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Olympische Winterspiele 2026

Bundeswehr Medaillengarant bei Olympischen Spielen

Olympia

188 Sportlerinnen und Sportler hatte Deutschland zu den Olympischen Spielen nach Italien entsandt. Zurück kamen sie mit 26 Medaillen – acht Mal Gold, zehn Silber- und acht Bronzemedaillen. Ein Erfolg, der auch den 35 Sportsoldatinnen und 41 Sportsoldaten der Bundeswehr zu verdanken ist. Sie holten insgesamt 17 Medaillen.

Eine Gruppe fröhlicher Menschen marschiert mit deutschen Fähnchen in ein Stadion.

Das deutsche Team feiert Abschied von Olympia in Verona. Mit dabei die Spitzensportlerinnen und -Sportler der Bundeswehr.

IMAGO/Li Ming


Team Deutschland schritt geschlossen hinter den beiden „Rodel-Tobis“ in die Arena von Verona. Zur Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele am 22. Februar 2026 trugen Hauptfeldwebel Tobias Wendl und sein Rodelpartner Tobias Arlt die schwarz-rot-goldene Fahne und führten damit die Delegation an. 

Wendl ist Sportsoldat der Sportfördergruppe Bischofswiesen und frisch gekürter siebenfacher Olympiasieger im Rodeln. Im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo fehlten dem Spitzensportler nur 0,09 Sekunden zu erneutem Gold. Die Bronzemedaille im Einzel und schließlich Gold mit der Teamstaffel trugen maßgeblich zum fünften Rang des deutschen Teams im Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele in Italien bei. Den „Kufenflitzern“, wie die Schlittendisziplinen anerkennend genannt werden, macht so schnell niemand etwas vor. In diesen ist Deutschland Spitzenreiter.

Positive Bilanz der Sportförderung der Bundeswehr

Nach dem Ende der Olympischen Spiele kann die Bundeswehr eine durchaus positive Bilanz ziehen. Von den 26 Medaillen, die Team Deutschland in Italien in den unterschiedlichen Disziplinen errang, gingen 17 an Sportsoldatinnen und Sportsoldaten aus den Sportfördergruppen der Bundeswehr. Zudem hat keine Nation bei den Olympischen Winterspielen 2026 mehr vierte Plätze erreicht als Deutschland – knapp an der Medaille vorbei und trotzdem auf Top-Niveau.

Die Spitzensportförderung der Bundeswehr trägt zu diesen Medaillen – auch den Fast-Medaillen – maßgeblich bei. „Ein Großteil der Medaillen wird ja von Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten geholt“, stellte Verteidigungsminister Boris Pistorius während seines Besuches in Cortina am 20. Februar 2026 fest. Die Ergebnisse und Erfolge der 76 Bundeswehrangehörigen „wirken als Botschaft gleichermaßen in die Gesellschaft, den Spitzensport und in die Truppe hinein.“ Als größter staatlicher Förderer des deutschen Spitzensports unterstützt die Bundeswehr mit ihren 14 Sportfördergruppen Athletinnen und Athleten dabei, ihren Sport auf höchstem Niveau ausüben zu können.

Mehrere Personen die Fahnen schwenken. Im Vordergrund eine mit der deutschen.

Ehre für die „Rodel-Tobis“: Hauptfeldwebel Tobias Wendl und sein Partner auf dem Doppelsitzer im Rennrodeln, Tobias Arlt, tragen die deutsche Fahne zur Abschlussfeier.

IMAGO/GEPA pictures/ Matthias Trinkl

Spitzenplatzierungen durch Spitzensportförderung

Fünf Goldmedaillen, acht Silberne und vier Mal Bronze gehen auf das Konto der Sportsoldatinnen und Sportsoldaten. Damit sind zwei Drittel aller für Deutschland erkämpfen Medaillen auch das Ergebnis der Unterstützung und des Einsatzes der Sportfördergruppen der Bundeswehr. Diese sind Teil des Unterstützungsbereichs der Bundeswehr, der die Spitzensportförderung unter sich vereint. 

Mit Spitzenleistungen, auch in Randsportarten, die regelmäßig weniger Aufmerksamkeit erhalten, setzten Bundeswehrangehörige Ausrufezeichen auf der olympischen Bühne. So etwa Frau Stabsunteroffizier Minerva Hase und ihr Partner Nikita Volodin, die eine Bronzemedaille im Olympischen Paarlauf erzielten. Skirennfahrerin Frau Unteroffizier Emma Aicher legte bei der Abfahrt im Ski Alpin nicht nur den schnellsten Slalom des Wettkampfs auf die Strecke, sondern sicherte sich in Cortina d'Ampezzo auch die Silbermedaille. Gemeinsam mit Frau Hauptfeldwebel Kira Weidle-Winkelmann holte sie sich dann auch noch Silber in der Team-Kombination. Seine ersten Olympischen Spiele krönte Oberfeldwebel Justus Strelow gleich mit Bronze in der deutschen Biathlon-Mixed-Staffel. Sie alle blicken bereits auf die kommenden Winterspiele: Olympia 2030 wird in den Französischen Alpen ausgetragen.

von Ralf Wilke  E-Mail schreiben

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