Oberfeldwebel Phillip ist Zugführer bei Red Storm Charlie am Checkpoint des Hafengeländes bei der Personen- und Kfz-Kontrolle.
Wie haben Sie sich im Vorfeld auf die Übung Red Storm Charlie vorbereitet?
Wir sind jetzt hier mit dem Stabsquartier der Führungsakademie der Bundeswehr mit circa 50 Soldatinnen und Soldaten. Im Vorfeld haben wir eine Vorausbildungswoche an der Führungskommando der Bundeswehr gehabt. Dabei haben wir diverse Dinge vom Einfachen zum Schweren geübt. Schwerpunkt war hier das Auf- und Abbauen des Checkpoints mit dem Material, was wir zur Verfügung haben, sowie das Betreiben der Personen- und Kfz-Kontrolle.
Welchen Stellenwert hat die Übung Red Storm Charlie für Sie?
Aus meiner Sicht hat die Übung folgenden Stellenwert: Wir beüben uns erst einmal als Soldatinnen und Soldaten in einem unbekannten Szenario. Dabei sind wir mal nicht auf dem Truppenübungsplatz, bei einem starren Gefechtsschießen, sondern hier in einem dynamischen-, beziehungsweise in einem urbanen Umfeld. Des Weiteren üben wir die Kommunikation mit zivilen und anderen militärischen Kräften.
Rechnen Sie heute noch mit Störern?
Wir rechnen mit Störern und wir haben auch bereits Störer vor Ort gehabt. Wir rechnen auch weiterhin mit Störern und sind auf alles vorbereitet.