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Bundeswehr hilft bei der Sicherung des Friedens in Gaza

Hilfsflug für Gaza: Zweiter Abwurf

Bundeswehr/Christian Timmig

Naher Osten

Für Frieden auf Dauer

Bundeswehr hilft bei Wahrung der Waffenruhe in Gaza

Nach zwei Jahren Krieg im Nahen Osten gilt seit dem 10. Oktober 2025 eine Waffenruhe zwischen Israel und der islamistischen Terrororganisation Hamas. Um die Waffenruhe zu stabilisieren, wurde in Israel ein zivil-militärisches Koordinierungszentrum eingerichtet – an dem nun auch drei Soldaten aus Deutschland arbeiten.

Das Verteidigungsministerium hatte am 17. Oktober 2025 bekannt gegeben, zwei Stabsoffiziere sowie einen Brigadegeneral des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr an das sogenannte Civil Military Coordination Centre (CMCCCivil Military Coordination Centre) im Süden Israels zu entsenden. Unter Leitung eines USUnited States-amerikanischen Drei-Sterne-Generals arbeiten dort bereits rund 200 Soldatinnen und Soldaten der USUnited States-Streitkräfte, Vertreterinnen und Vertreter von Partnernationen und Mitarbeitende von Nichtregierungsorganisationen. Nun verstärken die drei Soldaten der Bundeswehr das internationale Team.

Stabilisierungstruppe soll Frieden sichern

Der Waffenstillstand war auf Vermittlung der USUnited States-Regierung zustande gekommen. Er ist Teil eines 20-Punkte-Plans, der den Frieden in Gaza dauerhaft sichern soll. Um den 20-Punkte-Plan umzusetzen, soll nach den Plänen der USUnited States-Regierung eine sogenannte International Stabilisation Force – eine internationale Stabilisierungstruppe, kurz ISF – aufgebaut werden. Die Truppe soll die Einhaltung des Waffenstillstands überwachen, die öffentliche Ordnung gewährleisten und die Grenzen von Gaza schützen. Das CMCCCivil Military Coordination Centre wird als Koordinierungselement für die Stabilisierungstruppe vor allem für die Bereiche Ausbildung und die Logistik dienen. Zudem soll vom CMCCCivil Military Coordination Centre die Arbeit humanitärer Hilfsorganisationen koordiniert und unterstützt werden.

Zunächst geht es um Vernetzung

Die Offiziere aus Deutschland werden nach Angaben eines Sprechers des Verteidigungsministeriums zunächst die Vernetzung mit den relevanten Akteuren vor Ort sicherstellen. Anschließend werde ein umfassendes Lagebild erstellt. Ihre Entsendung bedeute aber nicht, dass sich Deutschland an der internationalen Stabilisierungstruppe ISF beteiligen werde. Dies sei derzeit nicht geplant. Eine weitere Beteiligung am CMCCCivil Military Coordination Centre hänge dann auch davon ab, wie sich dessen Aufgabenportfolio entwickle. Dafür stimme man sich eng mit den Partnern ab, so der Sprecher.

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