botschaft: Der Kommandeur der 1. Panzerdivision war beeindruckt von den Leistungen der angetretenen Absolventinnen und Absolventen in Dresden und Delitzsch. Anlässlich seiner Besuche sprach er vor den jungen Soldaten.

Monatelang hatten die Absolventen des Offizierlehrgangs 1 und des Sprachlehrgangs Englisch gelernt, waren in den Fluren der Offizierschule des Heeres (OSHOffizierschule des Heeres) in Dresden bis spät in die Nacht im Lehrbetrieb eingespannt. „Ich darf Ihnen von Herzen, auch stellvertretend für Ihre Eltern, Familien und Freunden, gratulieren“, betonte von Sandrart. Wegen der Corona-Auflagen duften keine Angehörigen am Appell teilnehmen. Umso beeindruckender war die Kulisse des Ehrenhains, die dem Abschlussappell einen würdigen Rahmen verlieh. Von Sandrart betonte die vielen Aspekte des Offizierberufes und die Andersartigkeit. Das Einstehen für die Werte der freiheitlich demokratischen Grundordnung, im Zweifel auch mit dem eigenen Leben. Dies „ist anders, es ist besonders, es ist eindeutig, es ist legitimiert und es ist vor allem auch attraktiv“, unterstrich der Kommandeur. „Anders meint aber nicht besser, sondern zunächst lediglich anders.“ In den Insignien der Offizierschule des Heeres findet sich diese Andersartigkeit ebenfalls wieder: „Es gibt eine höchste Lebensform, und diese höchste Lebensform heißt: In Freiheit dienen! Damit haben Sie eine Antwort auf das ,Wofür dienen‘.“ 

Eine Prise Pathos

Ein General im Feldanzug steht hinter einem Pult, vor ihm die angetretenen Soldaten unter Einhaltung der Abstandsregeln.

Zur Übergabe des Feldwebelbuches unter dem Leitspruch ,,Wir.Dienen.Deutschland'' hielt Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart eine Rede vor jungen Feldwebeln.

Bundeswehr/Sebastian Kelm

Am darauffolgenden Tag ging es für den Kommandeur an die Unteroffizierschule des Heeres (USH) nach Delitzsch in Sachsen. Hier konnte er sich zunächst von der hervorragenden Ausbildung auch unter den schwierigen Corona-Bedingungen überzeugen. Die Absolventinnen und Absolventen des Feldwebellehrganges „Allgemein militärischer Teil“ waren angetreten, um ihre Lehrgangsbesten zu ehren und um ihr Feldwebelbuch zu erhalten. „Übergabe des Feldwebelbuches unter dem Leitspruch „Wir.Dienen.Deutschland“ – das klingt sehr gut, fast pathetisch und Sie und wir dürfen stolz auf Sie sein“, betonte von Sandrart. „Füllen Sie die Andersartigkeit unseres Berufes aus, seien sie vorbildlich, beispielhaft, edel und würdig, verlässlich und überzeugend in Demut und Stolz. Dies war und ist mein Anspruch an mich, an Sie und uns.“ Wie auch am Tag zuvor ging von Sandrart auf die aktuellen Themen ein, die das Deutsche Heer momentan beschäftigen. Dienen beginne im täglichen Einstehen für unsere Werteordnung. Mit der Aufforderung stets und ständig für sie einzustehen, beendete er seinen Appell an die jungen Frauen und Männer.

von Axel Beyer

Reden von Generalmajor von Sandrart

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