Luftwaffe

Neues Regierungsterminal am Flughafen BER wird gesegnet

Neues Regierungsterminal am Flughafen BER wird gesegnet

  • Militärbischof
  • Luftwaffe
Datum:
Ort:
Schönefeld
Lesedauer:
2 MIN

Die Sache mit dem Haussegen ist manchmal gar nicht so einfach. Wenn er schief hängt, ist die Harmonie gestört. Nicht so bei der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums: Das neue Regierungsterminal am Flughafen Berlin-Brandenburg erhielt nun seinen Segen durch den katholischen Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck.

Im Vordergrund steht links ein Flugzeug der Flugbereitschaft. Im Hintergrund ist das neue Regierungsterminal zu erkennen.

Bei bestem Wetter erhielt das neue Regierungsterminal seinen Segen durch den katholischen Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck

Bundeswehr/Hauke Meier

Luftwaffe und Auswärtiges Amt im Regierungsterminal vereint

Zu Gast waren die treibenden Kräfte des neuen Regierungsterminals: Abordnungen der Luftwaffe und des Auswärtigen Amtes. Stellvertretend für die Luftwaffe waren der Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks, und der stellvertretende Kommandeur der Flugbereitschaft Oberst Johannes Stamm, als hochrangige Vertreter zu Gast.

Luftwaffe und Auswärtiges Amt nutzen die Räumlichkeiten des Regierungsterminals gleichermaßen. Die Luftwaffe widmet sich nicht nur der Flugplanung und Passagierabfertigung. Sie übernimmt auch gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt den protokollarischen Empfang von Staatsgästen. Hier gewinnen diese ihren ersten Eindruck von Deutschland.Auch die dienstjüngeren Vertreterinnen und Vertreter der Flugbereitschaft werden hier zu Botschafterinnen und Botschaftern ihres Landes.

„Gutes Zusagen“ – die Benediktion

Für diesen Dienst dankte Militärbischof Dr. Overbeck den anwesenden Soldatinnen und Soldaten. In Gegenwart der geladenen Gäste und umrahmt von Soldatinnen und Soldaten der Flugbereitschaft sprach er die Benediktion aus – vom lateinischen „bene dicere“ – „Gutes zusagen“. Im Anschluss benetzte er den auf das Flugfeld blickenden Bundesadler mit Weihwasser.

Für Oberst Stamm folgte noch eine besondere Überraschung im Anschluss an die Segnung. Seine Exzellenz, Militärbischof Dr. Overbeck, überreichte ihm Kreuze des Katholischen Militärbischofsamts. Oberst Stamm wirkte als bekennender Christ sichtlich gerührt und dankte dem Militärbischof für die Gabe, den erteilten Segen und seine inspirierenden Worte. Das überreichte Wappen des Katholischen Militärbischofsamts wird mit Sicherheit einen Ehrenplatz im neuen Regierungsterminal finden.

Eine Frau und drei Männer stehen vor dem Bundesadler. Davor segnet der Militärbischof mit Weihwasser die Flugbereitschaft.

Vertreterinnen und Vertreter des Auswärtigen Amtes und der Luftwaffe waren zur Segnung geladen

Bundeswehr/Hauke Meier
Vier Soldatinnen und Soldaten stehen vor dem Bischof und hören ihm zu.

Eine Abordnung der Flugbereitschaft wurde Zeuge der Segnung des Regierungsterminals

Bundeswehr/Hauke Meier

„Segen bedeutet Würdigung und Wertschätzung“

Im Anschluss an die Zeremonie hob Generalleutnant Dr. Rieks in entspannter Atmosphäre hervor, was innerhalb kürzester Zeit mit Ideenreichtum und Pioniergeist erreicht wurde. „Alle Angehörigen der Flugbereitschaft haben mit großem Engagement, beeindruckender Kreativität und Erfahrung Großes geschaffen“, lobte er die Angehörigen der Flugbereitschaft. Der Stellvertreter des Inspekteurs Luftwaffe erinnerte jedoch auch daran, dass Christen nicht untätig hoffen. Die Segnung des Flughafenterminals schaffe keine Sicherheit – für Sicherheit müssten sie selbst sorgen. Christ zu sein heiße, sich der Verantwortung für das Leben zu stellen. „Segen bedeutet: eine Würdigung und Wertschätzung Ihrer Arbeit, bei der gerade im Angesicht von Risiken und Gefahren vor allem unser aller Vertrauen entscheidend ist“, gab er in seinem Schlusswort an die jungen Soldatinnen und Soldaten weiter.

von Hauke Meier

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