Neustart Teil 2: Coaching startet nach Zwangspause

Neustart Teil 2: Coaching startet nach Zwangspause

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  • Zentrum Innere Führung
Datum:
Ort:
Koblenz
Lesedauer:
2 MIN

Telefonisch, virtuell und auch persönlich – auf Abstand: der Bereich Coaching ist in den vergangenen Wochen auf vielen Wegen miteinander in Kontakt geblieben. In einem großen Videokonferenz-Workshop wurden nun gemeinsam mit allen Beteiligten die Konzepte und Lösungen für das Coaching unter Corona-Bedingungen finalisiert. Nach der Corona-bedingten Unterbrechung kann somit neben dem Lehrgangsbetrieb des Zentrums Innere Führung (ZInFüZentrum für Innere Führung) nun auch das Coaching wieder starten.

Es geht tatsächlich ein wenig zu wie in einem Bienenstock. Allerdings auf Abstand, viel Abstand. Es wuselt nur so auf den Monitoren und Leinwänden. Per Videokonferenz bereitet sich der Bereich Coaching am ZInFüZentrum für Innere Führung auf eine große Aufgabe vor: Unter Corona-Bedingungen die ‚fokussierte Leichtigkeit‘ im Coaching zu erzeugen, die es den Führungskräften ermöglicht, das eigene Handeln ‚mit anderen Augen‘ zu sehen. Das wird besonders für die kommenden Wochen und Monate eine große Herausforderung für die Coaches vom ZInFüZentrum für Innere Führung.

Der MeinCoaching-Schriftzug wird von einem stilisierten Umschlag eingefasst. Die rechte obere Ecke ist nach vorn geknickt.

MeinCoaching – ist der Anspruch, individuell (un)angepasste Angebote für die Führungskräfte unserer Bundeswehr anzubieten

Bundeswehr / Haag

Im Home-Office und in Telearbeit, den Einzelbüros und auch mit den externen Coaches in ganz Deutschland werden deshalb die Konzepte durchgesprochen, die beides möglich machen sollen: Schutz nach den Vorgaben der Hygienekonzepte und Coaching. „Das umzusetzen ist gerade für unsere Coaches und Teamleiter vor Ort fordernd. Mit viel Erfahrung und Ideenreichtum entwickeln sie aber Möglichkeiten, die bewährten Angebote wie z. B. das Führungskräftecoaching unter Einhaltung der Hygienekonzepte gemeinsam mit den Dienststellen durchführen zu können. Hier haben die in den vergangenen Wochen leider ausgefallenen Maßnahmen Priorität für das verbleibende Jahr 2020“, so der Dezernatsleiter Führungskräftecoaching, Moderation und Orientierung (FMO), Oberstleutnant Andreas Verfürth.

Oberstleutnant Andreas Verfürth sitzt vor seinem Schreibtisch und blickt freudig gespannt auf seinen Bildschirm.

Kurz vor 09:00 Uhr, Oberstleutnant Andreas Verfürth startet in die Videokonferenz

Bundeswehr / Schönau

Motivation & Kreativität

Motivation und Kreativität braucht es dazu. Ein erster Teil dieser Maßnahmen war auch die MeinCoaching-Hotline. Hier wurden in den vergangenen Wochen vor allem Fragen zur Administration der Coaching-Angebote FMO und SPC (SpitzenPersonalCoaching) beantwortet. Doch jetzt geht es wieder in „die Fläche“. Führungskräfte in ganz Deutschland sollen in den MeinCoaching-Angeboten Sicherheit und Vertrauen spüren.

Mit Disziplin und gleichzeitiger Offenheit wollen die Coaches hier agieren. Viele Methoden aus dem Coaching-Portfolio müssen angepasst werden. „Der Workshop per Videokonferenz ist ein voller Erfolg und die Ergebnisse werden unsere Führungskräfte begeistern.“, freut sich Fregattenkapitän Thorsten Seitz, seit 1. April dieses Jahres Dezernatsleiter im SpitzenPersonalCoaching.

Drei Personen schauen auf die große Leinwand, auf der die Teilnehmer der Videokonferenz zu sehen sind.

Fregattenkapitän (li) Thorsten Seitz leitet die Videokonferenz aus dem großen Besprechungsraum in Koblenz

Bundeswehr / Schönau

Neues & Vertrautes

Eine weitere gute Nachricht können die Coaches bei den Kompaktseminaren verkünden: Diese werden nach der Corona-bedingten Absage im Mai und Juni wieder planmäßig im September und Oktober stattfinden. Zusätzlich wird ein Termin für den 24./25.11.2020 ins Programm aufgenommen. Die Vorbereitungen und Absprachen der Teams finden ebenfalls per Videokonferenz statt.

Natürlich wurde auch die Möglichkeit des Online-Coachings diskutiert. Doch das ist vorerst kein Thema. „Wir haben uns am ZInFüZentrum für Innere Führung mit den MeinCoaching-Angeboten bewusst für Präsenzveranstaltungen entschieden“, beschreibt der Bereichsleiter Coaching, Oberst Holger Opterwinkel das Ergebnis. Der Dezernatsleiter Diagnostik, Evaluation und Ausbildung und wissenschaftlicher Leiter, Privatdozent Dr. Martin Scherm, fügt hinzu:

Die Präsenzveranstaltungen geben den Führungskräften tatsächlich einmal die Möglichkeit einer persönlichen Auszeit zur Reflexion des eigenen Führungswirkens. Die sehr positiven Feedbacks belegen dies.“

von Karsten Schönau