Angehörige von Spezialkräften aus zehn Nationen waren der Einladung des KSKKommando Spezialkräfte zum Workshop nach Calw gefolgt. Neben Briten, Kanadiern und USUnited States-Amerikanern waren auch Polen, Esten und Litauer sowie sämtliche skandinavischen Nationen vertreten. Ähnlich wie die Bundeswehr setzen auch die Verbündeten in erster Linie auf Belgische Schäferhunde, die Malinois.
Nach den Jahren der COVID-Pandemie bot die Übungswoche eine mehr als willkommene Gelegenheit für die Soldaten, ihre Erfahrungen bei der Ausbildung der Vierbeiner, aber auch erprobte Einsatztaktiken auszutauschen. „International genießt unsere Ausbildung einen guten Ruf“, sagt der K-9-Zugführer, Oberstabsfeldwebel Karl A. Schließlich leistet das KSKKommando Spezialkräfte in diesem Bereich auch Military Assistance bei den Spezialkräften befreundeter Staaten. „Und wir sind immer daran interessiert, unsere Standards entsprechend der Einsatzerfahrungen oder neuer Erkenntnisse weiterzuentwickeln.“
Die intensive gemeinsame Ausbildung während des Workshops habe dabei weitergeholfen, resümiert der Portepeeunteroffizier. Übungsteilnehmer loben auf Nachfrage die modernen Übungsanlagen ihrer deutschen Kameraden in Calw. Das breite Übungsspektrum der Veranstaltung habe Mensch und Tier zahlreiche Herausforderungen bereitgehalten.
*Name zum Schutz des Soldaten abgekürzt.