Transkription "meIN FÜhrungsfahrzeug" - mit der Wehrbeauftragten

Transkription "meIN FÜhrungsfahrzeug" - mit der Wehrbeauftragten

Musik.

Oberstleutnant Tim Kullmann: Dann würde ich Sie bitten, auf der anderen Seite einzusteigen.

Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Eva Högl: Gehe ich vorne rum?

Tim Kullmann: Ja gerne, und dann treffen wir uns im Auto.

Ja, Frau Wehrbeauftragte, herzlich willkommen im Führungsfahrzeug.

Dr. Eva Högl: Herzlichen Dank!

Tim Kullmann: Wo darf ich Sie denn hinfahren?

Dr. Eva Högl: Es wäre sehr schön, wenn wir zu meinem Amt fahren könnten, zu meinem Büro, das ist in der neustädtischen Kirchstraße, dann könnte ich nämlich da aussteigen und mich dann den Akten und Eingaben weiter widmen.

Tim Kullmann: Wunderbar. Dann machen wir das.

Dr. Eva Högl: Ja, wenn das passt, freut mich das.

Tim Kullmann: Gerne.

Sie waren ja heute hier beim Cyber Innovation Hub zu Besuch, wie wichtig ist denn so eine Digitaleinheit für die Bundeswehr, wie der Cyber Innovation Hub?

Dr. Eva Högl: Das ist richtig wichtig – und ich war auch nicht zum ersten Mal hier – weil erstens Digitalisierung ein Mega-Thema bei der Bundeswehr ist, aus unterschiedlichen Gründen, also Prozesse natürlich digitalisieren, aber auch elektronische Gesundheitsakte, elektronische Arbeitszeiterfassung. Wir brauchen die kleinen, feinen Einrichtungen, die jenseits der eingetrampelten Pfade etwas entwickeln und die kreativ sind und die mal out-of-the-box denken und deswegen bin ich tatsächlich ein Fan des Cyber Innovation Hubs und hab es jetzt schon zwei Mal lobend in meinem Jahresbericht erwähnt, weil wir sowas natürlich in der großen Organisation Bundeswehr auch brauchen.

Tim Kullmann: Unterstützt der Cyber Innovation Hub die Bundeswehr auch bei der Wiederherstellung der vollen Einsatzbereitschaft?

Dr. Eva Högl: Absolut und zwar richtig tatkräftig. Ich bin zum Beispiel sehr beeindruckt und ich bekomme viele positive Rückmeldungen von Soldatinnen und Soldaten in den Gesprächen, die ich führe, zu der App mit der die Bahnreisen geplant und gebucht werden können, das ist sehr pragmatisch. Oder ich war auch sehr beeindruckt, das habe ich bei meinem ersten Besuch hier erfahren, dass Cyber Innovation Hub ein Format entwickelt hat, elektronische oder digitale Sprechstunde: also, dass mit der Sanität dann, mit den Ärztinnen und Ärzten die Soldatinnen und Soldaten eben nicht reisen müssen, sich nicht persönlich vorstellen müssen, sondern auf digitalem Wege auch im Gespräch über die Probleme die da bestehen, über die Erkrankungen, über Behandlungen und so weiter sprechen können und da war ich auch sehr beeindruckt von. Wie gesagt, ich bekomme zu den Entwicklungen des Cyber Innovation Hub aus der Truppe heraus positive Rückmeldungen, vor allen Dingen, weil es schnell geht und weil es pragmatisch ist.

Tim Kullmann: Frau Högl, Sie sind sehr viel in der Truppe unterwegs...

Dr. Eva Högl: Ja!?

Tim Kullmann: Wie ist denn aktuell so die Stimmung in der Truppe?

Dr. Eva Högl: Der Krieg in der Ukraine beschäftigt natürlich alle. Das ist das erste und auch das prägende, und das zweite ist... ich will es mal so sagen, es gibt ja auch gute Entwicklungen und gute Nachrichten vor dem Hintergrund des Krieges. Mir fällt das ganz schwer, das in Worte zu fassen, aber es gibt zwei gute Nachrichten. Erstens: es soll ein Sondervermögen geben. Ich hoffe, dass das kommt, dass der Bundestag das beschließt. Das heißt, es wird mehr Geld für die Bundeswehr geben um das was dringend benötigt wird auch anzuschaffen. Das ist eine gute Nachricht in schlimmer Zeit. Und das andere ist, und das spürt die Truppe auch – Sie haben ja nach der Stimmung gefragt – es gibt wieder ein Interesse für die Bundeswehr. Die Bevölkerung, unsere Gesellschaft, der Deutsche Bundestag, alle beschäftigen sich ja im Grunde genommen mit nichts Anderem mehr und da spielt natürlich die Bundeswehr eine große Rolle und ich glaube auch viele - ich will es mal so sagen - denen die Bundeswehr bisher egal war oder die sich nicht wirklich dafür interessiert haben, merken jetzt, wofür wir die Bundeswehr haben.

Tim Kullmann: Wir haben ja, ich sag mal, gutes Material, wir haben eine professionelle Ausbildung. Wie wichtig ist dann auch das, ich sag mal, das Mindset, die Innere Führung, jetzt gerade in der Krise?

Dr. Eva Högl: Das ist ganz entscheidend. Denn natürlich die militärischen Fähigkeiten, natürlich Material, Ausrüstung, alles, Infrastruktur auch, spielt alles eine große Rolle, aber das was zwischen den beiden Ohren stattfindet, das gehört natürlich dazu, also Mindset ist ganz wichtig! Und es muss dazu kommen, also eine körperliche Fitness, militärisches Handwerk plus mentale Gesundheit und die richtige Einstellung, nicht!? Also die Werte, unser Grundgesetz, das was verteidigt wird, dass was vertreten wird, das gehört alles dazu und nur das zusammen macht dann den guten Soldaten, die gute Soldatin aus.

Tim Kullmann: Das heißt also, der Mix muss also gleichwertig sein. Wenn man sagt, eine professionelle Ausbildung auf den Übungsplätzen, aber auch eine professionelle Ausbildung am Zentrum Innere Führung!?

Dr. Eva Högl: Absolut. Sie haben ja eine schöne Strecke gewählt, hier an der Spree entlang. Wunderbar. Die Ausflugsdampfer sind wieder gut gefüllt.

Tim Kullmann: Ja, habe ich letztes Wochenende erst gemacht. Drei Stunden, war echt schön.

Dr. Eva Högl: Haben Sie die Brückentour gemacht?

Tim Kullmann: Die Brückentour, ja!

Dr. Eva Högl: Drei Stunden, das klingt danach, toll. Die ist großartig!

Tim Kullmann: Das war … aaah, und Kopfeinziehen, nicht?!

Dr. Eva Högl: Das ist die beste Tour, finde ich. Ja, aber die ist toll. Wirklich klasse, ach, das freut mich.

Tim Kullmann: Ja, viel gelernt. Sie sagten ja auch eben, das ist Ihr alter Wahlkreis hier?

Dr. Eva Högl: Ja, ich war elfeinhalb Jahre Bundestagsabgeordnete und ich habe den Wahlkreis Berlin Mitte im Deutschen Bundestag vertreten. Ich habe ihn drei Mal direkt gewonnen für und mit der SPDSozialdemokratische Partei Deutschlands und war hier die Abgeordnete und 380.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Ja, ganz unterschiedliche Kieze. Wir sind ja hier in Moabit, nicht!? Aber Berlin-Mitte ist Ost und West, nicht!? Alt-Mitte ist ehemals Ost-Berlin, Wedding und Tiergarten, und jeder Kiez ist anders. Ja, deswegen, ich habe das mit viel Leidenschaft und sehr begeistert gemacht und war ja auch nicht auf der Suche nach was Neuem. Und mich hat ja selber sehr überrascht der Vorschlag, ob ich Wehrbeauftragte werden könnte, wollte und mich da zur Wahl stelle, aber davon war ich auch sehr begeistert.

Tim Kullmann: Also, macht es Ihnen Spaß, das Amt?!

Dr. Eva Högl: Ah, jeden Tag, großartig! Ich treffe erstens so viel tolle Soldatinnen und Soldaten. Jeden Tag habe ich mit tollen Leuten zu tun, das erfüllt mich wirklich sehr. Also es ist mir wirklich jeden Tag eine Freude und Ehre, dass ich das Amt ausüben darf. Und auch die Kombination mit Parlament: Ich war wirklich mit Leidenschaft auch Parlamentarierin und das ist ja etwas ganz Besonderes, dass wir eine Parlamentsarmee haben, und als Wehrbeauftragte für den Deutschen Bundestag arbeiten zu dürfen. Ich bin ja, so heißt es im Gesetz, Hilfsorgan des Deutschen Bundestages und das ist natürlich eine schöne Kombination, Bundestag plus Truppe, finde ich prima.

Tim Kullmann: Aber wie kann ich mir Ihren Alltag vorstellen, Frau Högl? Also ich kenn's: man wendet sich an die Wehrbeauftragte wenn es irgendwo hakt oder man nicht weiterkommt oder man sagt, da fühle ich mich ungerecht behandelt. Wie geht man damit um... in meiner Welt stelle ich mir das so vor: Sie kriegen dann jeden Tag Dinge auf den Schreibtisch, die nicht gut laufen.

Dr. Eva Högl: So ist das. Also erstens: wir bearbeiten ungefähr 4.000 Fälle im Jahr und von diesen 4.000 Fällen waren im letzten Jahr 2.606 persönliche Eingaben von Soldatinnen und Soldaten. Natürlich schreiben die, wenn etwas nicht gut läuft, wenn sie gerne eine Lösung hätten für ein Problem, wenn sie sich über etwas beschweren wollen, wenn sie eben was ansprechen wollen, was verbessert werden muss. Wir bearbeiten das dann wie gesagt erstens unter Hochdruck, zweitens trotzdem sorgfältig, wir holen dann natürlich Stellungnahmen ein und dann kommen die Petentinnen und Petenten eine Antwort von uns. Ich darf Ihnen sagen, ich lese jede einzelne Eingabe höchst persönlich, das ist mir nämlich ganz wichtig als Wehrbeauftragte, dass ich weiß wie schreiben Soldatinnen und Soldaten, was schreiben sie und ich lese, sobald die Eingabe kommt, lese ich sie auch selber.

Tim Kullmann: Die Zuschauer sehen es jetzt nicht, aber das ist so typisch Berlin, da vorne ist gerade Blaulicht, die Straße war jetzt gerade gesperrt.

Dr. Eva Högl: Ja, ist Macron noch da?

Tim Kullmann: Ich habe mich auch gerade gewundert. Hinter uns waren auch gerade zwei, drei schwere Limousinen, die abgebogen sind, wo ich dachte man darf da gar nicht abbiegen. 

Dr. Eva Högl: Das haben wir hier in Berlin-Mitte natürlich häufig: Staatsbesuche. Das ist immer spannend: Wer ist gerade da? Gestern die schönen Bilder: Macron und der Bundeskanzler Olaf Scholz vor dem Brandenburger Tor angeleuchtet mit den Farben der Ukraine. Das war natürlich auch etwas ganz Besonderes, habe mich sehr darüber gefreut. Das beschäftigt uns hier sehr, Verkehr ist hier in Berlin-Mitte ein Thema.

Tim Kullmann: Sind die jungen Leute, man sagt ja auch viel die sind alle bei Instagram, bei TikTok, das Handy ist quasi an die Hand gewachsen. Die jungen Menschen, die heute zur Bundeswehr gehen oder auch schon sind, wissen die vom scharfen Ende des Berufs, dass es im schlimmsten Fall bedeutet, ich muss mein Leben geben oder noch schlimmer, ich muss jemand anderes töten?

Dr. Eva Högl: Viele wissen das. Viele entscheiden sich auch in dem Bewusstsein für die Bundeswehr oder auch sogar deshalb, weil sie sagen, ich will alles geben, ich will das einbringen. Ich bin trotzdem der Meinung, dass bei der Erstberatung, bei den Gesprächen, die dann folgen, wenn sich jemand interessiert für die Bundeswehr, in den Karrierecentern die Beratung auch noch intensiviert werden muss. Ich nehme schon in meinen Gesprächsrunden auch wahr, dass die Gespräche nicht immer optimal geführt werden. Das ist auch Sender und Empfänger, das hängt viel an gelungener Kommunikation, aber ich finde alle die junge Leute beraten müssen schonungslos darlegen, worum es geht. Das ist kein Job wie jeder andere, das ist keine KfzKraftfahrzeug-Werkstatt, keine Verwaltung, das ist Soldat/Soldatin zu sein mit all den Entbehrungen auch, Vereinbarkeit Familie und Dienst, die Unterkünfte, auf die man trifft, die Rahmenbedingungen, das muss schon… Oh jetzt sieht es hier schön aus mit den weißen Mäusen. Aber das ist nicht Macron, das ist eine andere Flagge.

Tim Kullmann: Zwei, vier, sechs, sieben… Belgien!

Dr. Eva Högl: Belgien. Das müsste Belgien gewesen sein.

Tim Kullmann: Ah wie schön!

Dr. Eva Högl: Gucken wir hinterher mal nach, aber jetzt kommt das Fahrzeug mit der grünen Flagge drauf und dann geht’s gleich weiter.

Ja, also jedenfalls das muss gut beraten werden, denn ich treffe schon manchmal auf junge Leute, die dann nicht optimal beraten wurden und das muss besser werden.

Tim Kullmann: Wir hatten die Kabul-Evakuierungssituation, wir hatten Corona, wir hatten die Flutkatastrophe im Ahrtal, wir haben jetzt den Krieg in der Ukraine. Den Menschen hier in Deutschland wird denen vielleicht jetzt bewusster, wie wichtig es ist, auch eine Armee zu haben?

Dr. Eva Högl: Definitiv. Ich habe immer gesagt als Wehrbeauftragte wir brauchen diese Wertschätzung im Kernauftrag, bei der Kernaufgabe. Nicht nur Krise- und Pandemiebekämpfung und deswegen war auch die Evakuierungsoperation wichtig, um deutlich zu machen wofür wir eine robuste Armee brauchen. Ist gut, wenn wir eine haben, die auch Amtshilfe gut macht, aber wir brauchen natürlich die Wertschätzung für den eigentlichen Auftrag der Soldatinnen und Soldaten. Jetzt vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine denke ich wird das auch deutlich.

Tim Kullmann: Jetzt endlich haben wir grün.

Dr. Eva Högl: Wir konnten das ja gut füllen mit unserem Gespräch.

Tim Kullmann: Ist ja auch so ein schönes Wahrzeichen von Berlin.

Dr. Eva Högl: Das ist ein schönes Wahrzeichen, ganz genau. Ich habe immer zugesehen, dass ich in der Nacht, wenn es möglich war zu plakatieren hier rund um die Goldelse plakatiert habe, weil das natürlich ein Premiumplatz ist und da ging es immer drum, wer ist der Erste oder die Erste. …ja, ist wichtig.

Tim Kullmann: Welche Bedeutung hat Musik für Sie? Hören Sie gerne Musik?

Dr. Eva Högl: Ja, sehr gerne! Musik hat über mein Leben eine Bedeutung. Also ich bringe auch bestimmte Etappen meines Lebens in Verbindung mit einer bestimmten Musik.

Tim Kullmann: Haben Sie ein Lieblingslied oder ein Lied, was Sie gerne hören?

Dr. Eva Högl: Ich höre sehr gerne die Eurythmics. „Sweet Dreams“ wäre zum Beispiel super. Ist ja auch etwas positives „Sweet Dreams“, das wäre auf jeden Fall schön und das ist ja auch ein schöner Ohrwurm.

Song „Sweet Dreams“ spielt.

Tim Kullmann: Ich merke, Sie sind eine sehr positiv eingestellte Person.

Dr. Eva Högl: Das ist schön, wenn Sie das so feststellen.

Tim Kullmann: Sie kommen super sympathisch rüber, sehr lebensbejahend, sehr positiv. Aber gibt es irgendwas, wo Sie sagen „das bringt mich auf die Palme“?

Dr. Eva Högl: Also in der Truppe bringt mich Infrastruktur auf die Palme. Der Zustand der Kasernen, die Unterkünfte, die Truppenküchen, das fehlende W-LAN – das bringt mich wirklich auf die Palme! Ich möchte gerne, wenn ich als Wehrbeauftragte den Jahresbericht schreibe oder über die Truppe spreche, nicht nur über Fehler, Mängel, Versäumnisse sprechen, sondern ich habe – ich hoffe, das ist auch aufgefallen – schon im Jahresbericht 2020 aber jetzt auch 21, sind die beiden, die ich bisher verantwortet habe, auch gute Beispiele aufgelistet. Dinge, wo wir vorangekommen sind, wo wir Lösungen gefunden haben, weil ich persönlich finde, es wird der Truppe auch nicht gerecht, wenn wir immer nur über Mängel, Fehler, Versäumnisse sprechen.

Ich muss natürlich gucken: bei mir landen Mängel, Fehler und Versäumnisse, dass ich mir auch ein Blick für die guten Beispiele bewahre.

Tim Kullmann: Jetzt sind wir ja auch gleich schon am Ziel unserer Reise. Ich habe noch eine letzte Frage.

Dr. Eva Högl: Sehr gerne.

Tim Kullmann: Darf man bei Ihnen Fehler machen?

Dr. Eva Högl: Selbstverständlich! Selbstverständlich! Ich werbe geradezu für eine andere Fehlerkultur in der Bundeswehr, in der Politik, in der Gesellschaft. Wir brauchen Mut, Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungsfreude. Wenn wir das haben wollen, dann müssen wir auch mit Fehlern umgehen und zwar nicht, dass ein Fehler nie wieder gut gemacht werden kann, dass Fehler nicht gemacht werden dürfen. Natürlich versuchen wir alle Fehler zu vermeiden; es geht nicht darum Fehler zu machen. Aber wenn Fehler gemacht werden, sie gehören dazu. Trial and error. Wir kommen vom Cyber Innovation Hub. Gerade in der digitalen Welt bei den modernen kreativen Menschen, die müssen ausprobieren. Daher kommt ja auch trial and error. Und deswegen gehört eine Fehlerkultur dazu, es gehört eine Akzeptanz von Fehlern dazu und ich will Ihnen ganz ehrlich sagen: Fehler helfen uns, besser zu werden, aus Fehlern zu lernen und es beim nächsten Mal anders und eben besser zu machen. Deswegen darf man auch bei mir, in meinem Umfeld, meine Kolleginnen und Kollegen, auch im privaten Bereich – ja, man darf auch Fehler machen!

Tim Kullmann: Herzlichen Dank! So wenn die Dame jetzt keinen Fehler macht, hüpft sie mir nicht vors Auto.

Dr. Eva Högl: Ich glaube, das Auto ist so spannend, dass sie erstmal gucken wollte, was sich dahinter verbirgt.

So, jetzt sind wir in der Neustädtischen Kirchstraße dahinten an der Ecke.

Tim Kullmann: Da ist aber schön da!

Dr. Eva Högl: Ja, das ist wunderbar. Ich freue mich vor allem, dass wir mit den 64 Kolleginnen und Kollegen in einem Haus sitzen. Das ist gut für den Teamgeist, wir sind zentral zum Deutschen Bundestag, das ist auch wichtig, kurze Wege. Trotzdem kein langer Weg zum Ministerium, auch das ist wichtig und wir sitzen zwischen Café Einstein und dem Bahnhof Friedrichstraße, also auch sehr zentral in Berlin-Mitte. Das ist wirklich ein guter Ort und ich fühle mich hier pudelwohl. Habe hier ein schönes Büro, treffe viele spannende Menschen und kann hier meine Akten gut studieren und viele gute Gespräche führen.

Tim Kullmann: Vielen lieben Dank für Ihren Besuch!

Dr. Eva Högl: Sehr gerne, es hat Spaß gemacht. Das war toll mit Ihnen hier zu fahren. Ich bin jetzt ganz gespannt auf das Ergebnis, freue mich auf den Film und ich darf Ihnen auch danken für Ihr Engagement, für die Themen, für Innere Führung, darum geht es ja auch. Die Soldatinnen und Soldaten zu stärken, zu unterstützen und daran arbeiten wir gemeinsam. Das machen wir weiter und ich freue mich, wenn wir in Kontakt bleiben.

Tim Kullmann: Das würde mich auch freuen!

Dr. Eva Högl: So machen wir das.

Vorschau: Und beim nächsten Mal…

Tim Kullmann: Ich habe nur die Kette gesehen, ich habe die Brille nicht auf.

Brigadegeneral Krone: Ja, nicht alles mit Kette ist ein Leo.