Neuer Wehrdienst: Erste Fragebögen werden versendet
Neuer Wehrdienst- Datum:
- Ort:
- Bundesweit
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Mit dem Neuen Wehrdienst setzt die Bundeswehr ein zentrales Vorhaben zum personellen Aufwuchs um. Nach dem Inkrafttreten der neuen Regelungen zum 1. Januar 2026 beginnt nun die praktische Umsetzung: Die ersten Fragebögen zur Wehrerfassung werden bundesweit versendet.
Frisch gedruckt: So sehen die Fragebögen zum Neuen Wehrdienst aus
PIZ Personal / Markus SchulzeSeit dem 1. Januar 2026 gibt es in Deutschland den Neuen Wehrdienst. Schon am 15. Januar folgt nun der nächste Schritt: Das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr versendet die ersten rund 5.000 Fragebögen zur Wehrerfassung per Post. Adressiert werden deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ab dem Geburtsjahrgang 2008.
Diese Wehrerfassung ist ein zentraler Bestandteil des Neuen Wehrdienstes. Sie dient der frühzeitigen Erhebung grundlegender personenbezogener Angaben sowie der Abfrage eines möglichen Interesses am Dienst in den Streitkräften. Männliche Deutsche müssen den Fragebogen ausfüllen und zurücksenden, Frauen und andere Geschlechter können das tun.
Wer den Fragebogen ausfüllt, verpflichtet sich damit nicht automatisch, Wehrdienst zu leisten. Die Wehrerfassung legt lediglich die Grundlage für weiterführende Informationen, Beratungsangebote und – bei entsprechendem Interesse – mögliche weitere Schritte. Der Neue Wehrdienst ist freiwillig.
Mit dem Versand der ersten Fragebögen wird der Neue Wehrdienst erstmals sichtbar in die Umsetzung gebracht. Ziel des gestuften und transparenten Verfahrens ist es, jungen Menschen frühzeitig Orientierung zu bieten und zugleich die personelle Einsatzbereitschaft der Bundeswehr langfristig zu stärken.
Die Maschinen in der Druckerei liefen auf Hochtouren, um die 5.000 Fragebögen zu erstellen.
PIZ Personal / Markus Schulzevon Brigitte Pendlebury E-Mail schreiben