Glossar militärischer Begriffe
Bundeswehr erklärt von A-Z
Warten Sie auf Ihren Dienstantritt beim Fernmeldebataillon 10? Hier finden Sie erste Informationen, damit Sie sich vorbereiten können.
Mein Name ist Oberstleutnant Ole Napiwotzki. Als Kommandeur des Fernmeldebataillons 10 – das ist der Verband der Bundeswehr, in dem Sie Ihre militärische Zukunft beginnen werden – darf ich Sie schon heute bei uns in Veitshöchheim herzlich willkommen heißen.
Kommandeur des Fernmeldebataillons 10, Oberstleutnant Ole Napiwotzki
Bundeswehr/Fernmeldebataillon 10Für Sie beginnt bald ein neuer Lebensabschnitt. Mit Ihrer Entscheidung, Soldat bzw. Soldatin in der Bundeswehr werden zu wollen, haben Sie eine gute Wahl getroffen!
Vor Ihnen liegt nun Ihre sechsmonatige Basisausbildung. Sie lernen hier erstes Handwerkszeug und legen gemeinsam mit uns, Ihrer militärischen Heimat im Fernmeldebataillon, den Grundstein für Ihren Dienst in der Bundeswehr. Es erwarten Sie interessante und lehrreiche, aber auch herausfordernde und anstrengende Monate. Die bevorstehenden Aufgaben erfordern von Ihnen eine hohe Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit sowie physische und psychische Robustheit.
Auf Ihre Aufgaben als Soldat bzw. Soldatin werden Sie im Rahmen einer umfassenden, professionellen militärischen und fernmeldefachlichen Ausbildung intensiv vorbereitet.
Wir, die Ausbilderinnen und Ausbilder sowie alle weiteren Soldatinnen und Soldaten unseres Verbandes, freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die angestrebten Ziele zu erreichen und Sie bei Ihren ersten Schritten zu begleiten.
Freuen auch Sie sich auf eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Ausbildung!
Hier erhalten Sie einen Einblick, welche Ausbildungsinhalte Ihnen in der Basisausbildung vermittelt werden. Ihre Basisausbildung setzt sich aus der dreimonatigen bundeswehreinheitlichen Heimatschutzausbildung Streitkräfte und der anschließenden Heimatschutzausbildung Streitkräfte Fortgeschritten zusammen. Der zeitliche Ablauf und die Reihenfolge der Themen können variieren.
Monat 1 |
| ||
|---|---|---|---|
| Monat 2 |
| ||
| Monat 3 |
| ||
| Monat 4 |
| ||
| Monat 5 |
| ||
| Monat 6 |
|
Ob im Sportanzug oder in Uniform: Vor jeder Sporteinheit steht das Aufwärmen, um Verletzungen zu vermeiden.
Bundeswehr/Mario Bähr
Das Soldaten-Grundfitness-Tool (SGT) ist ein anspruchsvoller körperlicher Leistungstest. Die Rekrutinnen und Rekruten müssen mit etwa 20 Kilogramm Ausrüstung (inkl. Weste) nachweisen, dass sie die militärische Kernfähigkeiten beherrschen.
Bundeswehr/Fernmeldebataillon 10
Mit dem Kanisterlauf werden beim Soldaten-Grundfitness-Tool (SGT) militärische Bewegungsmuster und Belastungsformen trainiert
Bundeswehr/Fernmeldebataillon 10
Der Leistungsmarsch dient der Feststellung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Mit 15 Kilogramm Gepäck muss eine Distanz von 6 Kilometern in 60 min bzw. 12 Kilometern in 120 min absolviert werden.
Bundeswehr/Fernmeldebataillon 10
Die Grußabnahme ist Teil der Formaldienstausbildung. Das korrekte militärische Grüßen (Handhaltung, Meldung) wird durch Vorgesetzte überprüft.
Bundeswehr/Fernmeldebataillon 10
Zur Gefechtsdienstausbildung zählt auch das Werfen mit der Übungshandgranate. Es ist die Vorbereitung auf den Wurf mit der scharfen Gefechtshandgranate.
Bundeswehr/Fernmeldebataillon 10
Die Ausbildung an den Handwaffen Sturmgewehr G36, Pistole P8 sowie am Maschinengewehr MG5 zählt zu den Schwerpunkten der Basisausbildung. Höhepunkt der Ausbildung ist sicherlich der „scharfe Schuss“ auf der Schießbahn.
Bundeswehr/Fernmeldebataillon 10
Die praktischen Übungen der Selbst- und Kameradenhilfe sind Teil der Sanitätsausbildung. Alle Soldatinnen und Soldaten werden während der Basisausbildung zum „Einsatzersthelfer Alpha“ ausgebildet.
Bundeswehr/Fernmeldebataillon 10
Während der Sanitätsausbildung bringt ein Soldat einen „verwundeten" Kameraden in die stabile Seitenlage. Diese Übung gehört zur Einsatzersthelfer-A-Ausbildung.
Bundeswehr/Fernmeldebataillon 10Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Die absolut grundlegendste Erwartung an Sie ist Ihre Verfassungstreue. Darüber hinaus erwarten wir von Ihnen nur Motivation, eine hohe Lernbereitschaft und ein Grundmaß an Disziplin. Alles Weitere bringen wir Ihnen bei.
Sie können sich bereits vor dem Dienstantritt vorbereiten, indem Sie die Dienstgrade der Bundeswehr und das NATO-Alphabet lernen.
Körperliche Leistungsfähigkeit ist für alle Soldatinnen und Soldaten sehr wichtig. Daher sollten Sie mit einer gewissen Grundfitness anreisen.
Gehen Sie in den Monaten vor dem Dienstantritt regelmäßig Joggen und stärken Sie ihre Rumpfmuskulatur, um Verletzungen während der Basisausbildung vorzubeugen.
Es wird Tests zur Leistungsfeststellung geben. Durch die regelmäßige Sportausbildung wird sich Ihre Fitness kontinuierlich verbessern.
Der Hauptbahnhof Würzburg ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Außerdem ist der Standort via Autobahn gut angebunden. In Veitshöchheim selbst gibt es in der Nähe der Kaserne verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, die zu Fuß erreicht werden können.
Ja, in den ersten sechs Monaten können Sie, aber auch die Bundeswehr das Dienstverhältnis beenden.
Sie erhalten täglich drei Mahlzeiten in der Truppenküche. Auch vegetarische Optionen sind möglich.
Wenn Sie während der Basisausbildung krank werden, steht natürlich Ihre Genesung an erster Stelle. Sie werden medizinisch versorgt und vom Truppenarzt beziehungsweise der Truppenärztin behandelt.
An den meisten Tagen dürfen Sie nach Dienstschluss die Kaserne verlassen. Es wird allerdings Ausbildungsabschnitte geben, während derer das nicht möglich ist.
Während der Basisausbildung leben Sie in der Gemeinschaftsunterkunft und können nicht täglich an Ihren Wohnort pendeln.
Der Standort selbst verfügt über einen modern ausgestatteten Kraftraum, einen Sportplatz, eine Sporthalle sowie über ein gut sortiertes Freizeitbüro.
Auch Veitshöchheim bietet Freizeitmöglichkeiten, und die Stadt Würzburg ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.
Nein, Urlaub gibt es erst nach der Basisausbildung, außer in besonderen Ausnahmefällen.
Sie ist anspruchsvoll, aber mit Einsatz und Vorbereitung gut machbar. Sie umfasst körperliche Tests, Theorie und praktische Übungen.
Nach der kompletten Basisausbildung werden Sie in die Stammeinheit versetzt. Dort besteht der Dienst aus weiteren, tiefergehenden Ausbildungsabschnitten und Übungsplatzaufenthalten, um die individuellen Fähigkeiten sowie die Zusammenarbeit innerhalb der Züge und Kompanien stetig weiterzuentwickeln.
Bundeswehr erklärt von A-Z
Hier können Formulare und Unterlagen vor Beginn der Ausbildung heruntergeladen werden.
Personalfeldwebel
Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und (anonymisierten) personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der eigenverantwortlichen statistischen Analyse/Messung, der Einbindung sozialer Medien sowie der IT-Sicherheit. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet (Details siehe Datenschutzerklärung Punkt 4.c). Bei der Einbindung von sozialen Medien und interaktiver Elemente werden Daten auch durch die Anbieter (z.B. google) außerhalb des Rechtsraums der Europäischen Union gespeichert, dadurch kann trotz sorgfältiger Auswahl kein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Schutzniveau sichergestellt werden. Sämtliche Einwilligungen sind freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und können jederzeit über den Link „Datenschutzeinstellungen anpassen“ in der Fußzeile unten widerrufen oder individuell eingestellt werden.