Vom 6. bis 22. Februar 2026 finden im italienischen Cortina d'Ampezzo und in Mailand die XXV. Olympischen Winterspiele statt. In 16 Disziplinen kämpfen die Athletinnen und Athleten um Medaillen, darunter auch 35 Sportsoldatinnen und 41 Sportsoldaten der Bundeswehr. Hier finden Sie alle Informationen und Hintergründe.
Erfolge Sportsoldatinnen und -soldaten
Gold für Stabsunteroffizier Philipp Raimund. Mit 102 und 106,5 Metern sprang der 25-Jährige bei den Olympischen Spielen direkt aufs Podest. Der Sportsoldat der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Sonthofen triumphierte im Einzelspringen.
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Die erste deutsche Medaille der Olympischen Spiele 2026 ging an Unteroffizier Emma Aicher im Ski Alpin. Nur denkbar knappe 0,04 Sekunden fehlten der 22-jährigen Sportsoldatin der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Bischofswiesen zum Olympiasieg.
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Die erste Goldmedaille für Deutschland bei den Olympischen Spielen in Italien ging an Feldwebel Max Langenhan. Der Rodel-Star und Sportsoldat der Sportfördergruppe Oberhof dominierte die Konkurrenz im Einsitzer mit einem Bahnrekord von 3:331:191.
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Bronze für die deutsche Biathlon-Mixed-Staffel. Seine ersten Olympischen Spiele hat Oberfeldwebel Justus Strelow (r.) erfolgreich begonnen. Der exzellente Schütze und Sportsoldat der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Oberhof jubelt mit seinem Team.
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(Stand: 09.02.2026, 21:30 Uhr)
Medaillengewinne bei Olympia sind für Sportlerinnen und Sportler die Krönung ihrer Karriere. Ab dem 06. Februar zeigen wir hier den Medaillenspiegel der Sportsoldatinnen und Sportsoldaten und des Teams Deutschland.
Datum
Sportart
Disziplin
Name
Vorname
Dienstgrad
Sportfördergruppe
Erfolge
09.02.2026
Skispringen
Normalschanze, Männer
Raimund
Philipp
Stabsunteroffizier (FAFeldwebelanwärter)
Sonthofen
Gold
08.02.2026
Ski Alpin
Abfahrt, Frauen
Aicher
Emma
Unteroffizier (FAFeldwebelanwärter)
Bischofswiesen
Silber
08.02.2026
Biathlon
Mixed Staffel
Strelow
Justus
Oberfeldwebel
Oberhof
Bronze
08.02.2026
Rodeln
Einsitzer, Männer
Langenhan
Max
Feldwebel
Oberhof
Gold
Der Weg zu Olympia
Jahrelange Vorbereitung, intensives Training, strenge Ernährung – für den Erfolg nehmen Spitzensportlerinnen und -sportler viel in Kauf. Das wichtigste Ziel haben sie dabei immer vor Augen: die Teilnahme an den Olympischen Spielen und als Krönung eine olympische Medaille.
Das ist 2026 nicht anders. Nach 1956 und 2006 kehren die Olympischen Winterspiele zurück nach Italien in die Dolomiten. Das Wintersport-Mekka Cortina ist gemeinsam mit Mailand erneut Austragungsort dieses Weltsportereignisses.
188 Athletinnen und Athleten sind für das Team Deutschland nominiert, darunter 76 Angehörige der Sportfördergruppen der Bundeswehr. Perfekt vorbereitet reisen sie an, um gemeinsam mit ihren zivilen Teamkolleginnen und -kollegen um olympisches Gold für Deutschland zu kämpfen.
Gradmesser für den Erfolg der Spitzensportförderung der Bundeswehr ist insbesondere das Abschneiden deutscher Sportsoldatinnen und Sportsoldaten bei den Olympischen Spielen.
Seit 1992 wurden hier 326 olympische Medaillen unter Beteiligung von Sportsoldaten und Sportsoldatinnen errungen. Die Bilanz bei den Winterspielen seit 1992 ist beeindruckend: 56 Gold-, 58 Silber- und 32 Bronzemedaillen. Bei den Sommerspielen seit 1992 waren das im Einzelnen 53 Gold-, 46 Silber- und 81 Bronzemedaillen. Somit waren Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der Bundeswehr bei den letzten 18 Olympischen Winter- und Sommerspielen seit der Wiedervereinigung an rund 46 Prozent der durch die deutsche Olympiamannschaft errungenen Medaillen beteiligt.