Heer

Neue Laster braucht das Land – moderne Power für die Truppe

Neue Laster braucht das Land – moderne Power für die Truppe

  • Modernisierung
  • Heer
Datum:
Ort:
Klietz
Lesedauer:
1 MIN

Modernstes Gerät für die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“: Gewässer und Sandgruben durchfahren, Steilhänge erklimmen – mit den ungeschützten Transportfahrzeugen (UTF) kein Problem. Der Großverband prüft sie jetzt auf Herz und Nieren.

Ein Lkw steht auf einem Hügel seine Vorderachse hängt in der Luft.

Auf der Wellenbahn hat der Fahrer sichtlich Spaß dabei, während die Achse des UTF in der Luft schwebt.

Bundeswehr/Philipp Roßbach

Die zwei Modelle der Firma Rheinmetall mit Zuladungen von 5 und 15 Tonnen dienen der Erfüllung von Transportaufgaben der Landes- und Bündnisverteidigung. Denn 2023 stellt die Brigade den Kern der Very High Readiness Joint Task Force (VJTFVery High Readiness Joint Task Force ), ein Verband mit sehr hoher Einsatzbereitschaft. Die 65 UTF’s ersetzen mit ihren 440 PS starken Motoren die seit 40 Jahren dienenden MAN Fahrzeuge.

Bewährung auf dem Übungsplatz

Ein Lastwagen in Flecktarn-Lackierung steht auf einem Hügel.

Beim Anfahren eines Steilhangs muss die Leistung des UTF voll überzeugen. Das Abfahren erfolgt langsam und kontrolliert.

Bundeswehr/Philipp Roßbach

Die 4. Kompanie des Versorgungsbataillons 131 nutzt die UTF während des Truppenübungsplatzaufenthaltes in Klietz. Robustheit und Beweglichkeit in schwierigem Gelände überzeugen. Bei den verschiedenen Stationen der KfzKraftfahrzeug-Geländelehrbahn werden Fahrer und Fahrzeug einiges abverlangt. Beste Bedingungen für die Aus- und Weiterbildung. 1,50 Meter tiefe Gewässer können dem Transporter nichts anhaben. Steilhänge mit 50-prozentiger Steigung sind machbar.

Autoradio, Automatik und ABS

Ein Soldat kniet mit einem Ordner vor einem Lkw, zwei weitere Soldaten schauen zu, vor ihnen liegt Material.

Soldaten der Stabsunterstützungskompanie der Panzerbrigade 37 überprüfen bei der Übernahme, ob das Zubehör vollzählig ist.

Bundeswehr/André Klimke

Die „werksfrischen“ LkwLastkraftwagen wurden zuvor im Materiallager Karlsruhe übernommen. Dort hieß es: Betriebsstoffe, wie Öl und Treibstoff, auffüllen und Zubehör auf Vollzähligkeit überprüfen. Die Rückfahrt zu den unterschiedlichen Standorten der Brigade war zugleich die erste lange Erprobungsfahrt der rund zehn Meter langen rollenden Dienstleister. Moderne Assistenzsysteme, wie geländefähiges ABS und Automatikgetriebe erleichtern das Fahren. Um Staus auszuweichen, ist ein Autoradio an Bord.

von Vanessa Möller/André Klimke 

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