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Staatssekretär Hitschler besucht die NATO AGSAlliance Ground Surveillance Force auf Sizilien

Staatssekretär Hitschler besucht die NATO AGSAlliance Ground Surveillance Force auf Sizilien

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Italien
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Mit jeder Menge Fragen im Gepäck landete Anfang Februar der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Hitschler auf dem Militärflughafen Sigonella auf Sizilien, der gemeinsam von den italienischen Luftstreitkräften und der U.S. Navy betrieben wird. Auf dem Programm stand eine Informationstour bei der NATO Alliance Ground Surveillance (AGSAlliance Ground Surveillance) Force.

Eine Soldatin und drei Soldaten stehen mit Thomas Hitschler beim unbemannten Flugzeug NATO RQ-4D Phoenix

Techniker der Luftwaffe erklären dem Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Hitschler das unbemannte Aufklärungsflugzeug NATO RQ-4D Phoenix

Bundeswehr/Sebastian Klix

Thomas Hitschler, der im Dezember 2021 neu ernannte Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, besuchte während seiner mehrtägigen Informationsreise mit einer Delegation auch den jüngsten NATO-Verband auf der größten Mittelmeerinsel.

Aufklärungsergebnisse

Der deutsche Kommandeur, Oberst i.G.im Generalstabsdienst Hans-Jürgen Knittlmeier, führte den Verteidigungspolitiker durch den internationalen Aufklärungsverband. Zahlreiche Spezialisten erklärten Hitschler die verschiedenen Arbeitsschritte des komplexen Systems, die notwendig sind, um verwertbare Aufklärungsprodukte für die NATO-Nationen zu erstellen. Dabei erhielt er auch einen Einblick in das Cockpit und in die Sensorsteuerung.

Der Phoenix von einer Flügelspitze aus fotografiert, die Gruppe mit Thomas Hitschler im Hintergrund

Mit knapp 40 Metern Flügelspannweite übertrifft der Phoenix eine Boeing 737 um ganze fünf Meter

Aufklärung aus 18 Kilometer Höhe

Höhepunkt der Führung war es, in einem der neuerbauten Hangars das unbemannte Flugzeug NATO RQ-4D Phoenix hautnah zu erleben. Hier erklärten die deutschen Soldatinnen und Soldaten der Technik die Besonderheiten des unbemannten Aufklärungsflugzeugs. Allein die Tatsache, dass der Phoenix bis zu 30 Stunden in rund 18 Kilometer Höhe fliegt und aus dieser enormen Höhe Aufklärungsergebnisse liefert, beeindruckte die Delegation aus dem Bundesministerium der Verteidigung nachhaltig.

„Ein wertvoller Beitrag zu unserer Bündnisverteidigung“

„In diesen angespannten Zeiten ist ein Treffen zwischen Freunden und Verbündeten sehr wichtig. Ich bin begeistert, was unsere deutschen und internationalen Soldatinnen und Soldaten hier leisten. Ihre Arbeit ist ein wertvoller Beitrag zu unserer Bündnisverteidigung“, so der Parlamentarische Staatssekretär.

Thomas Hitschler schreibt in ein Gästebuch und lächelt in die Kamera

Mit einem zuversichtlichen Eintrag ins Gästebuch der NATO AGSAlliance Ground Surveillance Force bedankte sich Thomas Hitschler bei seinen Gastgebern

Bundeswehr/Sebastian Klix

Multinationales NATO-Projekt

Das NATO-finanzierte, multinationale Projekt des NATO AGSAlliance Ground Surveillance Verbands ist vorerst auf 30 Jahre angelegt. Die Infrastruktur wächst stetig und die volle Einsatzbereitschaft soll 2024 erreicht sein.

Die Bundeswehr stellt nach den Amerikanern und vor den Italienern den zweitgrößten Truppenanteil im NATO AGSAlliance Ground Surveillance Verband. Daher sind die deutschen Soldatinnen und Soldaten fast überall eingesetzt. Sie arbeiten als Piloten und Sensorbediener, in Aufklärung, Auswertung, Transport, Logistik und Luftfahrzeugtechnik, kurz, in allen Bereichen, die zum Flugbetrieb und zur Auswertung der Daten gehören. Auch im engeren internationalen Führungskreis des Verbands sind deutsche Stabsoffiziere vertreten. Zudem gibt es eine deutsche Stabsgruppe, die die im internationalen Bereich eingesetzten Deutschen unterstützt.

von Oswald  Fahrner

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