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Olympische Spiele 2026

Am Puls der Spiele: Boris Pistorius stattet Team Deutschland Besuch ab

Olympia

Dienstaufsicht der besonderen Art: Verteidigungsminister Boris Pistorius hat das deutsche Olympiateam in Italien besucht. Gut ein Drittel der Athletinnen und Athleten sind Bundeswehrangehörige und tragen entscheidend zur positiven Bilanz im Medaillenspiegel bei. Vor Ort zeigt sich Pistorius angetan von Leidenschaft, Begeisterung und Sportsgeist.

Verteidigungsminister Boris Pistorius begrüßt deutsche Sportlerin am Rande der Bobbahn.

Handshake am Eiskanal: Verteidigungsminister Boris Pistorius unterhält sich am Rande des Zweierbob-Wettkampfes der Frauen mit Anschieberin Hauptgefreiter Deborah Levi.

Team Deutschland|Philipp Reinhard

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina 2026 besucht. Unmittelbar nach seiner Teilnahme am Treffen der Group of Five in Krakau war der Minister am 20. Februar nach Italien weitergereist. Bereits am frühen Abend hatte er dann am Eiskanal von Cortina d’Ampezzo Gelegenheit, die ersten beiden Läufe im Wettbewerb der Zweierbobs der Frauen zu verfolgen. Team Deutschland trat unter anderem mit den Sportsoldatinnen und Olympiasiegerinnen von 2022, Feldwebel Laura Nolte und Hauptgefreiter Deborah Levi sowie Feldwebel Lisa Buckwitz an, die 2018 im südkoreanischen Pyeongchang Gold für Deutschland errungen hatte.

Der Minister erlebte ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen der deutschen Athletinnen und ihrer USUnited States-amerikanischen Konkurrentinnen. Zur Halbzeit des Wettbewerbs hatten die Sportsoldatinnen die Nase vorn und belegten die Plätze eins und zwei. Der dritte deutsche Bob mit Kim Kalicki und Talea Prepens fuhr auf Rang vier. „Es ist sehr spannend und großartig, dass drei deutsche Bobs vorne liegen. Ein Großteil der Medaillen wird ja von Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten geholt. Da gehört es sich doch, dass man da auch vorbeischaut”, sagte Pistorius an der Strecke.

Bundeswehr als Medaillengarantin der Winterspiele

Im Anschluss besuchte der Minister gemeinsam mit Thomas Weikert, dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSBDeutscher Olympischer Sportbund), das Deutsche Haus. Weikert würdigte in diesem Zusammenhang die Rolle der Bundeswehr, die mit 76 Sportsoldatinnen und Sportsoldaten einen beachtlichen Teil des Teams Deutschlands stellt. „Ohne die Bundeswehr könnten wir das, was wir jetzt leisten, nicht tun”, so der DOSBDeutscher Olympischer Sportbund-Chef. Und in der Tat: Rund zwei Drittel der bislang errungenen deutschen Medaillen gingen auf das Konto von Sportsoldatinnen- und Soldaten. Diese Ergebnisse wirkten als Botschaft gleichermaßen in die Gesellschaft, den Spitzensport und in die Truppe hinein, betonte Pistorius. „Die sind alle genau so stolz auf jeden, der eine Medaille gewinnt. Egal, ob Uniformträger oder nicht.”

Vor den Besuchern im Deutschen Haus lobte der Minister die von der Spitzensportförderung der Bundeswehr „alt hergebrachte, bewährte Förderkulisse”, die auch bei diesen Winterspielen zählbare Erfolge möglich mache und fortgesetzt werden müsse. Im Anschluss nahm Weikert seinen Gast symbolisch ins Team der deutschen Olympioniken auf. Am 21. Februar verfolgte Pistorius in Cortina zunächst den ersten Lauf der Viererbobs der Männer. Anschließend erhielt der Minister einen Blick hinter die Kulissen des Olympischen Dorfes, wo er unter anderem mit dem deutschen Curling-Team und Bobpilotin Feldwebel Lisa Buckwitz ins Gespräch kam.

Pistorius: Sportsgeist und großartige Leistungen

„Insgesamt für mich eine ganz tolle Erfahrung“, resümierte Pistorius vor dem Rückflug nach Deutschland seine Eindrücke von den ersten Winterspielen, die er selbst vor Ort erlebte. Er habe Begeisterung beim deutschen Olympiateam und Leidenschaft für den Sport erlebt. Pistorius zollte der Mannschaft Respekt für ihre großartigen Leistungen, ihre beachtlichen Erfolge sowie den überall spürbaren Sportsgeist unter den Sportkameradinnen und Sportkameraden.

Als größter staatlicher Förderer des deutschen Spitzensports unterstützt die Bundeswehr mit ihren 14 Sportfördergruppen Athletinnen und Athleten beim Ausüben ihres Sports auf höchstem Niveau. Die Erfolge sprechen für sich: 14 der 22 deutschen Medaillen (Stand: 21.02.2026) gingen bei den diesjährigen Winterspielen bisher an Sportsoldatinnen und Sportsoldaten. Auf internationaler Bühne repräsentieren sie damit Deutschland und ihren Arbeitgeber Bundeswehr.

von Markus Tiedke und Anne Lüdecke 

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